25.6.22 - 20. Remmers-Hasetal-Marathon des VfL Löningen

Ein Läufer-Fest am Sommerabend

von Thomas Disser 

Was gibt es über einen Lauf-Event am Samstagabend, der zum zwanzigsten Mal stattfindet und bisher höchstes Lob von Teilnehmern und Medien erhielt, noch zu berichten? Jede Menge. Hier aus der Sicht als Teilnehmer des 20. Remmers Hasetal Marathons in Löningen.

Nach dem LaufReport-Angebot, ob ich nicht über diesen Lauf schreiben wolle, musste ich erstmal schauen, wo die Reise hingeht. Löningen, dort war ich noch nicht. Also höchste Zeit, das Oldenburger Münsterland kennenzulernen. Löningen ist staatlich anerkannter Erholungsort, wobei die meisten Gäste an diesem Wochenende zum Sport und weniger zur Erholung kommen.

Vom Bambinilauf bis Marathon - vielfältig ist das Laufprogramm beim Remmers-Hasetal-Marathon des VfL Löningen
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Rund 400 Anmeldungen aus 2020 und 2021 wurden pandemiebedingt auf dieses Jahr übertragen. Wirtschaftlich muss das gestemmt werden, aber mit vielen Sponsoren und insbesondere dem Titelsponsor Remmers im Rücken klappt das bestens. Die Rekordteilnehmerzahl aus 2019 von fast 3300 Anmeldungen und 2773 Finishern ist längst nicht so weit weg vom aktuellen Meldestand von 2667 zum Ende der Voranmeldungsfrist am 12. Juni. Andere Veranstalter haben 2022 deutlichere Verluste hingenommen. 2897 Anmeldungen sind es diesmal geworden. Kein Grund zur Traurigkeit.

Gottes Segen wurde bei Läufer-Gottesdienst erteilt Samba Landaya trommelt sich schon einmal warm

Normalerweise kommen 400 Nachmeldungen am Veranstaltungstag hinzu. Am Freitagabend sieht es im Meldebüro in der Grundschule auch schon sehr gut aus, die Helfer haben ordentlich zu tun. Nur ist dieses Jahr nichts normal und es bleibt spannend bis zum Schluss, wie die Teilnehmerzahlen aussehen. Die Wahrheit zeigt sich, wenn die Zeitmessmatte im Ziel den dafür entscheidenden Piepston auslöst. Der wird allerdings kaum mehr zu hören sein am Samstagabend. Das hat sehr schöne Gründe: viele feiernde Zuschauer und die Live-Band. Darauf bin ich besonders gespannt. Die Gelbrink-Grundschule ist Meldebüro und die Klassenräume stehen für die Ausgabe der Startnummern zur Verfügung. Zwischen vergessenen Schüler-Turnbeuteln steht im Flur ein Tisch mit Lauf-Ausschreibungen. Das habe ich seit Pandemie-Beginn nicht mehr gesehen.

Die drei vom Orga-Team: von links Stefan Beumker, Jens Lüken und Armin Beyer Echt Ostfriesisch: Heino Krüger moderiert den Start der Bambinis im Zentrum und feuert auch die Großen bis zum Ende an

Orga-Chef Stefan Beumker hat trotz Vollbeschäftigung Zeit für meine Fragen. Seine Helfer werden nicht nur fachlich unterstützt, sondern bekommen auch mal ein Sektchen zur Motivation. Überhaupt ist eine Lockerheit beim gesamten Team zu spüren, trotz vieler Dinge, die in den letzten Stunden vor dem Lauf zu erledigen sind. Bis zum letzten Tag werden zig Mails geduldig beantwortet, auch zu Fragen, die sich eigentlich aus der Ausschreibung ergeben. Nur am Veranstaltungstag geht keine Antwortmail mehr raus. Aber selbst das wird auf der Webseite aktuell publiziert. Der Medienauftritt ist ohnehin professionell und geht über gewohnte Vereinsarbeit hinaus.

