2.4.22 - 37. Winterlaufserie des ASV Duisburg

3. Lauf - zum Frühlingsanfang war der Winter wieder da

Mit über 1800 Zieleinläufen erlebt die Traditionsveranstaltung ein würdiges Finale

von Jörg Engelhardt 

Die Winterlaufserie in Duisburg hatte in der jüngeren Vergangenheit sehr oft mit dem eigentlichen Winter nichts zu tun. Auch in diesem Jahr war das Wetter zumindest bei den ersten beiden Läufen eher frühlingshaft. Doch ausgerechnet zum Finallauf, der ja traditionell immer schon im Frühling stattfindet, erlebte die angetretene Läuferschar plötzlich eine eher winterliche Ausgabe.

 

April, April - der macht ja was er will, heißt es im Volksmund über die Wetterkapriolen, die der noch junge Monat immer mal wieder vollführt. Schon während der Schülerläufe in der kleinen, wie auch großen Schülerserie kam es zu leichten Schneefällen, die dann aber kurz vor dem Start des abschließenden Halbmarathons der dann unverhofft wieder auftauchenden Sonne weichen mussten. Zudem blies auch noch ein unangenehmer Wind, der sich jedoch rechtzeitig vor dem Start der Erwachsenenläufe in der kleinen, wie auch großen Serie verflüchtigte.

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So herrschten letztendlich wieder passable Laufbedingungen, obwohl es am frühen Morgen im Stadtgebiet noch lange nicht danach ausgesehen hatte. Da lag die Stadt Duisburg nämlich unter einer grauen Wolkendecke und eine kräftige Brise fegte durch die menschenleeren Straßen der einzigen Großstadt, die geographisch sowohl zum Rheinland, als auch zum Ruhrgebiet gehört.

Mit über 1800 Zieleinläufen erlebt die Traditionsveranstaltung des ASV Duisburg ein würdiges Finale
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Eine wirklich einladende Atmosphäre wollte in der ersten Tageshälfte einfach nicht entstehen und so könnte das lange Zeit doch recht ungemütliche Wetter den einen oder anderen Freizeitläufer von einer Teilnahme am Finaltag abgehalten haben. Jedenfalls trug auch heute wieder einmal mehr COVID-19 seinen Teil dazu bei, das letztendlich deutlich weniger Aktive den Weg über den Zielstrich fanden, als bei den ersten beiden Läufen der diesjährigen Auflage. Konnten dort noch rund je 2500 Teilnehmende ihre Wettkämpfe zu Ende bringen, waren es zum Abschlusslauf lediglich 1802 Aktive. Zudem hatte sich ein Teil der angemeldeten Läuferschaft entschieden, den beiden Großveranstaltungen in Hannover und Berlin den Vorzug zu geben, was den doch recht großen Teilnehmerschwund am letzten Serientag zumindest nachvollziehbar macht.

 

Bekanntestes Beispiel hierfür ist das ASV Eigengewächs Anneke Vortmeier, die seit Jahresanfang für den TV Wattenscheid 01 an den Start geht, aber auch immer noch dem Nachwuchstrainerteam des Vereins angehört, welches von Theo Plück und Jan Wende federführend geleitet wird. Nach zwei überzeugenden Siegen in den ersten beiden Läufen der kleinen Serie, trat sie zum letzten Lauf nicht mehr an und entschloss sich dazu, ihr Glück auf der Halbmarathondistanz beim HAJ Marathon Hannover zu suchen, wo sie Zweite wurde.

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Das Lehmbruckmuseum im Duisburger Stadtzentrum ist ein Museum für moderne Skulpturen, Plastik und Malerei des deutschen Expressionismus. Schwerpunkt der ausgestellten Exponate bildet jedoch das Werk des Bildhauers Wilhelm Lehmbruck (1881 - 1919), weshalb es auch seinen Namen trägt Der Immanuel Kant Park, in dem sich das Museum befindet, enthält zudem eine Sammlung von 40 Skulpturen moderner Kunst, die über das gesamte Parkgelände verteilt sind

Auch andere aussichtsreiche Teilnehmer auf Sieg- und Podiumsplätze sollten heute nicht mehr im Starterfeld vertreten sein. Aber das ist auch nichts Neues in der Geschichte dieser Veranstaltung. Die sich dank einer soliden Finanzpolitik ihrer Macher seit 1986 bis heute finanziell trägt und sogar noch einen kleinen Überschuss erwirtschaftet. Ausschlaggebend hierfür ist ein sehr ausgefeiltes Konzept, der Sponsorengewinnung und -betreuung, das Peter Heyden, der dem Organisationsstab dieser Veranstaltung von Beginn an angehört, einst entwickelt hat und welches auch heute noch erfolgreich zur Anwendung kommt.

