17.5.12 - 31. Fischbachtal-Lauf in Niedernhausen

Himmelfahrtskommando mit LANG-Lauf-Cup-Wertung

von Walter Wagner

Es klingt so lieblich und idyllisch. Es klingt aber auch irgendwie flach. Letzteres - mit Verlaub - trifft nicht zu. Es wird den Gästen einiges abverlangt, dies müssen die Gastgeber 1. FC Niedernhausen-Lichtenberg e.V. eingestehen. Anspruchsvoll, so heißt es dann auch in der Ausschreibung. Mit einer bequemen Streckenführung kann man im engen Tal nicht dienen, welches mit der 605 m hohen Neunkircher Höhe über die höchste Erhebung des vorderen Odenwalds verfügt. Da hinauf muss man nicht und ein Berglauf ist der Fischbachtal-Lauf auch nicht. Ist er nicht?

Zum 31. Mal hat der 1. FC Niedernhausen-Lichtenberg zum Fischbachtal-Lauf in das Nibelungenland Odenwald eingeladen. Neben traumhafter Naturlandschaft gibt es Sagenhaftes wie Siegfried den Drachentöter, Königliches wie Schloss Lichtenberg oder Landwirtschaftliches wie einen Esel zu betrachten, der nicht im Entferntesten daran dachte einen der Läufer auf der anspruchsvollen 12,6 km langen Strecke nach oben zu tragen

Bei frischen Temperaturen am Start auf der Straße vor dem Waldsportplatz führt der Weg am Nonröder Hang in zwei Serpentinen nach Nonrod und weiter bis unter die Nonroder Höhe, erreicht jedoch nicht den markanten Platz mit großartiger Fernsicht.

 

Auf 250 m über dem Meeresspiegel gestartet, klettert man auf den ersten zwei Kilometern auf die Höhe von 370 m üNN. Da ist die Morgenkühle längst aus den Knochen und kein Murren zu vernehmen, wenn der Weg abzweigt und nicht weiter bergan führt. Schöne Aussichten gibt es genug auf den 12,6 Kilometern beidseits der Talsohle.

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Es geht wellig nach Meßbach, ein prosperierender Weiler, der in den letzten 70 Jahren seine Bevölkerungsdichte auf nun Einhundert um ein Viertel steigerte. 3,5 Kilometer sind geschafft und wäre man nicht auf 300 Meter Meereshöhe gespurtet, müsste man nicht wieder hoch. Zu spät, denn auf einem halben Kilometer müssen wieder 50 Höhenmeter erklommen werden.

Dominik Burhardt (re.) und Tobias Hegmann setzen sich schon kurz nach dem Start vom restlichen Läuferfeld ab Gleich vom Start weg lernt man auf den ersten 2,5 Kilometern in Form eines Anstieges die sanften Hügel des Odenwalds kennen

Längst ist das verhasste Laktat in den Beinen. Nur nicht abreißen lassen auf dem abschüssigen Asphaltband hinter Steinau. Fünf Kilometer auf der Habenseite und noch 270 Meter hoch. Viereinhalb Kilometer fast zivilisationsfern und am Ende nur zehn Höhenmeter weniger, aber die doch in einem dauernden leichten Auf und Ab nach Lichtenberg. Gegenüber war der Latzekeller, die zugeschüttete Höhle des Räuberhauptmanns Latz, der vor 200 Jahren von Billings aus seine Streifzüge startete und angeblich auch vor Mord nicht zurückschreckte. Mit dem Diebstahl von Wäsche im Lichtenberger Schloss hatte seine Bande ihr Schicksal besiegelt und in Darmstadt rollten die Köpfe.

Doch zu schnell wird der Schritt durch Lichtenberg. Zuschauer spenden Applaus. Das nahende Ziel erfordert taktisches Geplänkel. Kaum ein Blick bleibt für die "Krautbütt", das 1503 erbaute Bollwerk mit 6 Meter dicken Mauern. Wie leicht kommt dagegen das Renaissanceschloss daher, welches Landgraf Georg I. von 1570 bis 1581 erbauen ließ. Majestätisch prunkt der Witwensitz über dem Ort und lockt zur Besichtigung in gemächlicherer Gangart. Doch jetzt heißt es im Sturzflug auf 170 m üNN hinunter nach Niedernhausen. 11,2 Kilometer sind dort erlaufen.

