28.11.21 - Berlin 66. Herbstwaldlauf (Gunni-Sachs-Gedenklauf)

Teilnehmerhoch bei traumhaftem Wetter

von Jörg Engelhardt 

 

Der Herbstwaldlauf im Berliner Stadtteil Hermsdorf ist schon ein Phänomen. Der Dauerbrenner besteht seit 1955 und ist somit schon ein Teil der deutschen Volkslaufgeschichte. Man müsste sehr lange suchen, um in ganz Deutschland ein vornehmlich auf Freizeitläufer ausgerichtetes Laufspektakel zu finden, welches im Laufkalender des Landes schon seit so langer Zeit und nahezu ununterbrochen fest verankert ist. Spontan, ohne nachzudenken, fiele einem als noch langlebigeres Beispiel der Paderborner Osterlauf ein. Lediglich der Ausbruch der Corona-Pandemie stand einer lückenlosen Fortführung im Wege.

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Organisatorisch ist das schon eine große Meisterleistung, vor der man anerkennend den Hut ziehen muss. Denn gerade sein Entstehungsjahr schien mit dem Beitritt der Bundesrepublik zur NATO und der Aufnahme der DDR in das sozialistische Militärbündnis Warschauer Pakt, die deutsche Zweistaatlichkeit und damit die geographische Isolation des Berliner Westens als Insel im politisch roten Meer auf immer und ewig zu zementieren.

Fast 700 Aktive erobern beim 66. Berliner Herbstwaldlauf den Tegeler Forst
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Zum Glück kam dann doch alles ganz anders und so ist der Herbstwaldlauf auch für Laufbegeisterte aus dem einstmals abgeriegelten Umland frei zugänglich. Obwohl dies so ist, hält sich aber auch der Zulauf aus dem die Stadt umgebenden Bundesland Brandenburg immer noch in überschaubaren Grenzen. Der Lauf ist zu allen Zeiten in seiner zahlenmäßigen Beteiligung immer eine Angelegenheit für die Läufer aus dem westlichen Teil der Metropole geblieben.

 

Da dieser Teil für sich genommen alleine schon von rund 2 Millionen Menschen bevölkert ist, war das Potential an laufsportinteressierten Menschen immer groß genug, um dieser Veranstaltung hohe Teilnehmerzahlen zu bescheren.

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Bis zum Fall der Mauer sank oder schrumpfte die Teilnahme nicht. Und da neben den vielen Hobbyläufer*innen immer auch ein paar Spitzenprotagonisten starten, ist der Lauf von seinem Charakter her stets ein besinnliches Läufertreffen mit familiärer Prägung gewesen, das mit Topleistungen veredelt wurde.

Neben einem kleinen Abschnitt in der Niederkirchener Straße, die den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg vom Bezirk Mitte trennt, sowie der East-Side-Galerie in Friedrichshain, ist die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße der einzige Platz in der Stadt, indem ein geringer Teil der Mauer noch in seinem ursprünglichen Verlauf zu sehen ist Der Volkspark Friedrichshain enthält eine breite Palette von politisch inspirierten Denkmälern und Kunstwerken aus verschiedenen Epochen. Die Exponate reichen von der wilhelminischen Kaiserzeit, über die Anfänge der Weimarer Republik bis in die DDR Zeit hinein. Der Friedhof der Märzgefallenen wurde schon 1848 kurz nach der November Revolution als Begräbnisstätte für die Opfer des militärisch bekämpften Volksaufstandes eingerichtet und 1918 auch für die Opfer der damaligen Revolution, die zur Auflösung des Kaiserreichs und zur Gründung der Weimarer Republik führten, erweitert. Das Denkmal "Der rote Matrose" des Bildhauers Hans Kies wurde aber erst 1960 hinzugefügt, so dass die Begräbnisstätte Gestaltungselemente aus drei verschiedenen politischen Systemen enthält

Genau so war es dann auch bei der 66. Austragung. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Lauftemperaturen kam es einmal mehr zu teilweise innerfamiliären Verzahnungen aus sieg- und podiumstauglichen Spitzenleistungen und dem nicht ergebnisorientierten Spaß am Sport, auf einer einerseits sehr schönen, aber für Berliner Verhältnisse recht anspruchsvollen Strecke. Denn der Tegeler Forst als Austragungsort ist eine Waldlandschaft mit recht hügeliger Profilierung und an einigen Stellen das Laufen doch ziemlich anstrengend.

