30.7.23 - 45. Hausener Volks-Waldlauf in Obertshausen - Hausen

Regiostars dominieren auf "grünem Teppich"

von Jörg Engelhardt 

Mit 708 Zieleinläufen in allen Wettbewerben legt der hessische Laufklassiker, der als Wertungslauf auch zur Rosbacher Main-Lauf-Cup Serie zählt, nach schwacher Teilnahmeresonanz im Vorjahr wieder deutlich zu.

"Wir hatten über 750 Voranmeldungen, damit können wir schon wieder sehr zufrieden sein. Die Teilnehmerzahlen wie in den Zeiten vor Corona haben wir zwar noch nicht erreicht, aber immerhin waren es doch schon wieder wesentlich mehr Teilnehmer als letztes Jahr", zog Markus Bogdahn vom Organisationsteam der Turngesellschaft 1897 Hausen e.V., die diesen Lauf schon seit über viereinhalb Jahrzehnten organisiert, zwar kein euphorisches, aber doch positives Fazit.

Der Hausener Volks-Waldlauf bietet schnelle, flache und waldreiche Strecken
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Obertshausen ist nur eine von vielen Traditionsveranstaltungen, die es im hessischen Landkreis Offenbach über das ganze Jahr verstreut gibt. Wie so viele dieser Veranstaltungen, wird auch diese mit viel Engagement und Fleiß seiner Macher über Generationen hinweg am Leben gehalten. Die im Rhein-Main-Gebiet sehr zahlreich vorhandene Heerschar von Freizeitläufern hat es den Initiatoren wieder mit einer sehr zahlreichen Teilnahme gedankt. Zumindest deutet die Finisherzahl aller Wettbewerbsangebote daraufhin, dass die Kurzentschlossenen, die noch nachgemeldet hatten, die Zahl der trotz Anmeldung nicht Erschienenen nahezu ausgleichen konnte. Auch Steffen Bogdahn, Vorsitzender der Turngesellschaft und Moderator dieser Veranstaltung, der Bruder des bereits zitierten Markus, kam im Rahmen seiner gelungenen Moderation zu einem ähnlichen Schluss.

Der Hausener Volkswaldlauf, ist einer von vielen schnellen und auch nahezu topfebenen Wettbewerbsläufen, der vor allem in den Jahren vor Corona schon wegen seiner zeitlichen Lage am letzten Sonntag im Juli immer viele starke Läuferinnen und Läufer angezogen hat, weil er sich dank seines Tagesprogramms auch gut zur Vorbereitung auf größere und ganz große Ereignisse, von denen es im In- und Ausland im kommenden Herbst wieder sehr viele geben wird, bestens eignet. Es war also auch kein Wunder, das sich heute wieder eine große Anzahl überdurchschnittlich erfolgreicher Läuferinnen und Läufer aus der Region eingefunden hat, um sich durch schnelle Zeiten und dementsprechend gute Ergebnisse den nächsten Schliff auf dem Weg zu den von ihnen anvisierten Saisonhöhepunkten zu holen.

Der Hausener Volks-Waldlauf ist der 6. von 11 Läufen des Rosbacher Main-Lauf-Cup Die Schülerinnen und Schüler werden für den BBF Junior Main-Lauf-Cup gewertet

Die erzielten Ergebnisse lassen darauf schließen, dass dies den in der nun folgenden Reportage erwähnten Aktiven zu weiten Teilen auch gelungen ist. So richtig unzufrieden jedenfalls, mochte von den am Ende des Tages siegreichen Teilnehmenden niemand sein. Zum Tagesprogramm: Neben dem 5-Km Jedermannlauf, dem 10-Km Volkswaldlauf und dem 21,1-Km Halbmarathon, gab es noch zwei Schülerläufe, über 400 m sowie 1 Km, und den Bambinilauf über 200 m, der ohne Zeitermittlung und Ergebniswertung durchgeführt wurde.

Der nun folgende Bericht befasst sich ausschließlich mit den drei längsten Distanzen im Tagesprogramm. Die Ergebnisse der beiden Schülerläufe sind wie immer über den Link am Ende der Reportage abrufbar.