Auf Platz 3 bei den Frauen läuft die Jugendliche Lara Große-Lüdinghaus 2. Frau wird die W45 Siegerin Marion Peters-Karbstein Siegerin des 31. Fischbachtal-Lauf in Niedernhausen wird bei ihrer Premierenteilnahme Gabi Hoffmeister

Hat man es laufen lassen, klagen jetzt die Oberschenkel, hat man gebremst, klagen sie auch. Wohl dem der nicht Eins und Eins zusammenzählen kann, denn erinnern wir uns, der Sportplatz liegt auf 250 m über Meereshöhe und ist nur noch einen Kilometer entfernt. Dort noch etwa 200 Meter auf Kunstrasen, liebevoll Zweikampfrunde genannt. Selbst Quasselläufer verschlägt es im letzten Anstieg die Sprache. Grandios ist eben auch das Finale. Will man sich jetzt nicht die Beute abjagen lassen, heißt es durchziehen. An der Strecke scharen sich nun Voyeure, richten erbarmungslos Objektive auf die wehrlosen Opfer. Aufmunterndes Keuchen vorne, lähmendes Keuchen hinten. Jetzt zeigen sich die Kletterer, stemmen leichtfüßig ihre mageren Leiber an den "Downhillern" vorbei. Jedes Kilo zu viel lässt hier den Sekundenzähler rasen.

1. M40 Mathias Maier (gesamt 6.) 1. M50 Dieter Kux (gesamt 5.) 1. MHK Felix Braune (gesamt 16.) hinter dem 2. M50 Andreas Schnellbach (gesamt 7.)

Auf halber Höhe hat sich Helmut Marenholz postiert. Der Streckenrekordhalter, der 1987 nach 40:53,9 min im Ziel gefeiert wurde. Sechs weitere Male nahm er die Ovationen als Sieger entgegen. Dass sein Rekord fallen würde, brauchte er nicht mehr zu fürchten, als der Führende ihn an seinem Standort passierte. Es dauerte noch eine Weile bis die Startnummer 1 auftauchte. Die ist für einen großen Fan des Fischbachtal-Laufs reserviert. Ralf Klink absolvierte mit dieser "Auszeichnung" seine 25. Teilnahme und stellt damit alle anderen in den Schatten. Zum ersten Platz hat es nie gereicht, aber Gewinner sind bei diesem Naturereignis alle. Dabei nimmt der Weltenbummler, dessen Exkurse LaufReport Leser seit 10 Jahren verfolgen können, auch schon mal einen Flieger später oder früher um in Niedernhausen zu starten. Schon einen Tag nach dem Fischbachtal-Lauf wird er in Kopenhagen landen um seinen 395. Marathon abzuspulen (Bericht im LaufReport folgt).

Abdel Graine läuft auf den 3. Platz knapp vor ... ... René Strosny, der das Feld von hinten aufgerollt hat 4. Platz bei den Frauen und 2. in der W45 für Sabine Hill Heike Hechler gewinnt als 5. Frau die W35

Noch länger in der Geschichte muss man zurückgreifen, sucht man nach dem Streckenrekord bei den Frauen. Doch muss man etwas belehrend darauf hinweisen, dass damals die Uhren anders tickten. Der 1. Fischbachtal-Lauf 1982 titelte noch als Volkslauf- und Wandertag. Über 200 Teilnehmer kamen. Damals war der Laufkalender noch spärlich belegt, Marathon in breiten Bevölkerungsschichten ein Fremdwort, zumindest im Hinblick auf das Wissen um die Distanz. Es siegte Charlotte Teske in 46:09,4 min und legte die Hürde für alle Nachfolgerinnen zu hoch. Im Jahr darauf lief sie beim Frankfurt Marathon ihre Bestzeit von 2:28:32 h und wurde mit 32:13,85 Deutsche Meisterin über 10.000m. Unter den damaligen Teilnehmern war auch Dr. Thomas Wessinghage, mehrfacher Olympiateilnehmer. In 3:31,58 min lief er 1980 deutschen Rekord über 1500m. 22 deutsche Meistertitel hat er in seiner Karriere gesammelt.

