7.5.22 - Deutsche Meisterschaft Langstrecke in Pliezhausen

Alina Reh und das überragende Comeback

von Wilfried Raatz 

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Deutsche Meisterschaft Langstrecke im Schönbuchstadion von Pliezhausen
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Sie ist keineswegs eine, die auf Understatement macht. Authentisch, bodenständig - so kennt man Alina Reh. Nicht erst seit einem oder zwei Jahren, sondern vielmehr seitdem sie mit großen Schritten die nationale und letztlich auch die internationale Spitze in ihrer jeweiligen Altersklasse dominiert. Wenn sich die 24jährige nun bei den Deutschen Langstreckenmeisterschaften in Pliezhausen im Kreis einer Handvoll Journalisten äußert, dann ist dies grundauf ehrlich: "Ich bin hierher gereist und habe mir gesagt, wenn ich Fünfte werde, ist das gut. Ich wollte vor allem Spaß haben und einfach wieder an der Startlinie stehen - vollkommen egal, wie schnell ich bin. Es gab in den letzten Wochen echt schwierige Momente und ich darf jetzt wieder das tun, was ich gerne mache!" Aber: Sie wurde nicht Fünfte, nicht Vierte, nicht Dritte - und auch nicht Zweite.

 

Alina jubelte im Ziel nach einem begeisternden Solorennen ab Kilometer vier in 32:06,63 Minuten und unterbot dabei die zuvor nicht zu diesem Zeitpunkt für realisierbar gehaltene Europameisterschaftsnorm von 32:20 Minuten.

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Die Cross-EM-Dritte von Dublin 2021 wurde unmittelbar nach ihrem deutschen Crossmeistertitel in Sonsbeck geboostert - und war in der Folge mit Begleiterscheinungen und einer Herzmuskelentzündung in ein tiefes Tal gefallen, wie sie unumwunden zugab. Und dabei sogar mit dem Gedanken spielte, dem Leistungssport ade zu sagen. "Ich wurde richtig gut in Tübingen und Ulm betreut, ich hatte einen kleinen Kreis mit meinen Eltern, meinem Trainer, einigen Spezialisten wie im Rehazentrum bei Johannes Eisinger in Herxheim. Das hat mir Zuversicht und Halt gegeben!"

Start des mit Spannung erwarteten 10.000 m-Rennens der Frauen mit den beiden Marathon-Spezialistinnen Domenika Mayer (807) und Katharina Steinruck Große Verfolgergruppe mit Deborah Schöneborn (vorn), Eva Dieterich (827), Sabrina Mockenhaupt-Gregor (942), Selma Benfares (891), Céline Kaiser (754) und Lisa Oed (828)

Letztlich ausschlaggebend war ein Leistungstest zuhause auf der Bahn über 5000 m und die finale Aussage ihres Arztes ("Ich sei wettkampftauglich"). "Mein Trainer hat mir gesagt, dass ich einmal die 5000 m alleine laufen soll um zu wissen, dass ich es kann. Es war gut, dass ich es gemacht habe!" Bis zur 4000 m-Marke lief eine dreiköpfige Spitzengruppe mit eben Alina Reh, den beiden Marathonläuferinnen Katharina Steinruck und Domenika Mayer und partiell auch Eva Dieterich. "Ich habe nicht gemerkt, dass ich eine Tempoverschärfung gemacht hatte" kommentierte die Laichingerin, eine halbe Autostunde von Pliezhausen entfernt, ihren stetig anwachsenden Vorsprung vor Katharina Steinruck und Domenika Mayer, die allerdings auf der zweiten Streckenhälfte weiter abreißen lassen musste und mehr und mehr in den Fokus der aufstrebenden Eva Dieterich geriet.

Nach 16:06 zur Streckenhälfte war neben Norm für den Europacup (Pacé am 28. Mai) sogar noch die Europameisterschaftsnorm von 32:20 Minuten machbar. Ob die für den SCC Berlin startende Alina das vorgelegte Tempo auch im Alleingang halten würde, das war die entscheidende Frage. "Ich habe mir gesagt: Nicht nachlassen, damit keiner mehr drankommt. Aber auch locker bleiben, um die Atmosphäre zu genießen!" Gedacht, getan - mit der Endzeit von 32:06,63 wurde es sogar ein Negativsplit, wie eine schnellere zweite Hälfte im Fachjargon genannt wird.