21,1 Km - Halbmarathon

Der Wetterbericht hatte Tageshöchsttemperaturen von 26 Grad Celsius für das Rhein-Main-Gebiet vorhergesagt. Dazu waren immer mal wieder kurzzeitig einsetzende aber auch schnell wieder endende Regenschauer angekündigt. Das war dann im Laufe des Vormittags durchaus öfters der Fall, wobei dies sowohl die teilnehmende Läuferschar als auch die anwesenden Zuschauer kaum störte. Denn die Zuschauer befanden sich weniger im Wald, sondern überwiegend auf dem Sportplatz, der für die kurze Zeit der Regenfälle genug Unterstandsmöglichkeiten bot und der ohnehin nur leicht fallende Regen, machte den aktiven Läuferinnen und Läufern im hinteren Teil des Halbmarathonfeldes auch nichts aus. Es waren eher die Regenfälle der Tage zuvor, die kombiniert mit der Tagestemperatur für eine teilweise recht unangenehme Schwüle sorgte. Im Großen und Ganzen wurden die Witterungsbedingungen von den Mitlaufenden als durchaus angenehm empfunden, was sich auch in den erbrachten Ergebnissen widerspiegelte. Auch sonst kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen. Der anwesende Sanitätsdienst verlebte einen ruhigen Vormittag.

Robert Unger (Spiridon Frankfurt) bleibt auf der Halbmarathondistanz die uneinholbare Nr. 1 Der vereinslose Dominic Stahl aus Oberursel kann ihn zwar zu keiner Zeit in Bedrängnis bringen, hat aber im Kampf um den zweiten Platz auch keine Konkurrenz zu fürchten Wie schon beim Wasserlauf in Seligenstadt, Anfang April diesen Jahres, landet Maxim Später (TV Preungesheim) auf dem 3. Platz

Robert Unger (Spiridon Frankfurt) enteilte dem Feld schon vom Startschuss weg und erarbeitete sich schnell einen komfortablen Vorsprung. Es schien also weniger die Frage zu sein, wer dieses Rennen bei den Männern gewinnt, als in welcher Zeit dieser unangefochtene Sieg zustande kommen würde. Der gegenwärtig schnellste Läufer seines auch in den übrigen Wettbewerben heute sehr erfolgreichen Clubs, konnte schon 2022 bei den Deutschen Marathonmeisterschaften, die damals im Rahmen des Hannover Marathons stattfanden, von sich reden machen, als er die damalige deutsche Meisterin Domenika Meyer knapp hinter sich ließ und auch in der Altersklassenwertung M35 hinter Marcus Schöfisch und Marcel Bräutigam den dritten Platz belegte. Seine heutige Siegerzeit von 1:13:26 h bewertete Robert Unger unter den Bedingungen als durchaus zufriedenstellend. "Ich habe mich wieder für die Deutschen Marathon-Meisterschaften in Köln angemeldet und ebenfalls für den Mainova Frankfurt Marathon. Ich würde gerne bei beiden Ereignissen Top-Zeiten laufen und halte das in der Tat auch für möglich. Aber mehr als die Zeit heute, war mit der beruflichen Belastung sowie dem Familienleben mit Frau und Kindern einfach nicht drin."

Auch das erwähnte Familienleben, das er mit Ehepartnerin und Kindern in der Vordertaunusgemeinde Kriftel verbringt, ist alles andere als eintönig, der nun 40jährige Bankvolkswirt ist mit einer Finnin, die aus der Schwedisch sprachigen Minderheit der finnischen Bevölkerung kommt, verheiratet. Dies führt dazu, dass im Hause Unger oft zweisprachig, sowohl auf Deutsch als auch Schwedisch, kommuniziert wird. "Am Anfang war das schwierig für mich, aber mittlerweile läuft das sehr entspannt."

Sportlich langweilig wird es für den Halbmarathonsieger ebenfalls nicht werden, denn vor den bereits erwähnten Marathonläufen, findet wieder der Schnelle Heiner in Darmstadt statt, und da dieser Lauf die Hessischen Meisterschaften im 10-Km Straßenlauf im Programm hat, möchte er auch dort erfolgreich teilnehmen. Zumindest in der Altersklasse M40, der er seit diesem Jahr angehört, sollte er Chancen auf den Landestitel haben.

Mit Dominic Stahl kam ein vereinsloser Läufer aus Oberursel nach 1:16:46 h ebenfalls noch sehr zufrieden wirkend ins Ziel. Platz 3 sicherte sich M45-Sieger Maxim Später vom TV Preungesheim, der ein Experte für dritte Plätze zu sein scheint. Schon beim Wasserlauf in Seligenstadt über 25-Km konnte er diesen Podiumsplatz erreichen. Seine Endzeit heute: 1:20:59 h.