1. W55 Gisela Lammers Erich Frieske läuft neuen Streckrekord in der M70 1. M60 Klaus Hofmann (32) zwischen Holger Hartmann (46) und Burkhardt Scheumann (57) 1. M65 Wolfgang Böhl

Meistertitel des DLV sind auch mit dem Namen Dominik Burkhardt verbunden. Im Jahr 2005 sicherte er ihn sich beim Crosslauf auf der Kurzstrecke. Er startete mehrmals im Nationalteam. Seine Sportkarriere bezeichnet er als beendet, läuft aber weiterhin ästhetisch und schnell. Sein Start beim Fischbachtal-Lauf war angekündigt. Zwei Tage vor dem Rennen meldete auch Tobias Hegmann von der TSG Kleinostheim, ein Allrounder mit diversen Stärken. Damit war der Rennausgang offen. Dominik Burkhardt hatte am vergangenen Wochenende als Tempomacher seines Trainingspartners Matthias Müller fungiert, der dort den Halbmarathon in 1:09 lief. Es stellte sich die Frage, wie gut er auf dem bergigen Parcours über die Strecke kommen würde.

Conny Spiecker von BSG Merck (linkes Foto am Ende laufend) bedankte sich artig nach dem Lauf bei Constanze Wagner, Reinhold Daab und Ralf Klink von LaufReport für die Tempoarbeit auf den ersten Kilometern, da sie bei ihrem ersten Start in Niedernhausen ein wenig die Anstiege fürchtete - auf den letzten Kilometern setzte sie sich dann deutlich ab und lief auf Platz 9 bei den Frauen gut 2 Minuten vor den LaufReportern ins Ziel Ebenfalls für die teilnehmerstark erschienene BSG Merck lief Angela Ngamkam quasi zum Einlaufen auf ihr laufintensives Wochenende mit einem Ultramarathon beim Bödefelder Hollenlauf und am Sonntag dann den Würzburg Marathon

Zunächst bestimmte dann auch Tobias Hegmann das Geschehen, ohne jedoch den TuS Griesheimer entscheidend abschütteln zu können. Der hatte in Steinau etwas Luft zwischen sich und dem Unterfranken zugelassen. Vielleicht wollte er bergab auch nicht alles riskieren. Das Duo zeigte sich bis Niedernhausen unzertrennlich. Dies änderte sich nach der Talsohle den letzten Anstieg hinauf zum Waldsportplatz. Dominik Burkhardt machte nicht nur Tobias Hegmann das Leben schwer, auch der Radvorausfahrer keuchte den Berg hinauf um seinem Namen gerecht zu werden. Nach 42:59,4 war Dominik Burkhardt im Ziel und entging dem Zweikampf auf der Fußballplatzrunde deutlich. Für eine AK-Bestzeit, die nur in Zehnjahresschritten dokumentiert ist, reichte es nicht. Vor genau 20 Jahren setzte Jürgen Dächert die M30-Marke, scheiterte damals aber in 40:56,4 min knapp am Streckenrekord. Auf 43:35 min wanderte der Zeiger weiter, dann war auch Tobias Hegmann im Ziel. Für beide M35er war es eine Premierenteilnahme. Tobias Hegmann suchte ein Vorbereitungsrennen für den Mittelrhein-Marathon. Dort startet er mit dem Ziel unter 2:30 h zu bleiben.

