3.4.22 - 45. Gießener Frühjahrslauf

Nach Wintereinbruch freuten sich die Läufer über herrliche Laufbedingungen

von Helmut Serowy 

Traditionell eröffnet der Gießener Frühjahrslauf durch die Wieseckaue die mittelhessische Straßenlauf-Saison. Entsprechend stark sind die Rennen über 5 und 10 Kilometer sowie Halbmarathon regelmäßig besetzt. Der flache, bestenlistenfähige 5-km-Rundkurs entlang der Wieseck bietet immerhin ideale Voraussetzungen für einen Formtest nach dem Wintertraining oder bereits früh das Festzurren einer schnellen Zeit. Da die Organisatoren der Läufer- und Geher-Vereinigung (LGV) Marathon Gießen eng mit den heimischen Schulen zusammenarbeiten, stürmen zudem immer wieder über 200 Schülerinnen und Schüler auf einem gesonderten Kurs um die Wette. Zur 44. Auflage des Gießener Frühjahrslaufes sorgten 2019 noch über 1000 Starter für reges Treiben auf den Strecken und bei der anschließenden Läufer-Fete. Nach zwei coronabedingten Absagen 2020 und 2021 sowie einer abgespeckten Corona-Version als "Spätsommerlauf" im September 2021 mit Starts über 5 und 10 Kilometer organisierte die Läufer-Truppe des LGV nun in ebenfalls noch kleinem Rahmen endlich den 45. Frühjahrslauf mit Start und Ziel vor der Sporthalle in Gießen-Wieseck.

Neben dem 10-km-Lauf wurde auch wieder ein Halbmarathon angeboten
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"Wir wollen endlich wieder einen Lauf von Läufern für Läufer anbieten und damit in die Saison der Lauf-Serie um den Mittelhessen-Cup 2022 starten", gab sich der Vorsitzende der LGV - Oliver Lauff - im Vorfeld optimistisch. Wegen der aktuellen Inzidenzen verzichteten die Verantwortlichen erneut auf die Durchführung der beliebten Schüler-Wettbewerbe und nahmen auch das 5-km-Rennen aus dem Programm. Neben dem 10-km-Lauf boten sie aber auch wieder den Halbmarathon an. Wegen der unsicheren Rahmenbedingungen limitierten sie Teilnehmerzahl für die Rennen auf jeweils 200 mit 2G-plus-Status. Zwei Wochen vor dem Rennen wurde das Limit auf jeweils 250 Starter erhöht.

 

Start und Ziel des Gießener Frühjahrslaufes lag über viele Jahre im Bereich des Stadtparks Wieseckaue zwischen Gießen und dem Stadtteil Wieseck mit dem ausgedehnten Schwanenteich im Zentrum. Ein markanter Einschnitt erfolgte im Jahre 2013, als wegen umfangreicher Bauarbeiten zur 5. Landesgartenschau Hessen 2014 die Runde durch das idyllisch gelegene Parkgelände nicht mehr in die Wettbewerbe einbezogen werden konnte.

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Auf breiter Wendepunkt-Strecke ziehen sich die Felder schnell auseinander Laufimpressionen vom kühlen Frühlingslauf in Gießen

Als neues Veranstaltungszentrum bot sich die Sporthalle in Wieseck an, die direkt neben der alten Streckenführung in der Wieseckaue liegt.

Wieseck wurde noch vor Gießen erstmals im Jahre 775 im Lorscher Kodex anlässlich einer Schenkung an das Kloster Lorsch als "Wisichheim" urkundlich erwähnt. Wahrzeichen des Ortes ist die "Poart" (Pforte) - letzter erhaltener Teil einer ehemaligen Befestigungsanlage, die die Bauern seinerzeit nutzten, um plündernde Heere oder andere bewaffnete Haufen abzuwehren.

 

Eine Kirche ist erstmals 778 urkundlich erwähnt. Damals übertrug der Abt Beatus von Hornau das Gotteshaus an das Kloster Hornau. Die heutige Michaeliskirche steht wahrscheinlich auf den Fundamenten des Sakralbaues aus dem 8. Jahrhundert.

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Der steinerne Unterbau ihres quadratischen Ostturmes wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts, das Chorgewölbe gegen Ende des 15. Jahrhunderts erbaut.