Katharina Grohmann, die beim Wasserlauf in Seligenstadt schon über 25 Km erfolgreich war, läuft beim Halbmarathon in Hausen auf den ersten Platz. Direkt dahinter, Lena Becker, ebenfalls in Seligenstadt schon beim Wasserlauf über 10 Km siegreich, folgt auf Platz 2 Platz Drei im Halbmarathon der Frauen und W50 Sieg: Silke Driemeyer (SSC Bensheim Triathlon)

Auch die Siegerin des Halbmarathons konnte bei dem erwähnten Seligenstädter Wasserlauf ein Ausrufezeichen setzen. Und heute trug Katharina Grohmann vom Team Rosbacher mit einer Zeit von 1:26:51 h vor einer ebenfalls in Seligenstadt sehr erfolgreichen Läuferin den Sieg davon. Ihr nächstes großes sportliches Ziel sieht die Siegerin aus Nidderau im Wetteraukreis übrigens nicht im Laufsport, sondern im Langdistanz-Triathlon. Beim Ironman im schwedischen Kalmar in drei Wochen, visiert sie durchaus selbstbewusst eine Platzierung unter den ersten Fünf an. Also auch hier eine Siegerin mit durchaus anspruchsvollen Ambitionen.

Platz 2 ging bei den Frauen wie schon angedeutet, an die Siegerin des 10-Km Laufs des Seligenstädter Wasserlaufs. Lena Becker (TGV Schotten / iQ-Athletik-Team) konnte auf der ersten Hälfte noch auf Sichtweite hinter der späteren Siegerin bleiben. Doch wurde die Lücke stetig größer. Mit einer Endzeit von 1:27:57 h hatte sie zwar letztlich keine Siegeschance, andererseits aber auch keine Konkurrenz von hinten zu befürchten. Denn Silke Driemeyer vom SSC Bensheim/Triathlon hatte als W50-Siegerin in 1:29:11 h ebenfalls schon einen beträchtlichen Rückstand auf die heutige Zweite. Insgesamt kamen bei dieser Konkurrenz 46 Frauen und 162 Männer erfolgreich ins Ziel.

10-Km Volkswaldlauf

Mit 105 weiblichen und 229 männlichen Teilnehmenden im Ziel, war der 10-Km Volkswaldlauf die mit Abstand beliebteste Distanz des Tages. Dirk Busch vom SSC Hanau-Rodenbach war im Teilnehmerfeld mit einer Siegerzeit von 31:24 min. eine Klasse für sich. Ob dies ein neuer Streckenrekord ist, der alte aus dem Jahr 1992 mit 32:07 min stammt und somit abgelöst wäre, ließ sich nicht mit Sicherheit klären. Den Tag begann Dirk Busch sehr früh unter größtmöglicher Belastung. Denn vor dem Startschuss zum 10-Km-Lauf trainierte er noch 4x 200m Intervalle. Der Sieger war gerade deshalb mit dem Ergebnis sehr zufrieden. "Ich wollte sehen, wie schnell ich direkt nach einer vollen Belastung noch laufen kann. Außerdem fand ich den Boden nach den Regenfällen der letzten Tage nicht so optimal. Auf den zweiten 5 Kilometer habe ich, im Vergleich zur ersten Rennhälfte, doch ziemlich abgebaut. Aber dennoch bin ich mit dem heutigen Ergebnis einverstanden. Nächstes Jahr komme ich in die M45, da möchte ich den deutschen Rekord in dieser Altersklasse angreifen. Der steht jetzt bei 31:01 min. Ich möchte ihn unterbieten."

Auf "grünem Teppich" zum Sieg im 10 Km Volkswaldlauf: Dirk Busch Die ersten drei Männer über 10 Km im Ziel: 2. Sebastian Bienert (270) von der LG Bad Soden Neuenhain, Sieger Dirk Busch vom SSC Hanau-Rodenbach und 3. Karl Hempel (54) von Spiridon Frankfurt

Mit Sebastian Bienert von der LG Bad Soden-Neuenhain kam nach 33:28 min. als Zweitplatzierter ein Läufer ins Ziel, der in der Region bei Volks- und Straßenläufen ebenfalls zahlreiche Sieg- und Podiumsplätze eingefahren hat. Selbiges trifft auch auf Karl Hempel (Spiridon Frankfurt) zu. Mit seinem dritten Platz heute, den er nach 33:34 min. festmachen konnte, fügte er seiner persönlichen Erfolgsbilanz bei Volks- und Straßenläufen im Rhein-Main-Gebiet eine weitere Podiumsplatzierung hinzu.