 

Insgesamt kam es in verschiedenen Altersklassen zu 6 Entscheidungsläufen, die auf 4 verschiedenen Distanzen ausgetragen wurden. Für Kinder und Familien befand sich eine Strecke von 1,9 Kilometer im Angebot.

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Heranwachsende Jugendliche hatten die doppelte Streckenlänge zu bewältigen. Über 6-Km gingen die gerade ins Erwachsenenleben eintretenden Aktiven der Altersklassen U18 und U20 sowie die erwachsenen Fun-Läufer und Walker ins Rennen. Der Hauptlauf über 11-Km konnte dann von allen Teilnehmern die das 18. Lebensjahr vollendet hatten in Angriff genommen werden.

Um die Vielzahl seiner Lauf- und Leichtathletikveranstaltungen pro Jahr professioneller organisieren zu können, hat der SC Tegeler Forst eine vereinseigene und gemeinnützige Veranstaltungs GmbH gegründet. Abgesehen vom Baltic Run, der nicht mehr ausgetragen wird, sind aber alle anderen auf den Fahnen dargestellten Ereignisse weiterhin im jährlichen Programm, soweit es die pandemische Lage wieder vollständig zulässt. Der heutige Herbstwaldlauf trägt auch den Beinamen "Gunni-Sachs-Gedenklauf" im Andenken an den ehemaligen Geschäftsführer der SCTF Events GmbH, Stephan genannt "Gunni" Sachs, der 2014 im Alter von nur 40 Jahren starb Isabella Hochschild vom Organisationsteam des Herbstwaldlaufs hatte heute alle Hände voll zu tun, neben dem Briefing für die Streckenposten, übernahm sie auch die Streckenaufsicht und die Moderation der zahlreichen Siegerehrungen. Zudem stand sie auch in Abwesenheit des Vereinsvorsitzenden Klaus Brill, als Ansprechpartnerin für die Medienvertreter zur Verfügung

11-Km-Hauptlauf

"Die Leute haben uns hier die Bude eingerannt. Aber wir haben es organisatorisch ganz gut hinbekommen", zog Isabella Hochschild vom Organisationsteam des Herbstwaldlaufs ein zufriedenstellendes Fazit. Die junge Frau war um ihre Aufgabenfülle nicht zu beneiden. Denn obwohl sie in Abwesenheit des Vorsitzenden des SC Tegeler Forst, Klaus Brill, der zusammen mit einigen seiner besten Athleten nach Pforzheim zum Crosslauf gereist war, auch noch als Ansprechpartnerin für die anwesenden Medienvertreter fungieren musste, bewältigte sie diese Rolle beeindruckend souverän. Zudem nahm sie noch die Einweisung für die Streckenposten vor, moderierte die zahlreichen Siegerehrungen und war obendrein noch zwischendrin als Streckenaufsicht unterwegs. Eine vielgefragte Frau, die ihr weitreichendes Pensum sehr sicher und gekonnt über die Bühne brachte.

Dem erfolgreichen Verlauf des Tages trugen nahezu optimale Bedingungen bei. Das Wetter war schlichtweg top. Über 1100 gemeldete Teilnehmer standen in den Meldelisten, so viele wie noch nie in der langen Geschichte dieser Veranstaltung. Trotz recht aufwendiger Eingangskontrollen und des mittlerweile üblichen Unterschieds zwischen ursprünglich gemeldeten und tatsächlich antretenden Aktiven, kamen 697 ins Ziel. Auch die Zahl der Finisher ist höher als jemals zuvor. Zum Vergleich, bei der letzten Auflage 2019 waren es gerade mal 492 Teilnehmende, die ihre Läufe zu Ende brachten.