Die Organisatoren der zwölf Veranstaltungen der Laufserie um den Mittelhessen-Cup freuen sich mit dem Gießener Oberbürgermeister Frank-Thilo Becker (li) sowie den Vertretern der Stadtwerke Gießen (SWG) und Organisationsleiter Sven Schnitker (re) über die Verlängerung des Engagements Herzliche Grüße vom Frühlingslauf in Gießen-Wieseck von Roman Berg und Yella Alban

 

In Sichtweite befinden sich Start und Ziel des Frühjahrslaufes, der sich zu seiner 45. Auflage stark zurückmeldete. Mit 484 Meldungen touchierte die Starterzahl das Limit von 500. Veranstalter und Läufer mussten allerdings nach dem heftigen Wintereinbruch am Vortag bangen. Minusgrade bei der Anreise und Kälte zum Halbmarathon-Start um 9 Uhr ließen sich dann aber verschmerzen. Der Schnee des Samstags hatte sich verzogen, der Rundkurs war abgetrocknet und die Voraussetzungen für schnelle Zeiten über die 21,1-km-Distanz waren gegeben. Zum 10-km-Start um 11.45 Uhr strahlte die Sonne wärmend in die Wieseckaue und schuf damit auch über die kürzere Strecke gute Bedingungen.

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Da der Sponsor Stadtwerke Gießen (SWG) sein Engagement für die Veranstalter der Lauf-Serie um den Mittelhessen-Cup für drei Jahre verlängerte, hatten die zwölf Organisatoren der Serie einen zusätzlichen Grund zur Freude. Und hoffen, in dieser Saison endlich wieder stärker in Erscheinung zu treten.

Halbmarathon

Es war recht frisch in der weitläufigen Wieseck-Aue östlich von Gießen, als sich 230 Läuferinnen und Läufer zum Halbmarathon-Start vor der Sporthalle in Wieseck versammelten. Auf Betriebstemperaturen kamen sie aber bereits auf der einführenden Wendepunkt-Strecke, die das Rennen auf einem 5-km-Rundkurs entlang der Wieseck einläutete.

Niklas Raffin siegt sicher über die 21,1-km-Strecke Max Irle hielt lange mit und erreicht erneut den zweiten Rang Als Solist auf dem Weg zu Bronze: Alexander Talkenberger Stefan Gaub (li) siegt in der M35 vor Marius Dorn

Hotspot ist beim Gießener Frühjahrslauf die Wieseck-Brücke neben Start und Ziel. Die Strecke führt von hier als Rundkurs in Richtung des westlich gelegenen Gießen. Nach drei Kilometern passieren die Starter auf dem Rückweg den Brückenbereich wieder und laufen nun auf einer Wendepunkt-Strecke die weiteren zwei Kilometer nach Osten zum in den Wiesen gelegenen Segelflugplatz. Bei vier Runden ist den Halbmarathon-Läufer hier rege Aufmerksamkeit und begeisterte Anfeuerung sicher. Dafür sorgten auch wieder die beiden Moderatoren Markus Bourcarde und Sven Schnitker, die wie die Organisatoren alles unter Kontrolle hatten.

Zum Formtest im diesmal doch recht unterkühlten Frühling hatte sich ein engagiertes Spitzenfeld eingestellt. Der eher auf die kürzeren Distanzen fixierte Niklas Raffin von der LG Wettenberg nutzte die läuferfreundlichen Bedingungen auf dem flachen Kurs zu einem schnellen Rennen. Mit Max Irle von Spiridon Frankfurt fand er einen gleichstarken Begleiter. Sich gegenseitig unterstützend jagten sie vor dem sich auseinanderziehenden Feld der Verfolger her. Erst in der letzten der vier 5-km-Runden forcierte Niklas Raffin nochmals das Tempo und setzte sich etwas ab. Der 5-km-Sieger des "Spätsommerlauf 2021" erkämpfte sich schließlich mit 1:11:59 Stunden den Erfolg über die Halbmarathon-Distanz. Max Irle folgte in 1:12:26 Stunden wie beim letzten Halbmarathon von 2019 als Zweiter. Der Sieger der M30 war damit allerdings fast zwei Minuten schneller als in der Vor-Corona-Zeit.