1. W40 und 7. Frau wird die vereinslose Sabina Kemper 6. Frau wird Cathrin Wälzlein vom TuS Griesheim 2. M40 und 8. gesamt wird Jörg Seeger vom LC Michelstadt Schnellster Jugendlicher wird Philip Schröder vom FC 58 Raibach

Knapper gestalteten die erfahrenen Fischbachtal-Lauf-Kontrahenten den Ausgang um Platz drei. Abdel Graine lag nach 47:33 im Ziel noch immer vier Sekunden vor dem sieben Jahre jüngeren René Strosny. Graine lief für das Sporthübner Laufteam nach langer Verletzungspause zum Sieg in der M45, während der für den Bautzener LG startende, aber ganz in der Nähe wohnende Ultramarathonspezialist Strosny das M35-Podium komplettierte. Ein gelungenes Abschlusstraining für die schon am Samstag stattfindende Meisterschaft der DUV im Ultratrail über 67 Kilometer. Auf Rang fünf folgte Dieter Kux für die BSG Merck. Keine Woche nach seinem Halbmarathonsieg bei der Ludwigshafenvariante des Mannheimer Marathons wurde er in 48:07 min Erster in der M50.

Auch die Frauensiegerin hatte man zuvor noch nicht beim Fischbachtal-Lauf gesehen. "Wir haben viele Stammkunden", weiß Organisationsleiter Axel Keil. Doch glücklicherweise spricht sich herum, dass in Niedernhausen ein Laufjuwel schlummert. "Wir brauchen 100 Teilnehmer um zu überleben und mit den derzeitigen Teilnehmerzahlen sind wir sehr zufrieden. Viel mehr könnten wir gar nicht verkraften", so der OK-Chef, der auf 149 angemeldete und 136 Läuferinnen und Läufer im Ziel verweisen konnte. Dazu kamen 12 Walker und um die 50 Kinder.

Auf den letzten 1,5 Kilometern geht es nochmal bergauf, belohnt mit schönem Ausblick auf Niedernhausen und Schloss Lichtenberg

Nun ist es so eine Sache mit den Geheimtipps. Besser man behält sie für sich. Gabi Hoffmeister kam bereits als Gesamtzehnte in 53:45 min ins Ziel. Auch sie lief für das Sporthübner Laufteam, trägt bei Meisterschaften das Trikot des TV Hergershausen. Voll des Lobes für die traumhafte Strecke war sie und fand das Streckenprofil gar nicht weiter schlimm. Sie hatte Heftigeres erwartet. Vor allem den langen Schlussanstieg hatte sie sich schlimmer vorgestellt. Die Gefälle zwischendrin mochte sie aber nicht so gern. Vielleicht auch nach dem Ermüdungsbruch im Fuß, der ihr acht Monate Laufpause bescherte. Aber seit einem Jahr trainiert sie wieder, lief in Mainz beim Gutenberg Marathon gerade die halbe Distanz und wurde Dritte in 1:24:12 h.

Gabi Hoffmeister ist 28 Jahre alt und derzeit Promotionsstudentin in Darmstadt. Physik ist ihr Metier. Ende 2008 begann sie ernsthaft mit Laufsport. Hat Bestzeiten von 38:43 über 10 km und 3:05 h über Marathon. Fünf Mal war sie über 42,195 km gelaufen, dann kam der Ermüdungsbruch. Sie läuft sehr gern Landschaftsläufe und mag die sanften Hügel des Odenwalds, die ihr liegen. Zwei Mal gewann sie schon beim Güttersbacher Volkslauf den profilierten Halbmarathon. Für dieses Jahr hat sie sich vorgenommen erst einmal wieder an der Schnelligkeit zu arbeiten. Erst 2013 soll es dann wieder ein Marathon sein.