Der Kampf um den Sieg im Hauptlauf über 11 km der Männer wird zu einem rein britischen Duell: Der seit diesem Jahr in Berlin lebende Schotte Nikki Johnstone (vorn) wird seiner Favoritenrolle gerecht und kann den ihn zu Beginn noch stark fordernden Engländer Josh Sambrook noch deutlich hinter sich lassen Der bei Straßen- und Volksläufen in Nordrhein-Westfalen vielfach zu Siegen gekommene Nikki Johnstone bleibt auch in der neuen Berliner Heimat seiner Linie treu und gewinnt den 11 km langen 66. Herbstwaldlauf souverän

Dass das vornehmlich breitensportliche Event, dann doch wieder durch überdurchschnittliche Top-Athleten bereichert wurde, lag zum einen an einem Neu-Berliner, der zuvor mit schönster Regelmäßigkeit in den Siegerlisten bei Volks- und Straßenläufen in Nordrhein-Westfalen und nicht nur dort, zu finden war, und einer Olympiateilnehmerin, die auf ihrer Spezialstrecke bis ins Halbfinale vordrang und damit für das beste deutsche Resultat in dieser Disziplin sorgte. Nikki Johnstone und Caterina Granz sollten ihrer Favoritenrolle beim Herbstwaldlauf gerecht werden und für sehr vorzeigbare Siegerzeiten sorgen.

Dabei hatte der schottische Lehrer, der mittlerweile an der Berlin Metropolitan School unterrichtet und mit seiner Partnerin in Köpenick wohnt, wenigstens zu Beginn des Rennens in dem Engländer Josh Sambrook (Cambridge Runners) einen ernstzunehmenden Widersacher, der ihm alles abverlangte. Aber gerade das mag der mit allen Wassern gewaschene Vielstarter, der vor einem Jahr beim viel schwereren Heidelberger Trail-Marathon den Sieg davon trug. Mit dem nicht ganz leichten Profil im Tegeler Forst hatte er keine Probleme und blieb in seinem Tempo stabil, während Josh Sambrook mit der Dauer des Rennens doch etwas an Tempo verlor.

Josh Sambrook von den Cambridge Runners sorgt dafür das auch der zweite Platz an einen Läufer aus Großbritannien geht Maximilian Granz von der LG Nord Berlin springt als Dritter noch auf den letzten freien Podestplatz

Die Folge: Nikki Johnstone, der das Trikot von Rhein-Marathon Düsseldorf nur noch bis zum Jahresende trägt und ab Januar die ohnehin schon sehr starke Riege der LG Nord Berlin bereichern wird, war nicht zu stoppen und gewann nach 37:42 min. recht eindeutig. Auf seine zukünftigen Mitstreiter freut er sich sehr und hat auch schon eine Trainingseinheit mit Rabea Schöneborn absolviert. "In Düsseldorf war ich immer alleine. Das soll hier anders werden." Eine Trainingsverbindung, die passen könnte. Nikki Johnstone wohnte lange Zeit im Rheinland, von wo die Geschwister Schöneborn ebenfalls einstmals weggezogen sind. Die Affinität zum Radfahren ist auch bei allen vorhanden. Wie schon seinerzeit von Düsseldorf nach Neuss, wird der "incredible Scotsman" den Weg von Köpenick nach Berlin-Mitte und zurück auch künftig mit dem Fahrrad zurücklegen.

Der bis dato zumindest hier in Deutschland völlig unbekannte Josh Sambrook konnte mit 39:06 min. immer noch eine überzeugende Vorstellung abliefern und den britischen Doppelerfolg perfekt machen. Beide schienen mit ihren Zeiten ziemlich zufrieden zu sein und Josh Sambrook war froh, in seinem Bezwinger einen Laufkameraden gefunden zu haben, mit dem er sich in seiner eigenen Landessprache unterhalten konnte.

Mit Maximilian Granz, dem älteren Bruder der bereits erwähnten Caterina, machte dann ein Athlet der LG Nord Berlin nach 39:44 min. das Podium komplett. Womit wir nur ein Beispiel für den familiären Charakter dieser Veranstaltung herausgehoben hätten. Denn weitere Beispiele werden folgen. Auf Platz 4 kam ein Läufer aus Niedersachsen ein. Johannes Groffmann vom Marathonclub Walsrode erreichte eine Endzeit von 39:48 min. und schrammte damit relativ knapp an einer Podestplatzierung vorbei. Mit Enrico Wiessner (FH Runners Berlin - 41:15 min.) belegte ein Läufer den fünften Platz, der schon des Öfteren bei dieser Veranstaltung zumindest in seiner Altersklasse auf dem Treppchen stand.