 

Dieses wiederum sorgt dafür, dass es immer zu sehr langjährigen Partnerschaften mit den jeweiligen Sponsoren kommt. Sollte dann aber doch der ein oder andere unter Ihnen sein finanzielles Engagement beenden, steht dann aber doch sehr schnell ein anderer Geldgeber parat.

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Natürlich ist Geld nicht alles, aber ohne Geld ist halt alles nichts. Denn auch der ambitionierte Freizeitsport um den es jetzt in der folgenden Reportage wieder ausschließlich geht, ist auf dieses Geld dringend angewiesen, zumindest, wenn er in dieser Form, mit stimmungsvoller Musik und einer gleichsam unterhaltsamen, wie auch informativen Moderation, wie sie auch heute wieder von Dominik Deter und Jochen Baumhof zelebriert wurde, präsentiert werden will.

Ansonsten gab es wieder das am Finaltag übliche Veranstaltungsprogramm. Den 2-Km-Lauf in der kleinen Schülerserie, den 4-Km-Lauf in der großen Schülerserie, den 10-Km-Lauf in der kleinen Serie sowie den Halbmarathon in der großen Serie, mit dem die Veranstaltung, aber auch die gesamte Serie, zumindest in diesem Jahr, zu ihrem Ende kommt.

2-Km-Lauf (kleine Schülerserie)

Hier sollte Johann Roß von der bei dieser Veranstaltung traditionell sehr erfolgreichen LG Coesfeld, sowohl im Einzelrennen heute als auch in der Gesamtwertung der Serie, nicht zu schlagen sein. Mit einer Endzeit von 7:27 min. hatte er von Beginn an den Rest des Feldes klar im Griff. Damit war ihm auch der Gesamtsieg in dieser Serie nicht zu nehmen.

 

Paulo Bianchi folgte ihm nach 7:39 min. auf den zweiten Platz in der Einzelwertung des und sicherte sich damit auch den zweiten Platz in der Serienwertung. Theo Reisinger (LG Stadtwerke Hilden) lief nach 8:00 min. auf den dritten Platz und belegte diesen auch im Klassement der Serie.

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Mayla Groß (Triathlonteam Düsseldorf) war ebenfalls bei den Mädchen nicht nur heute, sondern in der gesamten Serie eine Klasse für sich. Sie gewann das Rennen nach 8:21 min. unangefochten und belegte ebenso unangefochten in der gesamten Serie den ersten Platz. Mia-Louise Petri (Marathon Mülheim) war nach 8:39 min. zuhause und belegte damit sowohl im Einzelrennen als auch in der Serienwertung den zweiten Platz. Rosa Hausmann vom ASC Düsseldorf komplettierte nach 8:55 min. nicht nur heute das Podium, sondern belegte damit auch in der Gesamtwertung den dritten Platz.

Insgesamt kamen 55 Mädchen und Jungen bei diesem Lauf erfolgreich ins Ziel.

Start zum Schülerlauf über 2 Km, der kleinen Schülerserie Danach geht das Feld in der großen Schülerserie über 4 Km auf die Reise

4-Km-Lauf (große Schülerserie)

Tyler Smuda (Radler 07 Bottrop) war auch heute wieder nicht zu schlagen und sicherte sich in 15:47 min. unangefochten sowohl den Tages-, als auch den gesamten Seriensieg. Sein Vereinskamerad Dominic Nef folgte wenige Sekunden später und belegte nach 15:53 min. den zweiten Platz heute, wie auch in der gesamten Serie. Ihm folgte Anton Reisinger nach 15:57 min. auf den dritten Platz. Für die Serienwertung kam er jedoch nicht in Frage, da er nicht an allen Läufen dieser Auflage teilgenommen hatte. Dadurch konnte sich Jakob Rauh vom TV Angermund mit dem heutigen vierten Platz nach 16:00 min. den dritten Platz in der gesamten Serie erlaufen.