Tatjana Euler vom TV Dieburg ist die diesjährige Siegerin des 10-Km-Laufs. Nach 38:37 min. hatte die 24jährige Lehramtsstudentin den Zielstrich überquert und die diesjährige Auflage des Hausener Volkswaldlaufs gewonnen. "Mit dem Sieg bin ich total glücklich. Mein großes Saisonziel sehe ich nicht auf längeren Strecken. Ich plane keine Teilnahme an einem Marathon. Lediglich in der Gesamtwertung des Main-Lauf-Cups möchte ich auf das Treppchen." Mit ihrem Sieg, konnte die diesjährige Zweite des Seligenstädter Wasserlaufs über 10-Km, in Abwesenheit mehrerer ebenfalls starker Läuferinnen aus der Region viele Cup-Punkte sammeln.

Tatjana Euler (TV Dieburg) gewinnt den 10 Km Lauf der Frauen und sammelt weiter wichtige Punkte im Kampf um einen Podestplatz beim Rosbacher Main-Lauf-Cup Auf dem zweiten Platz im 10 Km Lauf der Frauen: Anna Herzberg (Spiridon Frankfurt) Ihre Vereinskameradin Irena Ambrozova erläuft sich den letzten freien Podestplatz

Anna Herzberg (Spiridon Frankfurt) war in der jüngeren Vergangenheit, ähnlich wie ihr Lebenspartner Karl Hempel, ebenfalls schon oft auf Podiumsplätzen zu finden. Auch für sie kam nach 39:19 min. ein weiterer Podestplatz hinzu. Den vierten Podestplatz des heutigen Tages für Spiridon Frankfurt sicherte sich Irena Ambrozova, die nach 42:01 min. den dritten Platz im Frauenrennen für sich erobern konnte. Veronika Ulrich wurde als Vierte in 43:22 min. W55-Siegerin.

Auffallend in diesem Lauf war, dass gerade auch die männlichen Altersklassen M75 bis M85 immer noch zahlenmäßig stark vertreten waren. Immerhin acht Teilnehmer aus diesen Altersklassen kamen erfolgreich ins Ziel.

5-Km Jedermannlauf

Was ursprünglich als Angebot für Laufanfänger gedacht war, ist mittlerweile ebenfalls mit regionaler Prominenz besetzt. Simon Mussie vom Team-Naunheim aus dem mittelhessischen Wetzlar, nutzte die lange Pause zwischen dem Ende des 10-Km Volkslaufs und dem Beginn des 5-Km Jedermannlauf, um sich selbst für den knapp entgangenen Podiumsplatz im 10-Km Volkslauf zu entschädigen. Dort kam er nach 34:08 min. als Vierter ins Ziel. Über 5 Kilometer diktierte er von Anbeginn das Renngeschehen. Nach 16:31 min. hatte er sich zum überzeugenden Sieger gekürt.

Pawel Urbaniak (Wielun Biega) verlieh der Veranstaltung ihren internationalen Anstrich. Wielun ist eine Stadt im Südwesten Polens, die zur Woiwodschaft Lodz gehört. Ob er zum Lauf aus seiner Heimat angereist war oder beispielsweise aus beruflichen Gründen im Rhein-Main-Gebiet weilt, war nicht zu klären. Seine sportliche Leistung war deutlich schneller, als die der "Jedermänner", nach denen dieser Lauf benannt ist. Mit einer Endzeit von 17:59 min. konnte er immer noch knapp unter der 18-Minuten-Grenze bleiben. Den Bronzerang eroberte sich Torben Ehrt von Eintracht Frankfurt, der seinen Lauf nach 18:13 min. ins Ziel bringen konnte.