Auch der als Solist auf dem Bronze-Rang folgende Alexander Talkenberger vom SV Herbstein - Zweiter der M30 - blieb mit 1:13:53 Stunden noch unter der letzten Siegerzeit von Moritz Weiß (1:14:00 Stunden). Dahinter liefen die beiden M35-Starter Stefan Gaub vom VT Zweibrücken und Marius Dorn von den Offenbach runners lange zusammen. Stefan Gaub hatte zum Schluss die meisten Körner und lief nach 1:14:23 Stunden als Gesamt-Vierter durch den Zielbogen. Hinter Timo Schmidt vom LT Florstadt (1:14:39 Stunden) lief Marius Dorn (1:15:09 Stunden) auf den zweiten Platz der M35, gefolgt von den M30-Startern Bastian Schäfer (TCEC Mainz, 1:15:18 Stunden) und dem vereinslosen Marvin Reuter (1:15:21 Stunden) sowie dem Dritten der Männer-Hauptklasse, Felix Kern (TSG Kleinostheim, 1:15:54 Stunden.

Marcus Mattner führt die M50 an Gunnar Dussa (re) gewinnt die M55 vor Hans-Dietmar Jäger (Mitte) - li: Jugendsieger Lasse Niehues Ultra-Langstreckler Norbert Madry ist in der M65 erfolgreich Hermann Kracht fährt in der M70 einen weiteren Sieg ein

Die M40 führte Bert Pütz vom 1. CCL (1:21:11 Stunden) vor Patrick Brandenburger vom Team LaufStil Sinn (1:22:36 Stunden) an. Hinter diesem finishte bereits der schnellste M55-Starter, Gunnar Dussa von der LLG Wonnegau, in beachtlichen 1:22:43 Stunden. Lange duellierte er sich mit dem M55-Zweiten Hans Dietmar Jäger von Spiridon Frankfurt, der mit 1:23:21 Stunden dicht an seine Vorjahreszeit heranlief. Begleitet wurden sie anfangs vom Jugend-Sieger Lasse Niehues vom MTV Gießen (1:25:33 Stunden). In der M50 setzte sich Marcus Mattner von der LG Eder in 1:24:26 Stunden vor Frank Lassen vom ASC Dillenburg (1:27:51 Stunden) durch.

Eng war der Zieleinlauf in der M45. Die Entscheidung fiel zu Gunsten von Andreas Berk vom MTV Gießen (1:27:54 Stunden). Den Spurt um "Silber" gewann Mario Seibel (LG Eder, 1:28:16 Stunden) vor Daniel Romey (herzlich zugewandt, 1:28:18 Stunden). In der M60 hielt Heinz Dankers vom TuS Lindholzhausen (1:37:07 Stunden) Reiner Dietz (HAS Heblos, 1:37:17 Stunden) knapp in Schach.

Nach längerer Verletzungspause testete der M65-Ultralangstreckler Norbert Madry von Blau-Gelb Marburg in Gießen-Wieseck seine Form erfolgreich in 1:43:56 Stunden. Hermann Kracht von der DLRG Wetzlar (1:48:04 Stunden) fuhr in der M70 einen weiteren Erfolg ein. M75-Läufer Reiner Stein vom Limburger Club für Wassersport beschloss seinen Lauf in 2:14:26 Stunden.

Frauen-Power kurz vor dem Abbiegen auf die 5-km-Runde Dietlind Nieke (W35) steigert sich als Halbmarathon-Siegerin um vier Minuten

Dietlind Nieke vom LC Diabü Eschenburg hatte beim Halbmarathon auf dem Hockenheim-Ring ihre Halbmarathon-Zeit deutlich auf 1:32:21 Stunden verbessert. "Der heftige Wind hat mich dort aber eine noch bessere Zeit gekostet. Das hat mich geärgert und ich habe mich daher entschlossen, in Gießen nochmals die 1:30-Marke anzugreifen", freute sich die Halbmarathon-Siegerin nach ihrem Zieleinlauf an der Wieseck. Anfangs noch von Laurine Freitag begleitet, lief sie mit gleichmäßig hohem Tempo bald an der Spitze der Frauen-Konkurrenz ihre Runden durch die Aue. Im Nacken saßen ihr allerdings gleich mehrere Läuferinnen, die nur wenige Meter zurück folgten und sich nicht abschütteln ließen. Erst auf der letzten Runde, als Dietlind Nieke nochmals etwas forcierte, setzte sie sich leicht ab. Im Ziel jubelte sie schließlich nicht nur über den Frauen- und den W35-Sieg sondern besonders über ihre völlig unerwartete Steigerung der Bestzeit um weitere vier Minuten auf nun 1:28:21 Stunden. Lisa-Marie Pfeffermann erkämpfte sich als Zweite in 1:28:59 Stunden den Erfolg in der W30 vor Laurine Freitag (1:29:43 Stunden) und Laura Gabel Martinez von der TSG Oberursel (1:32:58 Stunden).