Lenja Wiechers (LG Stadtwerke Hilden) konnte den heutigen Lauf bei den Mädchen nach 16:12 min. souverän gewinnen und damit in der Serienwertung den dritten Platz erringen. Laura Theis (TV Goch) folgte ihr doch schon recht abgeschlagen nach 16:55 min. auf den zweiten Platz der Tageswertung. Für einen Podestplatz in der Serienwertung reichte dies jedoch nicht. Hier musste sie mit dem undankbaren vierten Platz Vorlieb nehmen. Den dritten Platz am heutigen Tag belegte Leonie Sophie Seltmann vom TV Goch, die nach 17:40 min. zuhause war und damit auch in der Serienwertung den zweiten Platz erringen konnte. Zeitgleich mit ihr lief Nora Lanzerath vom TV Goch auf den vierten Platz und krönte sich aufgrund ihres großen Vorsprungs aus den ersten beiden Läufen auch zur Siegerin der gesamten Serie.

48 Mädchen und Jungen kamen heute erfolgreich ins Ziel.

10-Km-Lauf (kleine Serie)

Luca Fröhling heißt der herausragende Protagonist in der kleinen Serie. Ohne jegliche Konkurrenz im Nacken kam er von Beginn an in Führung liegend nach 31:53 min. zu einem mehr als deutlichen Tagessieg. Auch die ersten beiden Läufe über 5- und 7,5-Km hatte er ebenso souverän gewinnen können. Keine Frage: Bei einer stärkeren Konkurrenz wäre er wahrscheinlich noch schneller gelaufen. Dennoch: Seine Auftritte in allen Serienläufen glichen schon einer sehr überzeugenden Präsentation. Zumal man bei seinen Auftritten das Gefühl hat, das schon aufgrund seines Lebensalters auch noch weitere Leistungssprünge in nächster Zeit möglich sind.

Luca Fröhling (LV Marathon Kleve e.V.) hat schon früh die Führung im 10 Km Lauf der kleinen Serie übernommen Richard Wilke (Aachener TG) im Vordergrund und Christopher Dahlmeyer (im blauen Trikot der LG Stadtwerke Hilden) folgen auf den Plätzen 2 und 3

Richard Wilke von der Aachener TG war noch länger als 3 Minuten unterwegs, bis er nach 35:01 min. den Zielbogen im Duisburger Leichtathletikstadion durchqueren konnte. Auch bei ihm war die Tagesplatzierung mit der Gesamtplatzierung identisch. Dies traf auch für Christopher Dahlmeyer von der ohnehin heute schon reich mit Preisen überhäuften LG Stadtwerke Hilden zu. Er sicherte sich nach 35:14 min. sowohl in der Tages- als auch Serienwertung den dritten Platz.

Luca Fröhling läuft als Erster im 10 km Rennen ins Stadion ein. Damit sichert er sich den Sieg in der Serie, genau wie den Sieg in der Altersklasse. Auch in der Mannschaftswertung wird er mit dem LV Marathon Kleve erfolgreich sein Richard Wilke belegt im dritten Lauf, wie auch in der gesamten Serie, den zweiten Platz Auch Christopher Dahlmeyer erzielt im dritten Lauf, wie auch in der Gesamtwertung der kleinen Serie, den dritten Platz

Durch die Abwesenheit einiger starker SpitzenläuferInnen waren es im heutigen Tagesverlauf vor allem laufstarke TriathletInnen, die mit unangefochtenen Siegen brillieren konnten. Ein Trend, der sich auch bei anderen Laufveranstaltungen in der jüngsten Zeit immer mal wieder feststellen lässt. Dabei hätte Florentine Exner, die für das Triathlonteam Düsseldorf in der NRW-Liga unterwegs ist, im Kampf um den Serien- und Tagessieg gegen Anneke Vortmeier sicherlich keine Chance gehabt. In den ersten beiden Läufen kam sie mit deutlichem Rückstand auf Vortmeier jeweils auf Platz 2 ein. Mit einem heutigen Sieg, war ihr also auch der Sieg in der gesamten Serie nicht zu nehmen. Eine Chance, die die gebürtige Bonnerin sich nicht nehmen ließ. Nach 36:51 min. hatte sie den Zielstrich überquert und damit auch den Doppelsieg perfekt gemacht. Emelie Dahlmeyer (LG Stadtwerke Hilden) kam dann nach 40:36 min. ins Ziel und heimste mit Rang 2 in der Tageswertung und Rang 3 in der gesamten Serie weitere Podiumsplätze für ihre Startgemeinschaft ein.

