19.09.21 - Atruvia Baden-Marathon Karlsruhe Version 21

Atruvia Baden-Marathon V21 "Aus Liebe zum Laufen" erfolgreich

Zahlreiche positive Rückmeldungen zeigen: Die Mehrarbeit hat sich gelohnt

von Constanze & Walter Wagner

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Knapp 40 Jahre mühsamer Überzeugungsarbeit und unermüdlichen Werbens waren erforderlich, um dem Laufen als Gesundheits- und Freizeitsport in der Breite der Bevölkerung einen Platz zu erkämpfen. Triebkraft hatte dabei die Verlagerung der olympischen Marathondistanz aus Wald und Feld in die Zentren der Metropolen. Lange davor versammelten sich etwa beim Schwarzwald, mit über 2000 Teilnehmern zeitweise größter Marathon weltweit, unglaublich viele langstreckenlaufende Sportler, doch das Interesse der Massenmedien weckte in Deutschland erst der Westberliner Stadtmarathon. Vorbereitungs- und Informationsbeiträge im Fernsehen forcierten die Bewegung, wenn auch teils mit Unvernunft und Rücksichtlosigkeit. Die Unverletzlichkeit des Marathonläufers wurde erstmals 1986 erschüttert, als der Brite Richard Newnham in der Beifallswoge der Berliner Zielgeraden im Anblick der Gedächtniskirche tot zusammenbrach. Der Tod blieb dauerhaft Begleiter. Man musste erkennen, dass man ihm nicht davon laufen kann. Die Laufveranstalter übernahmen Verantwortung, betrieben Aufklärung und scheuten keine Mühe etwa medizinische Kräfte in großer Zahl entlang der Strecken bereitzuhalten.

Heike Barenhoff und Angelika Ammann liefen für KarlsRUNiversity, die seit 2014 eine begleitete Laufvorbereitung für Marathon oder Halbmarathon anbietet. Auf Grund des Corona Virus musste 2020 das "Symbadische Lauftraining" zwar ausfallen, 2021 konnte die gezielte Laufvorbereitung aber wieder angeboten werden Der Vorsitzende des Marathon Karlsruhe e. V. Norbert Wein (links) und Geschäftsführer Fried-Jürgen Bachl machten es mit zahlreichen Helferinnen und Helfern möglich auch 2021 einen (Ersatz)Baden-Marathon in Karlsruhe anzubieten - nach 2020 mit dem Paarlauf "GemeinsamRun", diesmal die Version 21 Sonja Backenstoß lief mit Herz, passend zum Motto des Baden-Marathon 21: ´Aus Liebe zum Laufen`
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Der Marathon in Karlsruhe, als einer der ältesten in Deutschland, hat einen großen Anteil an der Entwicklung und hätte wohl nichts lieber als die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben. Doch dann kam vor eineinhalb Jahre die pandemische Notlage nationaler Tragweite, deren Ausdauerfähigkeit Marathonläufer neidlos anerkennen. Vom Frühjahr in den Herbst des Jahres Verschobenes musste abgesagt werden und alle, die an einen kurzen Spuk glaubten, wurden eines Besseren belehrt.

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Veranstalter mit gewinnorientierter Ausrichtung mussten erkennen, dass mit den staatlich verordneten Einschränkungen im Laufbereich mit Herkömmlichem nichts mehr zu verdienen war. Gelaufen wurde weiter, aber eben allein. Mit Hilfe virtueller Konstrukte auch vermeintlich gegeneinander. Wegen der Olympiavorbereitung gab es nur Ausnahmen für Berufsläufer und Kaderathleten.