Helmut Marenholz (links), der Streckenrekordinhaber seit 1987 mit 40:54 Minuten war heute als Zuschauer dabei Die Nummer 1: Ralf Klink, heute das 25. Mal dabei Mit dieser Startnummer, bei anderen Veranstaltern dem Vorjahressieger vorbehalten, begrüßt der Chef des Fischbachtal-Laufs Axel Keil lieber seinen treuesten Stammläufer

Zunächst geführt hatte Lara Große-Lüdinghaus, Jahrgang 1996 und ohne Verein. Erfreulich, dass sich wenigsten ein paar jüngere Teilnehmerinnen an den Start wagten und dann auch noch gut abschneiden konnten. Auf der Strecke ließ sie noch Körner und wurde am Ende Dritte in 59:38 min. Noch an ihr vorbei zog auch die W45-Siegerin Marion Peters-Karbstein vom LT Egelsbach, die nach 57:52 min im Ziel begrüßt wurde. Ganz knapp über eine Stunde wurde für Sabine Hill (NOWALALA Sports Offenbach) gestoppt. Fünfte und 2. W45 in 1:00:07 h.

Sonnenschein und beste Bedingungen begleiteten die Läufer auf ihrem Lauf. Auf der Sportplatzterrasse merkte man dann aber doch die Eisheiligen. Brennstoff in Form von Kalorien war da gefragt, Kuchen und Gegrilltes fand reißenden Absatz. Die Zeit bis zur Siegerehrung verkürzten die Kinderläufe, die man bequem von oben beobachten konnte. Medaillen und Spielzeug waren Lohn für die ersten Schritte im Wettkampfzirkus. Erwachsene erhielten aus der Hand des Vereinsvorsitzenden Wolfgang Henkel Preise und Urkunden. Übrigens seit 31 Jahren ist er dabei, wie auch einige Helfer.

50 Kinder verschiedener Altersgruppen runden auf dem Waldsportplatz mit dem Schloss auf Augenhöhe die Veranstaltung ab

Zu feiern gab es auch viele gute Altersklassenleistungen und -rekorde. Erich Frieske ist seit 2003 Streckenrekordhalter in der M60 mit 50:39 min. Daran konnte Klaus Hofmann (TuS Griesheim) als Tagesschnellster M60er in 57:34 nicht rütteln. Erich Frieske (Blau-Gelb Marburg) sorgte selbst für die Schlagzeilen und verbesserte nun in der M70 den Rekord um über sechs Minuten auf 1:00:47,68 h. Davor hatte sich im Zweikampf der M55er Paulo Helder (Sporting Lissabon) in 58:03 gegen seinen direkten Kontrahenten durchzusetzen gewusst. Wolfgang Böhl vom Lauftreff Ober-Ramstadt siegte in der M65 in 1:03:05 h.

Bei den Frauen wird einmal mehr in Niedernhausen Gisela Lammers genannt, die für den TV Hergershausen in 1:02:03 h die W55 gewann. In der W65 setzte Liane Fischer vom TV Dieburg in 1:20:31 h die Siegermarke und lag damit vor Heidrun Grünig (LG BEC), die in 1:31:03h das Siegerpräsent in der W60 in Empfang nehmen konnte.

Für die Kinder gab es direkt nach ihrem Lauf unterhalb des Vereinsheims auf dem Wald-Sportplatz eine Medaille und ein kleines Präsent aus dem Karton. Die "große" Siegerehrung wurde dann am Vereinsheim von "Laufchef" Axel Keil (re.) und dem 1. Vorsitzenden Wolfgang Henkel durchgeführt

Zufriedene Gesichter sah man auch ohne Siegerpreis auf dem Weg hinunter zum Parkplatz. Die Feuerwehr hatte wieder alles vorbildlich gesperrt. Ob man mit der Startverlegung um wenige Minuten dem Linienbus eine ungehinderte Fahrt ermöglichte, wird man analysieren und beim 32. Fischbachtal-Lauf entsprechend reagieren, sollte sich der Erfolg nicht eingestellt haben. Mit der öffentlichen Verkehrsanbindung erreicht man die seit 1971 vereinten Teilorte im Fischbachtal bequem. Diesen umweltfreundlichen Anschluss lässt man sich auch einiges kosten. Für einen Vatertagsausflug ist das Terrain also gut geeignet. Doch gibt es eine Reihe von Gründen für einen Besuch. Kulturelles, Badefreuden im Naturbad, diverse Feste oder eben die herrliche Landschaft.

Bericht und Fotos von Walter Wagner

Infos www.fc-niedernhausen.de

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