Florentine Exner (Triathlon Team Düsseldorf) freut sich über ihren Tagessieg, wie auch den Sieg in der Gesamtwertung der kleinen Serie Charlotte Strippel (LG Stadtwerke Hilden) belegt sowohl heute als auch in der gesamten Serienwertung den dritten Platz

Charlotte Strippel, die ebenfalls für die LG Stadtwerke Hilden unterwegs ist, konnte sich nach 40:44 min. den dritten Platz im Tagesklassement erlaufen. Mit Rang 4 gelang es Birte Rohs-Knepper vom Nispa Tri-Team HADI Wesel nach 41:27 min. den zweiten Platz in der Serienwertung zu erringen. Doch damit sollte der Preishunger für die Aktiven aus dem reinen Triathlonbereich am heutigen Tag noch lange nicht gestillt sein. Unabhängig davon, kamen heute 746 Frauen und Männer bei diesem Lauf erfolgreich ins Ziel.

Halbmarathonlauf (große Serie)

Erneut waren es auch hier die reinen Ausdauerdreikämpfer, die für den Höhepunkt des Tages sorgten. Timo Schaffeld, der für das Endurance Team von Rot-Weiss Oberhausen an den Start gegangen ist, musste sich im ersten Wertungslauf über 10-Km noch dem starken Niederländer Sibren Lochs geschlagen geben. Den zweiten Lauf über 15-Km konnte er jedoch für sich entscheiden. Hier siegte er vor Mario Theune und dem eben erwähnten Sibren Lochs. Da beide zum Finallauf jedoch nicht mehr antraten, war ihm der Sieg in der großen Serie kaum noch zu nehmen.

Schon vom Start weg riss er auf dem ersten Rennkilometer eine Lücke, die von dem nach ihm folgenden Feld kaum mehr zuzulaufen war. An seinem Sieg heute und auch insgesamt in der großen Serie war kaum zu zweifeln. Doch würde es auch zu einer Endzeit von unter 1:10 h reichen?

Timo Schaffeld ist schon gleich nach dem Start dem Rest des Halbmarathonfeldes enteilt Patrick Stroben (ganz außen) und Sebastian Schär (in der Mitte) duellieren sich um die Plätze 2 und 3. Ein Duell das Sebastian Schär gewinnen wird. Thorsten Riepe (OSC Waldniel - in Rot) wird den vierten Platz belegen. In der Wertung der gesamten Serie, wird dies übrigens genauso sein

Bisher hatte der Oberhausener eine Bestzeit von mehr als 1:12 h zu Buche stehen und nun war sogar eine Endzeit von unter 1:10 h im Bereich des Möglichen: Als das Führungsfahrrad in das Leichtathletikstadion einfuhr, sprang die Zieluhr auf exakt 1:09 h. Noch eine Minute Zeit also um die Marke von 1:10 h zu unterbieten, doch der ungefährdete Sieger wusste um seine Chance und hielt auch auf den letzten 300 Metern das Tempo hoch. Mit Erfolg. Als er den Zielstrich überquerte zeigte die Uhr exakt 1:09:50 an. Ein Husarenritt der den künftigen Triathlon Profi bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gebracht hat. Im Zielbereich musste er sich erst einmal hinlegen, um dann doch wieder recht schnell zu Kräften zu kommen. Um den Sieger der großen Serie zu ermitteln, brauchte es also keinen Rechenschieber. Ein überzeugender Sieg für einen Mann, der eingedenk seines Lebensalters, der Mann ist Geburtsjahrgang 1996, noch eine große Zukunft als Triathlet vor sich hat.

Gegenverkehr:Während die langsameren Läufer im 10 Km Lauf auf der gegenüberliegenden Seite auf die 6 km Marke zusteuern, hat der größte Teil der Halbmarathonis im Vordergrund soeben km 1 passiert Timo Schaffeld (RWO Endurance Team) holt sich den Tages- und Seriensieg und zudem mit 1:09:50 h eine neue persönliche Bestzeit

Es dauerte fast 5 Minuten, ehe Sebastian Schär (Marathon und Triathlon Mülheim) den zweiten Platz in der Tages -, wie auch Serienwertung perfekt machen konnte. Nach 1:14:37 h blieb für ihn die Uhr stehen. Auch er ist in Duisburg kein Unbekannter. Bei der letzten realen Auflage vor 2 Jahren, führte er nach seinen souveränen Siegen über 10- und auch 15-Km die Gesamtwertung in der großen Serie an. Doch dann kam COVID-19 und das Saisonfinale fiel komplett ins Wasser. Nun konnte er die große Serie wenigstens mit einer Podiumsplatzierung zu Ende bringen. Patrick Stroben (Bayer Uerdingen) konnte dann nach 1:14:53 h sein Rennen zu Ende bringen und mit dem dritten Platz heute auch als Dritter auf das Podest der Gesamtwertung springen.