Lisa-Marie Pfeffermann holt sich als Zweite "Gold" in der W30 Die Bronzemedaille sichert sich Laurine Freitag Kerstin Debus glänzt als Fünfte und schnellste W45-Starterin Die W50 führt Petra Klaes-Fischer (Mitte) an

Auf dem fünften Rang landete mit Kerstin Debus von der LG Eder nach 1:34:18 Stunden die schnellste W45-Läuferin. Unter die Top-Ten schaffte es auch die W50-Siegerin Petra Klaes-Fischer (1:44:46 Stunden). Sie waren gemeinsam unterwegs und liefen auch in breiter Front über die Ziellinie, wurden aber trotz Zeitgleichheit von 1:52:46 Stunden als Erste, Zweite und Dritte der W40 gelistet: Tina Freund (Runtastic 4), Kerstin Brömer (vereinslos) und Steffi Jüstel-Frank (TV Großen-Linden). Weitere Seniorinnen-Erfolge erreichten in der W55 Barbara Jakobi (1:57:32 Stunden) und in der W60 Petra Tamme (Actic-Fitness, 2:05:51 Stunden).

10 Kilometer

Als um 11.45 Uhr die 10-km-Läufer auf ihre zwei Runden geschickt wurden, hatte die strahlende Sonne bereits das weitläufige Wieseck-Tal ordentlich aufgewärmt. 254 Starter wollten hier wirklich ins Frühjahr starten und stürmten zügig entlang des ruhig dahin ziehenden Flüsschens.

Die 10-km-Läufer nehmen ihre zwei Runden in Angriff Allein auf weiter Flur: 10-km-Sieger Gabriel Lautenschlager

Gabriel Lautenschlager vom TSV Krofdorf-Gleiberg - bereits in Berlin mit einer Zeit von 30:38 min gelistet - ließ nichts anbrennen und rannte der Konkurrenz auf und davon. Im Ziel ließ er sich nach beachtlichen 31:33 min feiern. Dahinter sorgte eine sechsköpfige Verfolgergruppe für ein Rennen mit eigenem Charakter und Spannung bis zum Zielstrich. Fabian Fiedler vom TV Waldstraße Wiesbaden ragte hier ein wenig heraus und erkämpfte sich mit 32:26 min letztlich sicher den zweiten Rang und den Erfolg in der M30. Um die Bronzemedaille aber stritt sich weiter das verbliebene Quintett.

Der Zweite und M30-Sieger Fabian Fiedler (1039) führt eine sechsköpfige Verfolgergruppe an Relin Mehrhoff (vorne) spurtet zur Bronzemedaille - Micha Thomas (hinten li) gewinnt die M35 Überlegen in der M40 ist Hendrik Apel

Im verbissenen Finish der M30-Starter setzte sich Relin Mehrhoff von der LG Eder zeitgleich in 32:54 min gegen Michael Victor vom ASC Marathon Friedberg durch. Eine Sekunde zurück holte sich Micha Thomas von der LG Eder (32:55 min) die Goldmedaille in der M35. Als Gesamt-Sechster folgte mit Fabian Trzewik (LaufZeit, 32:57 min) ein weiterer M30-Läufer vor dem Triathleten und M40-Sieger Henrik Apel vom ASC Marathon Friedberg (32:59 min).

Hinter dem zweiten M35-Starter Mike Schmidt vom TV Wetzlar (33:35 min) überzeugte einmal mehr M50-Sieger Markus Schraub von der LG Wettenberg in 34:15 min. Der deutsche Seniorenmeister der M35 über 800 m - Tobias Schulz vom LC Diabü Eschenburg - freute sich hinter Johannes Sören Gärtner (TSV Krofdorf-Gleiberg, 34:18 min) über eine 10-km-Bestzeit von 34:55 min.