Jeweils 4 Läufer/innen starteten alle 10 Sekunden im Zeitraum von 08:30 bis 10:40 Uhr aus drei Gruppen

In der Organisation des Karlsruher Baden Marathon machte man schon im letzten Jahr den Freizeitläufern ein Angebot. Beim "GemeinsamRun" konnten Duos einen Halbmarathon zusammen laufen. 1000 Startplätze waren genehmigt worden und rasch vergriffen. Selbstverständlich lief alles auf Abstand und im Freien ab. Manche hofften auf den Impfstoff, alle auf das baldige Ermöglichen normaler Laufwettbewerbe. Schon früh im Jahr 2021 signalisierte das Team um Fried-Jürgen Bachl und Norbert Wein, wir machen wieder irgendwas, aber es wird ein weiteres Mal ein "Ersatz" sein. Zum Zeitpunkt, als Frühjahrsläufe erneut zu einem Herbsttermin wechselten, war die Richtigkeit dieser Entscheidung zweifelhaft, denn aus der Politik war zu hören, dass man bald allen ein Impfangebot machen und damit einhergehend alle Einschränkungen aufheben könne.

Unmittelbar nach dem Start in der Günther-Klotz-Anlage führte die Strecke über die Straßenbahnbrücke der Linie 1 in Richtung Oberreut

Die Wirklichkeit gab dem Karlsruhe Marathon e.V. Recht. Es gab zwar erste beinahe normale Laufveranstaltungen, vor allem in Nachbarländern, genehmigt wurden ebenso erste Läufe mit rigiden Hygienekonzepten in Deutschland, doch mehr noch zeichnete diesen Herbst die sich fortsetzende Flut der kompletten Veranstaltungsabsagen aus.

 

Zwar hatten alle Erwachsenen ihr Impfangebot, doch Laufveranstalter wurden nun zu Erfüllungsgehilfen des neuen Impfziels, sofern sie nur mit empfohlenem 2G-Event die Schleusen öffneten. Für die Karlsruher Macher war klar, man wolle unbedingt an einer 3G-Veranstaltung festhalten und den damit verbundenen Mehraufwand erbringen. Mit der abnehmenden Bedrohungslage durfte die Teilnehmerzahl sogar erhöht werden. Man freute sich über 2100 Anmeldungen für die wiederum pandemiebedingte Sonderedition, diesmal ein startentzerrter Halbmarathon, die Version 21.

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Auf idyllisch gelegenen Brücken über die Alb - die Version 21 des Baden-Marathon Karlsruhe bot eine der schönsten Strecken

In drei Blöcken mit den Startzeiten ab 8:30 Uhr, ab 9:20 Uhr und ab 10:10 Uhr ging mit 10 Sekunden Abstand je ein Quartett gleichzeitig auf die Strecke. Grob eingeteilt waren die schnellsten im ersten Block. Diese Zuteilung war aber nicht vollständig möglich, zumal wenn die Anmeldung spät erfolgte. So war bekannt, dass mit Bettina Englisch eine der Favoritinnen erst im zweiten Block starten würde.

Holger Körner (mitte) von der LG Region Karlsruhe lief als Erster aus der ersten Startgruppe im Stadion ein. Ihm folgte Christian Stöckl (li.) von der Feuerwehr Rheinstetten als Zweiter und Simon Friedrich vom TSV Straßberg als Dritter. Am Ende des Tages blieb die Reihenfolge erhalten, nur die Platzierungen änderten sich auf 4, 5 und 6 Der Vorsitzende des Marathon Karlsruhe e. V. Norbert Wein mit der ersten ins Stadion einlaufenden Läuferin Sophia Kaiser von der LG Region Karlsruhe, die bis zum Ende nicht sicher sein konnte, war sie die schnellste Frau oder nicht

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Die Aufregung vor dem Start ließ das Adrenalin steigen. Frisch war es am frühen Morgen, doch versüßte die Sonne den sportlichen Auftritt. Sorgen, es könne für spätere Teilnehmer zu sommerlich werden, wurde von diesen zum Glück dementiert. Dies lag an der enorm gelobten und waldreichen Streckenführung im Südwesten der Fächerstadt.

 

Gestartet wurde am Karl-Wolf-Weg in der Günther-Klotz-Anlage unweit der Europahalle. Das Ziel war unweit davon wie seit Jahren im Carl-Kaufmann-Stadion. "Es sei die schönste Karlsruher Strecke gewesen", berichtete die unermüdliche 86jährige Erika Krüger im Ziel. Gelegentliche Anstiege über die Brücken entsprachen ihrem Trainingsterrain im nahen Waldbronn und außerdem verwies sie auf ihre Erfolge beim Berglauf. Verpflegungsstellen mit Wasser und Iso-Getränk alle 5 Kilometer erleichterten den Lauf über 21,1 Kilometer. Aufgrund von Streckenteilen mit Crosslauf-Charakter war eine Anerkennung als Straßenlauf und eine bestenlistenfähige Vermessung nicht möglich.