Sebastian Schär (Marathon und Triathlon Mülheim) folgt sowohl am heutigen Tag wie auch in der gesamten Serienwertung auf den zweiten Platz Auch Patrick Stroben von Bayer Uerdingen erzielt im Tages- wie auch im Serienklassement die gleiche Platzierung. In beiden Fällen den dritten Platz

Simone Terheggen vom Bocholter WSV ist ebenfalls Triathletin und im Rahmen dieser Serie mit gar drei Siegen zu einem makellosen Gesamtsieg gekommen. Ihre Endzeit von 1:22:59 h bedeute dann auch eine neue persönliche Bestzeit. Überzeugender konnte ein Seriensieg kaum ausfallen. Nach 1:24:47 h kam dann Melanie Kraus ins Ziel und belegte in der Tageswertung den zweiten Platz. Für den Seriensieg kam sie jedoch nicht in Frage, da sie keine drei Ergebnisse vorweisen konnte.

Melanie Kraus wird heute hinter Simone Terheggen den zweiten Platz belegen, aber dennoch nicht in die Serienwertung kommen, weil sie nicht alle Läufe bestritten hat Simone Terheggen folgt ihr im Sog mehrerer Männer und wird schon bald in Führung sein

Mit Mareike Eißmann vom TRC Essen 84 war dann ebenfalls eine in der Vergangenheit schon sehr erfolgreiche Triathletin an der Reihe um den letzten freien Platz auf dem Podest der Tageswertung einzunehmen. Mit 1:27:02 h errang sie den Bronzerang und sicherte sich damit auch in der gesamten großen Serie den zweiten Platz. Damit der Siegeszug der Triathletik auch bis zum Ende der Veranstaltung durchfahren konnte, sprang die auf Rang 6 einkommende Katharina Eckermann vom Tri-Club-Wuppertal nach 1:29:34 h noch auf das Treppchen der Serienwertung.

Simone Terheggen (Bocholter WSV) hat sich mit einer makellosen Bilanz zur Tages- wie auch Seriensiegerin gekürt. 3 Starts - 3 Siege und zudem auf der Halbmarathondistanz mit 1:22:59 h eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt Rang 3 für Mareike Eißmann (TRC Essen 84) im dritten Serienlauf, bringt ihr auch den zweiten Platz in der großen Serie ein
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953 Frauen und Männer beendeten den Halbmarathon und kamen heute erfolgreich ins Ziel.

Die Winterlaufserie 2022 hat sich einmal mehr als eine atmosphärisch gelungene Sportveranstaltung präsentiert. Tolle Musik, Tolle Moderation und auch wieder eine tolle Organisation, die das Team unter der Leitung von Frank Zahn auf die Beine gestellt hat. Auch sportlich ist eine Teilnahme absolut zu empfehlen. Weil sie schon alleine mit einer Vielzahl von zu erringenden Preisen für alle Sportler aus allen Altersgruppen lockt. Neben Preisen für alle Podiumsplatzierten in allen Altersklassen von jung bis alt, gibt es auch noch Mannschaftswertungen in allen 4 Serien. Alleine die überdurchschnittliche Anzahl von Erfolgschancen, die der ASV Duisburg mit seinem Wertungssystem, sowohl in den jeweils 3 Einzelläufen, als auch der gesamten Serie bereithält, macht mehr Teilnehmer zu Gewinnern als andernorts. Schon dies könnte eine Reise in die Rhein-Ruhr-Metropole auch für sonst nicht sonderlich sieggewohnte Laufprotagonisten interessant machen.

Es gibt viel zu gewinnen, also bis dann: Bei der 38. Winterlaufserie des ASV Duisburg im kommenden Jahr.

Bericht und Fotos von Jörg Engelhardt

Ergebnisse & Infos www.asv-winterlaufserie.de

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