550 Helfer sind für uns im Einsatz. Nicht nur Angehörige des Veranstalters VfL Löningen von 1903 e.V. Eine breite Unterstützung in der 13.500 Einwohner starken Gemeinschaft ist sicher. Viele Gruppen bis hin zur Kirchengemeinde unterstützen nicht nur als Helfer. Sogar Gottes Segen wird mir bei dem Läufer-Gottesdienst am Samstag um 14 Uhr erteilt.
Eine Stunde danach knallt der erste Startschuss. Dank Sponsoring startgeldfrei für alle Kinder- und Schülerläufe. Ein schönes Spektakel für die 246 Kinder beim Graepel-Bambini-Lauf. Dazu jeweils eine zumindest optisch erwachsene Begleitperson, die das Kind weder ziehen, schieben oder tragen soll. Begeisterung bei Groß und Klein. Moderator Heino Krüger heizt die Stimmung vor dem Start auf den Höhepunkt und schickt die Kleinsten auf ihre 300 Meter lange Runde.

Nur die Kleinen kommen in die Wertung Start Reifen-Labetzke-Schülerlauf über 1800m

Im Ziel werden sie von vielen Zuschauern und vor allem von dem bekannten Moderator Andreas Menz empfangen. Er hat bis in die Nachtstunden fast pausenlos zu tun und beweist dabei eine bemerkenswerte Ausdauer, wie auch die Athleten. Andreas ist zum 17. Mal in Löningen bei verschiedensten Sportveranstaltungen. Ein gefühltes Heimspiel für den sympathischen Profi-Moderator.

Die beiden Reifen-Labetzke-Schülerläufe über jeweils 1800 Meter folgen. Zunächst lässt man 193 Jungs von der Leine. Raphael Dome siegt in 6:20 Minuten vor Jim Leon Söhnle in 6:31 und Julian Sanders in 6:35 Minuten. Dann das Feuerwerk bei den jungen Damen. Allen voran das Top-Talent Lera Miller vom veranstaltenden Verein VfL Löningen, eine der besten Mittelstrecken-Läuferinnen ihrer Altersklasse in Deutschland. In nur 5:30 Minuten läuft sie 50 Sekunden schneller als der erste junge Mann ins Ziel. Henrike Westendorf wird Zweite in 8:16 und Jana Blanke Dritte in 8:17, ebenfalls vom VfL Löningen.
Hier zeigt sich die sehr erfolgreiche Nachwuchsarbeit des VfL. Aktuell auch durch Lea Meyer, die ihre sportlichen Wurzeln in Löningen hat und sich am Wochenende in Berlin die Deutsche Meisterschaft über 3000 m holt.

Top-Läuferin Lera Miller vom VfL Löningen stürmt nach 5:30 Minuten ins Ziel und siegt über 1800m Plätze 2 und 3 ebenfalls für den VfL: Henrike Westendorf (8:16) bleibt eine Sekunde vor Jana Blanke (8:17 Minuten) Fabian Tschage vom St. Vincenzhaus Cloppenburg gewinnt den Special Olympics-Lauf

Der 10 km-Lauf startet um 16 Uhr. Wobei das zwei getrennte Läufe und Wertungen sind. Der "Öffentliche-10-km-Lauf" und der "Kaapke-Firmenlauf" über die gleiche Distanz. Das kommt gut an und es finishen 71 als Firmenläufer und 360 als 10-km-Läufer. Herausragende Leistung dabei von der Frauen-Siegerin Annasophie Drees vom TSV Bayer Leverkusen, die ebenfalls aus Löningen stammt. Die W20-Athletin ist bereits nach 35:22 Minuten im Ziel. Luzie Rosenboom vom BV Garrel wird Zweite in 42:51 und Heike Piotrowski von der LG Harlingerland wird Dritte in 43:02 Minuten. Bei den Herren siegt Pascal Wedeken vom LV 93 Delmenhorst in 34:20 Minuten vor Andreas Bröring vom Team Ultrasports und Erik Siemer von der LG Osnabrück, die zeitgleich nach 35:06 Minuten ins Ziel kommen.

Der Special-Olympics-Lauf über 1800 startet um 16:15 und lässt 18 weibliche und 43 männliche Sportler auf die Strecke. Unter großem Applaus der Zuschauer sprinten die Athleten ins Ziel. Fabian Tschage ist der Schnellste, Sascha Saupe wird Zweiter und Jason Herzog Dritter bei den Jungs. Schnellste der Damen ist Elisabeth Breer vor Heike Grimm und Ute Bischoff.