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Überraschende Stimmungspunkte mit Musikbox in der Günther-Klotz-Anlage oder zwischen Weiherfeld und Dammerstock mit dem TUS Rüppurr

Als Erster kam nach 1:16:29 Holger Körner ins Ziel. Der Mittelstreckler der LG Region Karlsruhe hatte abgewartet, bis nur noch ungefähr seine eigentliche Disziplin von 1500 Meter zurück zu legen war und seinem Finish hatte keiner etwas entgegen zu setzen. "Wir sind im Aufbau", so Körner, der 2022 nochmals die 1500 Meter bevorzugen will. Christian Stöckl von der Feuerwehr Rheinstetten hatte bis Kilometer 18 geführt, lag zeitweise 30 Sekunden vor seinen Verfolgern, doch in 1:16:43 blieb dem 33-jährigen Ingenieur nur der Sieg in der Altersklasse M30. "Zwei kleine Kinder und das Haus", führte er als gern gesehene Einschränkung auf, im Training war er Halbmarathon in 1:12 gelaufen. Für Simon Friedrich vom württembergischen TSV Straßberg, ebenfalls Jahrgang 1988, blieb vorerst der dritte Rang in 1:16:52. Aus der Vorbereitung zum London Marathon waren es die Trainingsumfänge, die ihn limitierten. In der Stadt an der Themse will er 2:33 laufen und wenn´s schneller geht, warum nicht die 2:30 angreifen. Mit aus diesem ersten Startquartett ging Christoph Uhl, ein weiterer Läufer der LR-Region ins Rennen, der in 1:18:55 den dritten Rang in der M30 belegen konnte.

Die Autobahnbrücke bei km 19 forderte nochmal einiges an Anstrengung, die Laufbegeisterung aber blieb ungebrochen

Das zweite Quartett beinhaltete mit Sophia Kaiser die Favoritin. Nach 1:21:23 war sie im Ziel und nahe an ihre Bestzeit heran gelaufen. Dies, obwohl die Strecke nach ihrem Ermessen nicht ganz einfach war. In vier Wochen wird sie bei den Deutschen Halbmarathon Meisterschaften in Hamburg starten, wo die LG Region Karlsruhe mit großem Aufgebot und zwei Frauenmannschaften teilnehmen wird. Ihr folgte die zeitgleich gestartete Vereinskameradin Franziska Pfeifer nach 1:31:36 ins Ziel, die von diesem Rang noch auf Platz 5 verdrängt werden sollte, doch den Sieg in der Altersklasse machte der 30jährigen Grundschullehrerin mit einer Marathonbestzeit von 2:59:29, die in Tübingen wohnt und arbeitet, keine mehr streitig.

Auf den letzten Kilometern führte die Strecke wieder am Flüsschen Alb entlang

Nun, erste Interviews waren niedergeschrieben oder aufgenommen, doch gespannt war man vor allem auf Bettina Englisch von der TSG 1845 Heilbronn, die im zweiten Block startete. Die eintausender, zweitausender oder dreitausender Startnummer machte die Läuferinnen und Läufer aus dem ersten, zweiten oder dritten Startblock erkennbar, zudem war ein Radvorausfahrer eingesetzt. Dies änderte aber nichts daran, dass aufgrund der Zeitabstände in den einzelnen Blöcken mit bis zu 50 Minuten erst die Nettozeitauswertung deutlich machte, wer in der Ergebnisliste welchen Rang einnahm.