Im 10 Km Lauf "nur" Vierter, über 5 Km souverän siegreich: Simon Mussie (Team Naunheim) Pawel Urbaniak aus Polen erobert sich den zweiten Platz im 5 Km Jedermann-Waldlauf Torben Ehrt (Eintracht Frankfurt) läuft über 5 Km auf Platz 3

Für eine weitere Erinnerung an den Seligenstädter Wasserlauf, sorgte dann der scheinbar undankbar viertplatzierte Till Grundmann von der LG Seligenstadt. In seiner Heimatstadt, beim dortigem Laufsportereignis Anfang April über 5-Km als 12jähriger mit 19:19 min. unterwegs, konnte er sich heute nochmals steigern und im Zielspurt sogar die schnellste Frau des Tages niederhalten. Mit einer Endzeit von 18:30 min. stellte er wieder sein großes Potential für die Zukunft unter Beweis. Zumal die von ihm fast auf dem Zielstrich noch besiegte Frau, ebenfalls keine Unbekannte ist.

Clara Costadura (Spiridon Frankfurt) hat, wie im Portrait im LaufReport ersichtlich, einige große und vor allem auch überregionale Erfolge vorzuweisen. Doch eine Verletzung stoppte sie und warf sie für eine längere Zeit stark zurück. Es sollte über ein Jahr dauern, bis sie überhaupt wieder langsamere, aber wenigstens schmerzfreie Läufe machen konnte. Erst in der jüngeren Zeit gelang es ihr wieder etwas schnellere Zeiten laufen zu können. Ihre heutige Siegerzeit von 18:31 min. zeigt zumindest, dass sie sich weiter auf dem Weg zur Besserung befindet. "Ich merke, dass es von Tag zu Tag im Training immer besser geht. Aber ich darf jetzt nicht nachlassen. Mein nächstes Ziel sind die italienischen Meisterschaften über 10 Kilometer in Pescara, dort möchte ich wieder an meine alte Bestzeit herankommen."

Clara Costadura (Spiridon Frankfurt) freut sich über ihren ersten Sieg (5km) nach längerer Verletzungspause Auch ihre Namensvetterin und Vereinskameradin Clara Hanisch hat allen Grund zur Freude. Mit 19:46 min. belegt die noch 14jährige den zweiten Platz

Der unangefochtene Sieg nur wenige Tage nach ihrem 27. Geburtstag dürfte ihr einen weiteren Motivationsschub verliehen haben. Mit ihr sollte in nächster Zeit wieder stärker zu rechnen sein. Hinter Clara Costadura hat der Frankfurter Ausdauersportverein schon ein weiteres Nachwuchsjuwel für die erfolgreiche Zukunft des Vereins in der Hinterhand. Namensvetterin und Vereinskameradin Clara Hanisch ist gerade mal 14 Jahre jung und läuft ebenfalls die 5-Km jetzt schon unter 20 Minuten. Mit einer Endzeit von 19:46 min. sorgte sie zudem noch für einen Doppelsieg ihres Clubs. Ihr zweiter Platz bedeutete aber nur inoffiziell den sechsten Podestplatz bei dieser Veranstaltung für ihren Verein. Denn sie trat ohne Vereinsangabe an. Es sollte noch ziemlich lange dauern, ehe nach 22:15 min. Adina Martin (SV Fun-Ball Dortelweil) das Podium komplettieren konnte.

Selbst in der Altersklasse M75 finden immerhin noch 5 Läufer den Weg ins Ziel des 10 Km Volks-Waldlaufs. Die drei Schnellsten: 2. Lothar Steinbach (Spiridon Frankfurt), Sieger Jürgen Schäfer (Running Bembels), 3. Walter Roth (TuS Aschaffenburg-Damm) Doch der älteste aller Teilnehmer am heutigen Tag ist sogar in der M85 unterwegs: Kalli Flach vom TV Bad Orb nach 1:35:12 über 10km im Ziel
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Der 5-Km-Lauf war weniger stark gefragt, als die beiden längeren Läufe. Mit 25 weiblichen und 37 männlichen Teilnehmenden im Ziel, hielt sich das Interesse an diesem Wettbewerbsangebot doch in sehr überschaubaren Grenzen.

Insgesamt hat der Hausener Volks-Waldlauf wieder einen stimmungsvollen Aufwärtstrend erlebt. Tische und Bänke waren gut gefüllt und das gesellige Miteinander, das bei Laufsportveranstaltungen in der Region immer sehr wichtig ist, kam ebenfalls nicht zu kurz. So kann und wird es in der Zukunft hoffentlich auch weiter gehen.

Bericht und Fotos von Jörg Engelhardt

Ergebnisse www.volkslauf.de & Info www.tgs-hausen.de

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