Bei 3000m ist noch ein Trio mit Alina Reh (links), Katharina Steinruck und Domenika Mayer (dahinter) gemeinsam an der Spitze Hinter Deborah Schöneborn läuft Svenja Pingpank ein überzeugendes Rennen und wird final Sechste mit 33:08,72 Minuten

Wie es weiter geht, das war natürlich im Journalistenkreis die entscheidende Zusatzfrage. "Den Europacup nehme ich gerne, dass ich die EM-Norm geknackt habe, das ist schon sehr schön!" Und die WM, die Mitte Juli in Eugene stattfinden wird? "Daran habe ich nicht gedacht. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht einmal, wo die Norm steht. Vielleicht laufe ich bei der Langen Laufnacht in Karlsruhe erst einmal die Fünftausend…".

 

Und zudem im elterlichen Supermarkt täglich die Obstabteilung mit frischer Ware beschicken ("Das ist mein normales Leben"). Und dies freilich im Eingang mit den inzwischen wieder höher dosierten Trainingsbelastungen im "Kosmos Laufen".

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Angesichts dieses begeisternden Comebacks, das für Alina Reh praktisch "um die Ecke herum" im nahen Pliezhausen stattfand, gerieten natürlich die weiteren Ergebnisse in den Hintergrund. Obgleich diese höchst beachtlich sind: So steigerte sich Katharina Steinruck auf starke 32:26,28 Minuten und freute sich zudem über den Familienrekord, den bislang ihre Mutter und heutige Marathon-Bundestrainerin Katrin Dörre-Heinig seit 1984 mit exakt 33:00 Minuten innehatte. "Ich hatte eine 32er Zeit anvisiert mit Splits zwischen 3:12 und 3:15. Die letzten drei, vier Kilometer musste ich alleine laufen, das war wirklich hart. Aber auf der ganzen Stadionrunde standen so viele Leute, die angefeuert haben! Auf den Europacup freue ich mich wirklich, ehe die Marathonvorbereitung beginnt…!"

Christin Adler (vorne) wird hier von Deborah Schöneborn und Svenja Pingpank überrundet Lisa Oed (828) auf dem Weg zu Rang 8 und Bestzeit mit 33:30,88 Minuten. Julia Kümpers (887) läuft in 33:55,27 auf Rang 10 "Mocki" darf man den Spaßfaktor im 10.000m-Rennen durchaus abnehmen, während Céline Kaiser (vorne) und Selma Benfares schon etwas Mühe offenbaren

Groß gewiss auch die Freude bei Eva Dieterich, die U23-Meisterin des Vorjahres, als Dritte mit 32:40,11 Minuten, die ihre bisherige Bestmarke um gleich eine Minute steigern konnte. "Die EC-Norm zu schaffen, das ist schon toll. Damit bin ich erstmals auch bei den Frauen international dabei", freut sich die 23jährige vom Laufteam Kassel, die in Tübingen lebt und in der Trainingsgruppe bei Isabelle Baumann trainiert. "Das ist natürlich hochmotivierend!" Als Zehnte der Cross-EM der U23-Klasse hatte sie bereits Mitte Dezember des vergangenen Jahres ein erstes Ausrufezeichen gesetzt, ehe sie im Fotofinish als Cross-DM-Dritte im Verbund mit Domenika Mayer über die Ziellinie stürmte. Für die beherzt im 10.000 m-Meisterschaftsrennen zunächst mithaltende Regensburgerin wurde es letztlich "nur" der vierte Rang, mit ihrer neuen Bahn-Bestzeit von 32:43,82 Minuten aber die Nominierung für den Europacup, die ihre LG Telis-Kollegin Maria Kerrres trotz Quantensprung auf 32:58,65 und Normerfüllung verpassen wird, denn im "Überangebot" der Normerfüller beim DLV steht immerhin noch eine Miriam Dattke, die wegen Fußbeschwerden die Titelkämpfe in Pliezhausen kurzfristig passen musste, aber nach LG Telis-Chefcoach Kurt Ring Ende Mai sicherlich wieder zur Verfügung stehen sollte.

Im Reigen der schnellen Zeiten kommentierte die als Sechste ein nicht minder starkes Rennen laufende Svenja Pingpank nach ihren 33:08,72 Minuten kurz und knapp: "Ziel nicht erreicht!" und meinte damit eben diese EC-Norm. Die Tochter von Markus Pingpank verwies mit ihrem couragierten Auftritt immerhin die letztjährige Vizemeisterin Deborah Schöneborn, Lisa Oed und die mit viel Beifall bedachten Sabrina Mockenhaupt-Gregor auf die weiteren Ränge. Überhaupt genoss "Mocki" den Auftritt im Trikot des LV Pliezhausen, zumal sie, überhaupt nicht uneitel, noch am Vormittag beim Friseur war, um wettkampfgerecht ins Rennen gehen zu können. In den Abendstunden ihrer gewiss glanzvollen Karriere sind die 33:37,60 aller Ehren wert für die inzwischen 41jährige Mutter der quirligen Ruby.