Schilder weisen den Weg

Noch aus dem ersten Block, aber etwa eine halbe Stunde nach den LG Region Karlsruhe Athleten, die die Version 21 eröffneten, war Patrick Hilpert gestartet. "Ich hatte 1:14 als Zielzeit angeben", so der Betriebswirtschaftler des Jahrgangs 1983, der aus Berlin-Reinickendorf stammt. Nach Studium in Bayreuth und Aufenthalt in München hat ihn die Liebe nach Karlsruhe verschlagen, wo er seit 2015 gern zu Hause ist. Das Manko dieses späteren Starts war, dass er praktisch auf einem Großteil der Distanz überholen musste, was nicht immer reibungslos von statten ging, denn die Wege im parkähnlichen Gelände am Rande der Alb sind schmal und das Wetter lockte zudem noch unzählige Radausflügler auf die Strecke. Dies muss man dem Tagesschnellsten in 1:15:15 Patrick Hilpert noch gutschreiben, der seine Bestzeit mit 1:12:13 angab.

Durch das Albgrün der Günther-Klotz-Anlage zum Ziel im Carl-Kaufmann-Stadion

Doch bei dieser Ergebniskorrektur der virtuellen Treppchenplätze, denn die Corona-Maßnahmen ließen eine Siegerehrung nicht zu, blieb es nicht. Aus dem zweiten Block war Simon Kühn von der TG Ötigheim 1:16:22 gelaufen und zwischenzeitlich auf die zweiten Ränge gesamt als auch in der M35 gerückt. Das endgültige Resultat stellte dann Markus Nippa vom SV Oberkollbach her, der mit Startnummer 3000 etwas in den Genuss des Radvorausfahrers des dritten Blocks kam. Mit 1:15:55 wurde der M45-Beste im Ziel erfasst und belegte damit den zweiten Rang im Gesamtergebnis.

Patrick Hilpert von der LG Region Karlsruhe, ca. 1,5 Stunden später als die erste Startgruppe auf die Strecke gegangen, lief mit 1:15:15 die schnellste Zeit auf der Halbmarathonstrecke Markus Nippa vom SV Oberkollbach startete im letzten Block 3 und hatte hauptsächlich das Führungsfahrrad als direkten Wettkampfgegner. Er läuft als M45-Sieger auf Rang 2 in 1:15:55 Simon Kühn von der TG Ötigheim, im Block 2 gestartet, wird 3. in 1:16:22

Die 42jährige Bettina Englisch scheiterte knapp an der Vorgabe von Sophia Kaiser. "Ich musste Slalom laufen, hatte mich zu spät angemeldet und bin mit dem Resultat zufrieden. Ich hatte Spaß. Das Wetter war toll." In 1:21:29 wurde sie mit dem hauchdünnen Rückstand von 6 Sekunden Zweite. Ihre Halbmarathonbestzeit lief sie 2019 beim Baden-Marathon in Karlsruhe in 1:19:11. In diesem Jahr war es ihr dritter Halbmarathon nach Dresden und Berlin. Der nächste wird die DM in Hamburg sein, wo sie wieder auf Sophia treffen wird. Eine Woche davor ist die Teilnahme am Zehner in Heilbronn bei der BW-Meisterschaft geplant. Den dritten Rang behielt die Juniorin Franziska Rennecke vom Team beVegt in 1:25:00 aus dem ersten Block, die von Silke Piri von PSKarlsruheTriathlon, die im dritten Block startete und in 1:27:23 W35-Siegerin wurde nicht mehr überlaufen wurde.

Am Ende war es gesichert, Tagesschnellste wurde Sophia Kaiser von der LG Region Karlsruhe in 1:21:23 Im Fernduell nur knapp geschlagen. Bettina Englisch von der TSG Heilbronn startete erst im 2. Block und lief mit 6 Sekunden Rückstand auf Platz 2 Franziska Rennecke lief als 3. Frau eine Zeit von 1:25:00 h

Im Stadion wurden die Läuferinnen und Läufer von Zuschauern und Moderatoren erwartet. Es herrschte eine lockere Stimmung vor, bei der die Teilnehmer gern im Innenraum des Sportovals verweilten. Es gab Getränke und etwas Verpflegung befand sich in den Finisher Beuteln. Ob sich ein Teilnehmer einen Spaß machte, der sich im Stadioneinlauf bei Ordnungskräften nach der Marathonweiche erkundigte?