Start Vivaris-5-km-Lauf mit den späteren Siegerinnen in den gelben Trikots Carolin Hinrichs (5246; mitte) in 18:24, Sophie Hinrichs (5247; re.) in 19:36 und Rubi Ostermann (5248; li.) in 21:33, alle VfL Löningen. Moritz Hartmann (5111) 2. v.r. gewinnt bei den Herren in 17:14 Minuten Elias Sansar (1) im Plausch mit Maciek Miereczko (3657). Elias gewinnt später den Marathon und Maciek wird Zweiter beim Halbmarathon Die müssen bis heute Abend verteilt werden

Der Vivaris-5 km-Lauf um 16:45 schickt 203 Teilnehmer auf die Strecke. Dazu Walking und Nordic Walking über die gleiche Distanz. Auch hier wird großer Sport geboten. Bei den Damen einmal mehr durch den VfL Löningen und seine Talente. Carolin Hinrichs gewinnt in neuer Streckenrekord-Zeit von 18:24 Minuten vor Sophie Hinrichs, die das Ziel in 19:36 Minuten erreicht. Dritte wird Rubi Ostermann in 21:33. Schnellster bei den Herren ist Moritz Hartmann von der Eintracht Hildesheim in 17:14 Minuten. Zweiter wird Christopher Eppe von der SV Fortuna Einen in 19:16, dicht gefolgt vom Dritten Korbinian Germer vom Team Laufrausch Oldenburg in 19:20 Minuten.

Viele Disziplinen füllen den Samstag-Nachmittag komplett aus. Eine organisatorische Top-Leistung, das alles zu planen und auch hinzubekommen. Beim 20. Mal ist man natürlich auch kein Anfänger mehr. Aber trotzdem, irgendwas ist immer, was die Organisatoren zu Ad-hoc-Entscheidungen zwingt. Wenn die Läufer davon nichts merken, umso besser.
Die vielen Starts und Zieleinläufe fordern auch den LaufReporter, da zwischen Start und Ziel einige Meter liegen. Mein leider verstorbener LaufReport-Kollege Michael Schardt nutzte hier 2019 ein Klapprad für diese Distanzen. Sehr gute Idee. So habe ich vor dem Marathonstart schon einige Körner verbraucht, die auf der gefühlten zweiten Marathonhälfte, also ab km 30, fehlen.

27 Grad im Schatten werden zur Startzeit gemessen. Welcher Schatten? Wir verlassen Downtown Löningen

Endlich der Marathonstart, gemeinsam mit den 36 EWE-Staffel- und 551 Beckmann-Bau-Halbmarathon-Teilnehmern. Für alle die gleiche Strecke und je nach Belieben ein- oder zweimal zu laufen. 17 Uhr. 27 Grad im Schatten werden gemessen, wobei Schatten nur unter Bäumen am Straßenrand zu finden ist. Trotzdem schmälert das nicht die Freude auf den bevorstehenden Lauf. Wenn der fünffache Löningen-Sieger Elias Sansar dem Start so entspannt entgegensieht, kann ich das auch.

Tolle Stimmung, La-Ola-Welle, Startschuss, los geht's unter dem Beifall der vielen Zuschauer. Das war wohl der letzte Stimmungs-Hotspot für die nächsten Stunden, ist meine Annahme. Falsch. Schon bei der ersten Verpflegungsstelle werde ich eines Besseren belehrt. Neben den üblichen Erfrischungen steht auch mentale Unterstützung in Form gut gelaunter Fans an der Seite, die für beste Motivation sorgen. Toll!

Wasser in Bechern oder leicht gesprüht... … gerne auch als Hardcore-Version

Zwischen den Ortschaften bleibt etwas Zeit, sich die landwirtschaftlich geprägte Umgebung anzusehen. Und auch zu riechen. Für Städter sicher ungewohnt. Aber das gehört auf dem Land dazu. Gut bestellte Felder lassen den Gedanken aufkommen, wie gut es uns geht und wir uns um gesunde Nahrungsmittel in ausreichender Menge und guter Qualität keine Sorgen machen müssen. Anderswo schon.