Begehrte Interviewpartnerin nach überragendem Comeback: Alina Reh Die Freude über einen gelungenen Auftritt ist offenkundig bei (v.l.) Lisa Oed, Sabrina Mockenhaupt-Gregor und Katharina Steinruck

Gegen diesen großartigen Auftritt eines Teils der deutschen Langstreckenelite hatten es die Männer mit dem Schlussakkord bei einbrechender Dunkelheit gewiss schwer, dafür bescherten die Abraham, Tesfaye, Boch und Co einen Krimi mit einer furiosen 59er Schlussrunde des für seinen Schlussspurt bekannten Simon Boch. "Wenn man gewinnen will, dann spielt die Zeit keine Rolle", diktierte ein glänzend aufgelegter Simon Boch den Journalisten in die Aufnahme bereiten Handys. Aber auch diese konnte sich absolut sehen lassen: Mit 28:11,69 Minuten gab es nicht nur den zweiten Meistertitel auf dieser Strecke nach Bautzen 2017, sondern auch Hausrekord für den gebürtigen Schwarzwälder - und dank der unermüdlichen Tempoarbeit seines Teamkollegen bei der LG Telis Finanz Regensburg, Filmon Abraham, die EM-Norm, die im Männerbereich bei 28:15,00 Minuten steht. Und etwas feixend: "Mit dem vorgelegten Tempo war ich gut bedient, am Ende habe ich mir natürlich Filmon etwas zurechtgelegt!"

Natürlich wurde Simon Boch nach seiner Orientierung in Sachen EM gefragt. "Ich bin Marathonläufer! Umso schneller ich über 10 km bin, desto leichter wird mir der Marathon fallen. Schließlich ist Marathon viermal zehn Kilometer…!" Der "lucky looser" des starken Regensburger Duos an der Spitze war freilich der gebürtige Eritreer, der trotz des erst zwei Wochen zuvor bestrittenen Marathondebüts in Hamburg, bei dem er allerdings nach 35 km vorzeitig aus dem Rennen gegangen war, einen bärenstarken Wettkampf mit 28:15,95 auf die Kunststoffbahn legte - und die EM-Norm um nicht einmal eine Sekunde verpasste. "Ich weiß, dass ich im Spurt schlechter bin", bekannte der 2021 mit dem Sieg beim Nations-Cup im Berglauf und Rang 14 bei den Cross-Europameisterschaften als bester Deutscher gefinishte inzwischen 30jährige. Nach dem gescheiterten Marathon sieht Filmon Abraham beim Europacup über 10.000 m Ende Mai noch eine kleine Chance für einen Start bei den Europameisterschaften in München - wenn da nicht eine gleich ansehnliche deutsche Konkurrenz ähnliche Hoffnungen sieht.

Spitzenquartett im finalen 10.000m-Rennen der Männer mit v.l. Filmon Teklebrhan (752), Filmon Abraham (795), Homiyu Tesfaye (verdeckt) und Simon Boch Tom Förster (900) auf dem Weg zum U23-Titel über 10.000m, dahinter Fabian Clarkson (763) und Thorben Dietz (958)

Nach knapp 6000 m war mit Homiyu Tesfaye ein Mitfavorit dem Abrahamschen Tempodiktat zum Opfer gefallen, am Ende lag der inzwischen für den TSV Pfungstadt startende gebürtige Äthiopier mit 28:46,11 Minuten doch deutlich zurück. Zeigte sich aber keineswegs unzufrieden mit Rang drei im Meisterschaftsrennen von Pliezhausen. "Nach den Straßenläufen in Paderborn und Würzburg war ich etwas müde und bin ohne jegliches Bahntraining ins Rennen gegangen. Was ich brauche, das sind Rennen, deshalb war es heute für mich ein gutes Training. Beim Europacup wird es natürlich besser laufen", wagt der 29jährige eine Prognose.