Mit einem starken Auftritt überzeugt in der M50 Markus Schraub Christian Stoll dominiert die top besetzte M60 Die M75 gewinnt Otto Jatsch in beachtlichen 48:46 min

Die starke M60-Konkurrenz hatte der mehrfache deutsche Seniorenmeister Christian Stoll vom TV Waldstraße Wiesbaden mit schnellen 37:15 min unter Kontrolle. Es folgten Justino da Costa vom TuS Lindenholzhausen (39:27 min), das Mittelstrecken-Ass Uwe Bernd von der LG Rüsselsheim (40:34 min) und der DM-Dritte über 5000 m, Michael Regina vom TV Wetzlar (41:36 min).

Senior Otto Jatsch vom Team Naunheim glänzte in der M75 mit ausgezeichneten 48:46 min. Weitere Klassensiege erzielten in der M45 Alexander Polczek (40:02 min), in der M55 Armin Weber (SC Neukirchen, 41:31 min), in der M65 Werner Krause (TuS Lindenholzhausen, 50:15 min) und in der M70 Dietrich Wehrstedt (Lohra, 54:42 min).

Judith Krechting hat die Frauen-Konkurrenz über 10 km unter Kontrolle Trotz starkem Finish bleibt für Hanna Hofstetter lediglich der zweite Rang Betty Will holt sich die Bronzemedaille 800-m-Spezialisten Julia Altrup läuft locker auf den vierten Platz

Flott unterwegs war über 10 Kilometer auch ein Frauen-Trio. Judith Krechting vom TSV Krofdorf-Gleiberg führte vom Start weg das Rennen an und ließ sich bis zum Zieleinlauf in 38:26 min nicht die Butter vom Brot nehmen. Im Finish rückte ihr die Vereinskollegin Hanna Hofstetter immer mehr auf die Pelle und lag mit 38:36 min nicht mehr weit zurück. Verhältnismäßig ruhig ließ es Betty Will vom TV Wetzlar angehen. Sie zog ihr Tempo aber allmählich an und hatte schließlich als Dritte in 38:58 min auf den langen Geraden Sichtkontakt zur Spitze.

Die U16-Läuferin Isabelle Pawelleck (re) führt eine größere Gruppe an und steigert sich als Gesamt-Sechste um zwei Minuten In der W40 liegt Sophie Cyriax in Front Cornelia Keseling gewinnt die W50

Locker unterwegs war die 800-m-Spezialistin Julia Altrup vom VfL Marburg. Mit 41:33 min zog sie im Endspurt noch an Julia Dittrich von der Eintracht Frankfurt (41:49 min) vorbei auf den vierten Platz. Als Sechste steigerte die U16-Läuferin Isabelle Pawelleck vom Team Naunheim ihre erst im März in Friedberg gelaufene 10-km-Bestzeit um weitere zwei Minuten auf 43:41 min. Sie blieb damit vor der W50-Siegerin Cornelia Keseling (laufganzheitlich Marburg, 43:51 min) und der W40-Siegerin Sophie Cyriax vom Ultra-Sport-Club Marburg (44:00 min).

In fröhlicher Gesellschaft befindet sich W55-Siegerin Britta Wagner (re) Generationen-Duell: Marianne Domes (re) liegt in der W70, Annabell Berndt (re) in der U14 vorne
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Auf einheitlicher Welle bewegten sich die Siegerzeiten von Lena Isabell Köhler (Gießener Rudergesellschaft, 47:58 min) in der W30, Annemarie Riedel (TV Watzenborn, 48:18 min) in der W35, Binke Löffler (47:15 min) in der W45 und Britta Wagner (TSV Klein-Linden, 47:46 min) in der W55. Siegerehrungen sind "Alltagsgeschäft" für Rosi Hausner (Treiser LWT, 51:56 min) in der W60, Petra Schladitz (TV Kesselbach, 51:53 min) in der W65 und Marianne Domes (SV Dodenhausen, 52:44 min) in der W70.

Bericht und Fotos von Helmut Serowy

Ergebnisse my.raceresult.com Infos lgv-marathon.de

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