Schon wieder ein Verpflegungshotspot mit vielen Fans, Musik-Beschallung und bei Bedarf auch Rasensprenger-Duschmöglichkeit. Ich bevorzuge die becherweise Kühlung des Kopfes. Dabei muss nur darauf geachtet werden, Wasser und Iso nicht zu verwechseln. Die Ganzkörperdusche wäre auch schön, schadet jedoch der LaufReporter-Kamera.
Die Halbmarathonis stellen das größte Läuferfeld des Tages. Daher ist es in der ersten gemeinsam gelaufenen Runde noch sehr belebt auf der Strecke. Nachdem Moderator Heino Krüger nochmal zum Einsatz kommt, biegen die meisten rechts zum Zielbereich ab. Nun beginnt die Einsamkeit des Marathonläufers.

Ständig ist was los an der Strecke Endlich Schatten!

Diesen Punkt erlebe ich bei Zwei-Runden-Marathons immer ganz bewusst. Gerade noch im Pulk unterwegs und nun alleine. Oder doch nicht? Einzelne Läufer vor und hinter mir. Der 5:30-Stunden-Pacemaker Jürgen Binias vom LC Duisburg leistet mir Gesellschaft. Oder ich ihm. Keiner von uns will allein laufen. Also führen wir Lauf-Fachgespräche und vertreiben uns damit die Zeit zwischen den Verpflegungs-Hotspots. Deren Getränkeangebot scheint sich nun zu ändern. Es wird auch mal - vermutlich inoffiziell - Flaschenbier angeboten. Ist in unserem Bereich des Klassements auch kein Problem. Auch wenn ich heute die alkoholfreie Variante vorziehe. Es wird zwar langsam etwas kühler, aber die Hitze hat Spuren hinterlassen.

Wir werden an der Hase herum geführt Spargel und Erd-Bären Göttlicher Beistand, wird besonders in der zweiten Runde gebraucht

Nachdem vor uns ein weiterer Läufer auftaucht, wird Jürgen seinem Pacemaker-Job gerecht und führt ihn noch rechtzeitig ins Ziel. Ich lasse mich nicht mehr aus der Ruhe bringen, was so viel heißt, ihm nicht folgen zu können. Er kann ja Bescheid sagen, dass noch welche kommen und dass sie die Zeitmessmatte nicht zu pünktlich abschalten. Machen sie dann auch nicht. Danke dafür! Zweimal sind hinter mir noch die Anfeuerungsrufe des letzten Versorgungspunktes zu hören. Also sind noch welche hinter mir. Nachdem Anita in lockerem Trab an mir vorbeizog, hatte ich mich schon mental darauf vorbereitet, wie es ist, als Schlussläufer zu finishen. Kriegen die nicht immer besonders viel Applaus?

Auf der ersten Runde bei km 15 sind noch viele Teilnehmer zu sehen Wieder ein Stimmungsnest mit Vollverpflegung

Den bekam ich trotzdem. Ein tolles Gefühl, auf dem roten Teppich ins Ziel zu laufen und den Applaus der vielen Zuschauer zu genießen. Genauso ging es Elias als Marathon-Sieger auch. Moderator Andreas Menz begrüßt mich im Ziel und ich bekomme die Finisher-Medaille.

Nach kurzem Besuch der Zielverpflegung findet schon die Siegerehrung des Marathons statt. Elias Sansar, bereits in der M40, aber immer noch pfeilschnell. 2022 Hermannslauf-Sieger zum 14. Mal. In Löningen hat er schon fünfmal gewonnen. Seine erste Runde diesmal in 1:16 Stunden, lässt er es auf der zweiten etwas ruhiger angehen und gewinnt in 2:38:08 Stunden zum sechsten Mal den Remmers-Hasetal-Marathon. Den zweiten Platz erreicht Sebastian Heymann von der SVA Salzbergen in 2:54:55 Stunden. Der ebenfalls in der M40 startende Athlet bleibt der letzte unter drei Stunden.