Hinter diesem prominenten Trio holte sich der 20jährige Tom Förster als Gesamtvierter in 29:32,13 den U23-Titel und verwies mit minimalem Vorsprung Kilian Schreiner (29:32,83) auf Rang fünf. Um die nächsten Plätze spurteten Lorenz Baum, Dustin Uhlig, der U23-Zweite Marius Abele und Thorben Dietz und blieben wie auch Alexander Schröder unter der 30-Minuten-Marke. Bis Streckenhälfte mischte der für den LAC Freiburg startende Filmon Teklebrhan in der Spitzengruppe fleißig mit, musste letztlich aber aufgeben.

Jasmina Stahl führt das U23-Spitzenquartett über 10.000m vor Linn Lara Kleine (912), Hanna Bruckmayer (803) und der leider wenig später ausgeschiedenen Sophie Kretschmer (901) an Gemeinsam auf der 25 Runden-Distanz Nele Wellbrock (889; 7.) und Lucia Hemeling (766; 6.)

Im vorgeschalteten 10.000 m-Rennen der U23-Juniorinnen formierte sich eine Vierergruppe mit Jasmina Stahl, Linn Lara Kleine, Hanna Bruckmayer und zunächst noch Sopie Kretschmer - ehe Jasmina und Linn Lara ein erfolgsversprechender Vorstoß nach 7000 m gelang. Jasmina Stahl erwies sich in der Schlussphase als stärkste Läuferin und durfte nach 34:11,12 Minuten jubeln. "Das Rennen hat super viel Spaß gemacht. Meine Beine haben sich sehr gut gefühlt, deshalb habe ich einen Alleingang die letzten 2000 m versucht! Es hat sich gelohnt!" Dagegen zeigte sich Linn Lara Kleine als Zweitplatzierte (34.33,22) etwas enttäuscht: "Nachdem ich am Bayerkreuz im März eine 33:15 gelaufen war, enttäuscht mich das schon. Ich war vier Wochen im Höhentrainingslager in Flagstaff und habe neue Dimensionen ausprobiert. Natürlich nehme ich die Silbermedaille mit, aber mit einem bitteren Beigeschmack!"

Gemächlicher Start bei der weiblichen U20 über die 5000 m-Strecke mit v.r. Eliese Hohmann (789), Sonja Lindemann (849), Carolina Schäfer (verdeckt), Eileen Seebon (903), Linda Meier (rotes Trikot) und Franziska Drexler (805) … dann wurde es schnell mit einem spannenden Finale beim erneuten bayerischen Duell zwischen Linda Meier (links) und Franziska Drexler (805)

Die beiden 5000 m-Rennen der U20-Junioren verliefen spannend - bis auf die Ziellinie. Bei den Mädchen kam es wie schon zuletzt wiederum zum bayerischen Dauerduell zwischen Linda Meier und der erst 15jährigen Franziska Drexler. Auch wenn Franzi in der Schlussphase das Tempo bestimmte, am Ende hatte die 17jährige des LAC Passau mit 17:15,83 knapp die Nase vorne, Franzi folgte mit einer Sekunde Rückstand auf Rang zwei. Weitaus bessere Zeiten verbummelte das 10köpfige Feld sieben Runden lang, als man Eliese Hohmann die alleinige Führungsarbeit überließ.

Beim mU20 Rennen über 5000m der spätere Meister Kurt Lauer (935) in der Pole Position zusammen mit Benjamin Dern (909), Henrik Lindstrot (825), Tristan Kaufhold (751) und Lukas Ehrle (751) Top 3 der mU20 bei der Siegerehrung mit v.l. Tristan Kaufhold (3.) Kurt Lauer (1.) und Constantin Carls (2.)

Noch knapper ging es bei den Jungen zu, denn am Ende trennten Kurt Lauer und Constantin Carls bei einer Siegerzeit von 14:58,53 Minuten gerade einmal 35/100stel Sekunden. "Ich liebe solche taktische Rennen" freute sich Kurt Lauer über den Titelgewinn. "Für mich war dies das erste Bahnrennen der Saison. Wegen einer Fußverletzung habe ich das Training etwas reduzieren müssen", gestand der Ludwigsburger, dessen Ziel ein Start bei den Weltmeisterschaften in Cali über die 3000 m-Hindernisstrecke sind. Der erst 16jährige Tristan Kaufhold aus der Talentschmiede des SSC Hanau-Rodenbach holte überraschend mit 15:04,68 Rang drei.

Top 3 der M50 mit v.l. Manuel Skopnik (2.), Markus Mey (1.) und Sven Ellinghoff (3.) Top 3 der M55 mit v.l. Günter Seibold (2.), Johannes Ritter (1.) und Matthias Koch (3.)