Caterina Granz von der LG Nord Berlin entscheidet erwartungsgemäß die Frauenkonkurrenz für sich Luisa Boschan, ebenfalls von der LG Nord Berlin, freut sich über ihren zweiten Platz

Das Frauenrennen wurde wie erwartet zu einer reinen Angelegenheit der LG Nord. Caterina Granz, die bei den letzten Olympischen Spielen in Tokyo über 1500 Meter bis ins Halbfinale vordrang und damit für die beste deutsche Leistung auf dieser Strecke sorgte, war erwartungsgemäß nicht zu bezwingen und blieb als Fünfte im Gesamteinlauf immer noch in 39:55 min. unter 40 Minuten. Sie machte den Tagessieg perfekt und erreichte neben der zweitschnellsten Zeit die beste Einzelplatzierung in der Familienwertung. Denn außer ihr und ihrem Bruder Maximilian kamen noch Mutter Doris und Vater Carsten mit Plätzen und Zeiten im gesicherten Mittelfeld ins Ziel.

Ebenfalls mit Familienbindung im Hintergrund lief Luisa Boschan, die Siegerin der letzten Auflage 2019, nach 40:40 min. ins Ziel und eroberte den zweiten Platz. Ihre Mutter Angela blieb unter einer Stunde und beendete ihr Rennen als W60-Siegerin nach 59:30 min. auf Rang 33. In einer Konkurrenz mit insgesamt 141 Zieleinläufen, eine ansehnliche Leistung. Platz 3 belegte Carmen Schultze-Berndt, die nach 43:34 min. den letzten freien Platz auf dem Podium erklimmen konnte. Vierte wurde eine Läuferin aus dem Berliner Süden. Maja Seidel (SF Kladow) war nach 43:45 min. im Ziel und konnte die auf ihr folgende Lynn Böttcher (LG Nord Berlin - 45:46 min.) auf Rang 5 verweisen.

Anders als bei vielen anderen Veranstaltungen war die längste Strecke die Beliebteste. 237 Männer und 141 Frauen kamen erfolgreich ins Ziel.

6 - Km

Im Fun-Lauf konnte Winfried Schumann (TuS Neukölln Berlin) mit einer Zeit von 25:25 min. den Sieg davon tragen. Tankred Krüger (SF Kladow) folgte ihm nach 25:45 min. auf Platz 2. Taha Abu Mahfouz (o. V.) sprang nach 26:22 min. als Letzter aufs Treppchen.

Bei den Frauen lag Zoe Ziemann (LG Nord Berlin) nach 26:20 min. knapp vorn. Nur vier Sekunden später folgte Veronika Diederichs von der gleichen Startgemeinschaft nach 26:24 min. auf den zweiten Platz. Platz 3 ging an Natalie Schilling (SCC Berlin). Somit waren nach 27:04 min. sämtliche Podestplätze vergeben.

U18-Läufer Emilio Michelfeit vom TSV Wittenau gewinnt den 6 Km Lauf in den Altersklassen U18/U20 Winfried Schuhmann (TuS Neukölln Berlin) gewinnt den 6 Km Fun Lauf und siegt damit in der M55 Zoe Ziemann von der LG Nord Berlin ist im 6 km Fun-Lauf bei den Frauen ganz vorn

In den Altersklassen U18 / U20 war Emilio Michelfeit (TSV Wittenau) erfolgreich. Mit 25:08 min. war er nicht nur der schnellste Teilnehmer in der Juniorenwertung, sondern auch der schnellste Teilnehmer im 6-Km-Lauf überhaupt. Ihm folgte Simon Bausdorf (o.V.) nach 26:03 min. auf den zweiten Platz. Nando Kiala (TSV Wittenau) sicherte sich nach 26:54 min. den Bronzeplatz, alle drei starten in der U18.

Lyn Janotta (o.V.) war die schnellste Läuferin des Tages und belegte in 27:38 min. den Siegerplatz. Hinter ihr konnte Jana De Prest (LG Mauerweg Berlin) nach 29:40 min. Platz 2 belegen. Frieda Rosalia Gebhard vom TSV Wittenau kam mit 33:29 min. auf den dritten Platz. Auch die schnellen Juniorinnen zählten alle noch zur U18.

Bei den Walkern siegte Hagen Bernhard aus Eisenhüttenstadt nach 39:03 min. Bernd Gille (SG Carpin) belegte nach 42:22 min. Platz 2. Dritter wurde Bernhard Thüne vom GutsMuths Rennsteig Laufverein nach 45:13 min.