Fahrrad-Kunst fest verschraubt und nicht für müde Läufer gedacht Ständig diese Verpflegungsstellen mit gut gelaunten Zuschauern....

Dem Drittenplatzierten Magnus Gödiker von den Lauffreunden des SV Dohren wäre eine Zeit unter 3 Stunden auch zuzutrauen. Nur hat der M45-Starter heute ein besonderes Sportprogramm hinter sich: einen selbst gebauten Ironman. Heute früh in Duisburg schwimmt er 3,8 km, um danach die 180 km mit dem Rennrad nach Löningen zu fahren. Bei der Hitze sicher kein Spaß, und die Zeit bis zum Marathonstart sollte ja auch reichen. Passte dann auch. Daher ist seine Laufzeit von 3:10:21 Stunden auch deshalb sehr bemerkenswert und zeigt die wahre Fitness dieses Athleten.

Laufe oder reite ich heute ins Ziel? Der Mann mit der Tröte hat noch mehr Puste als der Läufer

Durch das Fehlen der Favoritin Birgit Schönherr-Hölscher gab es bei den Frauen diesmal neue Namen auf der Siegerliste. Siegerin Marta Owsianna aus Rotenburg/Wümme kam nach 3:34:04 Stunden ins Ziel. Zweite Frau wurde Eva Gaszek von der LSF Münster in 3:37:41 Stunden. Der dritte Platz ging an die Äthiopierin Nehil Gezahegn Chali mit ihrer Zeit von 3:44:05 Stunden.

Ist er nicht schön, der rote Teppich?
Professionell moderiert vom ersten bis zum letzten Finisher: Andreas Menz Autor mit Medaille

Die Sieger des Halbmarathons werden schon am früheren Abend geehrt. Hier kann sich Eyon Solomun Behre vom Aquo Laufteam Essen in 1:10:35 Stunden durchsetzen. Zweiter wird Maciek Miereczko (maciek-lauftrainer.de) in 1:14:38 Stunden. Auf den dritten Platz läuft Daniel Johanning vom BV Garrel in 1:15:18 Stunden. Bei den Frauen ist die Äthiopierin Worke Amena Siegerin in 1:23 Stunden. Den zweiten Platz erreicht Edith Stiepel vom LC Nordhorn in 1:31:24 Stunden. Der dritte Platz geht an Verena Coordes vom TUS Weene in 1:36:33 Stunden.

Siegerehrung Marathon: Sechster Sieg für Elias Sansar…
… das ist schon einen großen Schluck wert. Daneben die 3. Frau Nehil Gezahegn Chali, 2. Frau Eva Gaszek, Siegerin Marta Owsianna, 3. Mann Magnus Gödiker, 2. Sebastian Heymann und Stefan Beumker. Li. Applaus vom Vertreter des Hauptsponsors Remmers

Nach dem Zieleinlauf der 77 Marathonis und der Siegerehrung gilt es Abschied zu nehmen. Stefan Beumker und Jens Lüken aus der vordersten Front der Organisation treten zurück und lassen neue Kräfte nach vorne. Bei dem Eindruck, den die gesamte Helferschaft bei uns Athleten hinterlassen hat, sollte es kein Problem werden, die Positionen neu zu besetzen. Klar werden Lücken gerissen, aber Ehrenamt sollte eben nicht immer nur auf die gleichen Schultern geladen und auf Lebenszeit vergeben sein.

Hoffen wir das Beste für den Veranstalter, den VfL Löningen von 1903. Denn er hat heute für die vielen Finisher auch sein Bestes gegeben. Würde mich freuen, wenn über den 21. Remmers Hasetal Marathon 2023 in gleicher Weise zu berichten ist.

Bis nach Mitternacht wird live gesungen von der Top40-Band Rainbow Feuerwerk und "Time to say goodbye"
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Übrigens, die Marathon-Night-Party mit der Band "Rainbow" hält, was der Name verspricht. "Atemlos durch die Nacht" braucht man ja nicht wörtlich nehmen. Und statt einer Massage kann man die Beine auch bei Live-Musik lockern.

Bericht und Fotos von Thomas Disser

Infos www.remmers-hasetal-marathon.de

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