Den Auftakt machten bei diesen Langstreckenmeisterschaften im herrlich gelegenen Schönbuchstadion die Mastersklassen, die allerdings über ungewohnt warme Temperaturen für die 25-Runden-Läufe klagten. Für die schnellste Endzeit sorgte Dirk Busch als Sieger der M40 mit starken 32:15,14 Minuten, weitgehend dichte Einläufe im Sekundentakt waren allerdings das Salz in der Suppe bei eher kleinen Starterfeldern in den einzelnen Altersklassen. Für eine ungewöhnliche - und erfolgreiche Starthäufigkeit sorgte dabei Markus Mey, der nach seinen M50-Siegen in Hannover (Marathon) und Wolfenbüttel (50 km) den Hattrick in Pliezhausen mit dem Erfolg auch noch über 10.000 m sicherte. Bei den Frauen gefiel die W50-Siegerin Susanne Heinbach (40:32,54) wie auch Christine Sigg-Sohn als W55-Erste (40:53,75), die schnellste Zeit erzielte als Erste der W35 Stefanie Osthoff mit 38:32,90 Minuten.

Seht her: Der Deutscher Meister heißt wie 2019 Simon Boch! Katharina und Alina beim "Aktenstudium", daneben als Überraschungsdritte Eva Dieterich Triple perfekt: Markus May gewann nach den Titeln über Marathon und 50 km nun auch auf der 25-Runden-Distanz auf der Bahn
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Deutsche Meisterschaft Langstrecke 2022 in Pliezhausen - das Podium

  Frauen 10.000 m Männer 10.000 m
Pl. Name Verein Zeit Name Verein Zeit
1
Reh Alina SCC Berlin 32:06,63 Boch Simon LG TELIS FINANZ Regensburg 28:11,69
2
Steinruck Katharina Eintracht Frankfurt e.V. 32:26,28 Abraham Filmon LG TELIS FINANZ Regensburg 28:15,95
3
Dieterich Eva Laufteam Kassel 32:40,11 Tesfaye Homiyu TSV Pfungstadt 28:46,11
U23 10.000 m U23 10.000 m
1
Stahl Jasmina Hannover 96 34:11,12 Förster Tom LG Vogtland 29:32,13
2
Kleine Linn Lara LG Olympia Dortmund 34:33,22 Abele Marius SSC Hanau-Rodenbach 29:48,99
3
Bruckmayer Hanna LG TELIS FINANZ Regensburg 35:01,46 Großkopf Julian LAZ Ludwigsburg 30:33,91
U20 5.000 m U20 5.000 m
1
Meier Linda LAC Passau 17:15,83 Lauer Kurt LAZ Ludwigsburg 14:58,53
2
Drexler Franziska LG TELIS FINANZ Regensburg 17:16,84 Carls Constantin ASV Köln 14:58,88
3
Schäfer Carolina TG Schwalbach 17:25,27 Kaufhold Tristan SSC Hanau-Rodenbach 15:04,68
Deutsche Meisterschaft Langstrecke 2022 in Pliezhausen - Altersklassen Siegerinnen und Sieger
Frauen 10.000 m Männer 10.000 m
35
Osthoff Stefanie SG Wenden 38:32,90 Sprotte Philipp Hamburg Running 32:33,17
40
Müller-Geistert Eva SWC Regensburg 41:49,71 Busch Dirk SSC Hanau-Rodenbach 32:15,14
45
Kobs Anja TSV Alling 39:38,96 Zehnder Jürgen TSV Pfungstadt 35:19,08
50
Heinbach Susanne LG Wettenberg 40:32,54 Mey Markus TV Eifeler Turnkraft Konzen 34:53,57
55
Sigg-Sohn Christine LG Esslingen 40:53,75 Ritter Johannes TV Refrath 36:09,67
60
-
-
-
Zerres Markus TV Waldstraße Wiesbaden 37:07,10
65
Sachs Christine LG Mettenheim 44:55,78 Eckes Peter LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhn. 40:23,97
70
Göttnauer Margre LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhn. 47:15,05
-
-
-
75
Ritschel Anja TV Waldstraße Wiesbaden 55:30,09 Nehring Wolfgang LAV Stadtwerke Tübingen 46:58,98
80
-
-
-
Schmidt Ernst Dieter Unterländer LG 56:34,09
85
-
-
-
Müller Martin LAZ Birkenfeld 74:22,81

Bericht und Fotos von Wilfried Raatz

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