Bei den Frauen siegte Ellen Flakowski nach 44:15 min. vor Kerstin Rehberg (50:29 min.) und Ellen Ahrendt (50:37 min.).

3,8 Km

Im Rennen der Altersklassen U14/ U16 über 3,8 Km haben sich Bela Brandl (Berliner TSC) und Simon Fahrenholz (LG Nord Berlin), beide U16, erst einmal an die Spitze gesetzt. Bela Brandl wird diesen Lauf gewinnen, während Simon Fahrenholz bis auf Platz 6 zurückfallen wird Siegerin über 3,8 km wird U16-Läuferin Lilly Schuster vom TSV Wittenau

Hier waren die Altersklassen U14 und U16 am Start. Lilly Schuster (TSV Wittenau) hatte nach 15:49 min. die Nase vorn. Hannah Schöps (o.V.) belegte nach 15:54 min. den zweiten Platz, beide U16, ehe U14-Siegerin Louisa Krüger vom SF Kladow nach 16:43 min. den dritten Platz in Beschlag nehmen konnte.

Bela Brandl vom Berliner TSC (U16) konnte sich bei den Jungs nach 13:46 min. den Siegerplatz sichern. U14-Sieger Nelio Schwarz von der LG Nord Berlin erreichte nach 14:13 min. den zweiten Platz. Als Dritter im Bunde stieg Taha Abu Mahfouz (U16) nach 14:56 min. auf das Podest und erreichte damit als einziger Läufer des heutigen Tages zweimal die gleiche Podiumsplatzierung in zwei verschiedenen Rennen. Denn auch im 6-Km Fun-Lauf konnte er als Dritter aufs Treppchen steigen.

Nelio Schwarz (LG Nord Berlin) läuft über 3,8 km auf den zweiten Platz und gewinnt damit die U14 Taha Abu Mahfouz (U16) wird als Dritter das 3,8 km Podium komplettieren und den gleichen Platz im 6 km Fun-Lauf der Männer belegen

1,9 Km

Hier waren die Altersklassen U8, U10 und U12 unterwegs. Charlotte Iwert (U12) von der LG Nord Berlin siegte bei den Mädchen in 7:54 min. Damit verwies sie U10-Siegerin Anna Natalja Lützel (8:07 min.), die ebenfalls für die LG Nord ins Rennen ging, auf Rang 2. Sophia Siebert (U12) sorgte nach 8:21 min. dafür, dass das Podium komplett im Besitz der LG Nord blieb.

Yorick Senge vom Berliner TSC siegte bei den Jungs in 7:32 min. Platz 2 fiel an Jonathan Sitali von der Berliner Turnerschaft, der nach 7:35 min. zuhause war, bis dann letztendlich nach 7:41 min. Maksim Lützel von der LG Nord Berlin das rein U12 besetzte Podium komplettieren konnte.

Familie Fahrenholz belegt im Familienlauf über 1,9 km den 6. Platz. Die älteren Kinder Simon und Lotta sind mit den Plätzen 6 (3,8km) und 11 (1,9 km U8-U12) in ihren Wettbewerben als Einzelläufer ebenfalls mit von der Partie Aufgrund der Hygienevorgaben und Abstandsregeln, wurden die Finishermedaillen diesmal nicht von freundlichen HelferInnen im Zielbereich überreicht, sondern standen auf einem Tisch zur Selbstabholung bereit
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Im Familienlauf siegte die Familie Schoenmakers vom SSV Lichtenrade nach 8:47 min. Rang 2 erreichte das Team "Nur Fliegen ist schneller" nach 11:04 min. Drittschnellstes Team in der Familienwertung war Flitz-Blitz nach 11:21 min.

Fazit: Trotz pandemisch bedingter Einschränkung ist es dem SC Tegeler Forst und seiner Event gGmbH gelungen ein Lauferlebnis auf die Beine zu stellen, das bei Spitzen- wie Breitensportlern den bislang größten Anklang in seiner nunmehr 66jährigen Geschichte gefunden hat. "Mit 66 Jahren fängt das Leben an", hat der längst verstorbene Udo Jürgens einst gesungen. Sollte er Recht behalten, wird man im Tegleler Forst noch viele schöne Auflagen dieses Laufklassikers erleben können.

Bericht und Fotos von Jörg Engelhardt

Ergebnisse my.raceresult.com Infos sctf-events.de/veranstaltungen

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