Holger Czäczine (3313) und Ralf Lutz von der TG Waldsee starteten schon 2020 beim Ersatzlauf "GemeinsamRun" des Baden-Marathon Karlsruhe. Nun freuten sie sich mit vielen anderen darüber, dass die Organisation erneut einen Lauf anbot, diesmal sogar "fast" unter realen Wettkampfbedingungen Trotz Zwangspause weiterhin fit gehalten: der 80jährige Peter Lessing vom SC Önsbach siegt mit 2:44:05 in der M80 ... ... Margareta Liebert vom Lauftreff Hasenpfad gewinnt die W75 in 2:33:23. Erst mit 56 Jahren ist die 77jährige zum Laufsport gekommen und ist u.a. in der Organisation des Schwetzinger Spargellaufs ... ... Erika Krüger von der LSG Karlsruhe gewinnt die W80 in 3:38:47. Für die 86jährige war es der erste Wettkampf seit März 2020

Nein, auch 2021 gab es nur einen halben Baden-Marathon. 1734 Halbmarathonläufer kamen gesund und munter ins Ziel und über deren oft geäußertes Lob freute sich nicht nur Norbert Wein, der 1. Vorsitzende des Marathon Karlsruhe e.V.: "Die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigen uns, dass sich die Mehrarbeit gelohnt hat, die in dieser schwierigen Zeit mit der Organisation unseres Laufes einherging und von den Läufer/innen wertgeschätzt wird."

Der 78-jährige Erich Rieger beendete am Sonntag bei seinem 20. Halbmarathon seit 2001 seine 40-jährige Volkslauf-Karriere und ließ sich die letzten Kilometer von 11 verkleideten Marathonengeln begleiten. 35 Jahre hatte er den Lauftreff der TG Stein geführt und hierbei viele Teilnehmer für den Traditionslauf in Karlsruhe gewonnen Das Ziel des Atruvia Baden-Marathon Karlsruhe im Carl-Kaufmann-Stadion wurde 2021 nach 21,1 Kilometern erreicht - Version 21 eben

Das Motto der Veranstaltung "Aus Liebe zum Laufen" wird zudem um 3 Wochen mit einem speziellen Laufangebot verlängert. "Ab dem 23.9. möchten wir die schöne Medaille und das Multifunktionstuch allen Sportler/innen anbieten, die eine beliebige Halbmarathonstrecke bis zum 14.10. bewältigen und nachweisen", so Fried-Jürgen Bachl, Organisationsleiter des Veranstaltungsvereins. Nähere Info hierzu unter: http://virtuellv21.badenmarathon.de

Im Ziel gab es einen Beutel mit gesunden Inhaltsstoffen - Apfel, Vollkornnudeln, Eucerin Sonnenmilch 50+, Multifunktionstuch - und die schöne Prägung der Medaille ließ vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Herz noch einmal höher schlagen
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Der Namenssponsor ist dem Baden-Marathon treu geblieben und hat bereits sein Engagement für 2022 zugesagt. Einzig den Namen hat die Fiducia & GAD abgelegt und ist zum griffigeren Atruvia übergegangen. Für das kommende Jahr hoffen alle, dass der 40. Atruvia Baden-Marathon so durchgeführt werden kann, wie in Zeiten vor Corona und wieder über 10.000 Sportler in verschiedenen Distanzen, solo oder in Staffeln starten dürfen. Der Runner's Heaven, ein Markenzeichen Karlsruhes, erwartet dann die wieder die Innenstadt und das Schloss erobernden Stadtläufer nach ihrer Sight-Seeing-Tour im Laufschritt. Den Verlust des hochgelobten "Ersatzkurses" wird man unbemerkt verschmerzen. Sollte entgegen derzeitiger Erwartung auch 2022 diese oder eine andere Pandemie einen Strich durch die Rechnung machen, darf man guten Mutes auf "irgendetwas" aus der Ideenschmiede der Baden-Marathon-Macher hoffen.

Bericht & Fotos von Constanze & Walter Wagner

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