18.3. - 20.3.22 - Hallen-Weltmeisterschaften in Belgrad (Serbien)

Mittelstreckenläufe: 800m - 1500m - 3000m

von Jens Priedemuth 

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Das DLV Aufgebot in den Laufdisziplinen

MÄNNER
1.500 m:
Robert Farken (SC DHFK Leipzig)
Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe)
3.000 m:
Maximilian Thorwirth (SFD 75 Düsseldorf-Süd)
Sam Parsons (Eintracht Frankfurt)

FRAUEN
3.000 m:
Hanna Klein Tübingen (LAV Stadtwerke Tübingen)

Belgrad Tag 3

Für einen Lichtblick sorgte am Finaltag der Hallen-WM Maximilian Thorwirth. Der Mann im Trikot des SFD 75 Düsseldorf Süd hat in Serbien alles richtig gemacht. In einem stark besetzten 3000-Meter-Feld war der Schützling von Isabelle Baumann drittschnellster Europäer und erkämpfte sich mit 7:45,87 Minuten einen starken achten Platz. Thorwirth, der in Tübingen lebt und studiert, lief in der erweiterten Spitzengruppe gut mit und konnte in der Endphase noch zwei Gegner einsammeln. Eine rundum gelungene WM-Premiere.

Maximilian Thorwirth - Foto © Jens Priedemuth (DM Leipzig)

Nach 2:35 Minuten für den ersten Kilometer, waren die zweiten 1000 Meter dann mit 2:39 Minuten wieder etwas ruhiger, ehe die Post abging.

 

Dass er es auch "kürzer" kann, stellte eindrucksvoll 10.000 Meter Olympiasieger Selemon Barega (ETH) unter Beweis, der einen knallharten Schlusskilometer lief und sich mit 7:41,38 Minuten die Goldmedaille vor seinem Landsmann Lamecha Girma (7:42,63 min.) holte.

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Mit einem langen Spurt erkämpfte sich der Brite Marc Scott in 7:42,02 Minuten die Bronzemedaille. Keine Chance auf Edelmetall hatte diesmal Europameister Adel Mechaal (ESP/7. in 7:43,60 min.).

"Ich bin super, super happy. Ein Top-Acht-Platz war das große Ziel. Ich habe mich heute richtig gut gefühlt, vielen Dank an die Physios und das ganze Team. Ein kleiner Tick fehlt noch, damit die Lücke nach vorn nicht aufgeht. Aber daran werde ich arbeiten. Ich bin einfach nur glücklich. Auf der letzten Runde habe ich probiert, den US-Amerikaner noch zu holen. Das hat geklappt", freute sich Thorwirth, der in Leipzig deutscher Meister wurde und zuvor bei einem Meeting in New York mit ganz starken 7:38,14 Minuten eine neue Bestzeit abgeliefert hatte.

Robert Farken - Foto © Jens Priedemuth (DM Leipzig)

Bei Robert Farken (SC DHfK Leipzig), dem zweiten DLV-Finalisten auf einer Mittelstrecke, passte es leider gar nicht. Der 1500-Meter-Spezialist, der im Vorlauf einen richtig guten Auftritt hatte, hatte sich fürs Finale sicherlich mehr vorgenommen. Lediglich ein elfter Platz unter zwölf Startern stand für den amtierenden deutschen Hallenmeister nach 3:41,29 Minuten zu Buche.

Auf den ersten 300 Metern hatte der Kenianer Abel Kipsang das Tempo gemacht, ehe der Weltrekordhalter Jakob Ingebrigtsen an die Spitze ging und in 55,81 Sekunden die 400 Meter passierte. Das blieb auch die nächsten Runden so. Doch die Jäger hatten sich dicht im Windschatten des Gold-Favoriten aus Norwegen eingereiht. Besonders Titelverteidiger Samuel Tefera ließ sich nicht abschütteln, startete auf der Zielgeraden seine Attacke und überspurtete Ingebrigtsen. Mit flotten 3:32,77 Minuten verbesserte der Äthiopier den Meisterschafts-Rekord seines Landsmanns Haile Gebrselassie und hatte am Ende 0,25 Sekunden Vorsprung auf den enttäuschten Skandinavier. Abel Kipsang sicherte sich mit 3:33,36 Minuten WM-Bronze.

Anfangs und bis zu den 800 Metern hatte sich Farken im Mittelfeld um Platz acht einsortiert und lief gut mit. Als es dann zur Sache ging, wurden dem Leipziger die Beine schwer und er konnte bei seinem ersten WM-Finale leider keine Akzente mehr setzen. Erst gar nicht zum Einsatz kam Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe), der im Vorfeld krankheitsbedingt die Segel streichen musste.

"Das war natürlich nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Das war weit davon entfernt, was ich heute vorhatte. Dabei habe ich mich vor dem Rennen sehr gut gefühlt, auch beim Aufwärmen. Ich habe gedacht, dass wird heute mein Tag. Doch die Beine wollten einfach nicht. Im Gegensatz zum Kopf, der wollte sehr. Unter dem Strich nehme ich viel Erfahrung und Motivation mit. Aber ganz klar war es heute eine Niederlage", bilanzierte Robert selbstkritisch.

Im 800-Meter-Finale der Frauen übernahm Natoya Goule die Rolle der Tempomacherin. Die Jamaikanerin, mit 1:58,46 Minuten die Nummer zwei im aktuellen World-Ranking, gab richtig Gas und passierte die erste Runde in 28,24 Sekunden. Auch die Marke von 59,28 Sekunden bei "Halbzeit" konnte sich sehen lassen. Nach 500 Metern löste sich Ajee Wilson aus dem Windschatten von Goule und hatte sich mit einem knallharten Antritt gleich einige Meter Vorsprung erarbeitet. Die US-Athletin ließ dann auch nichts mehr anbrennen und blieb als einzige der Finalistinnen mit 1:59,09 Minuten unter der Zwei-Minuten-Marke. Die nächsten Plätze auf dem Podium sicherten sich Freweyni Hailu (ETH/2:00,54 min.) sowie Halimah Nakaayi (UGA/2:00,66 min.). Top-Favoritin Keely Hodgkinson (GBR/1:57,20 min.) verzichtete verletzungsbedingt auf einen WM-Start.


Belgrad Tag 2

Mit Robert Farken war am zweiten Tag der Hallen-WM in Belgrad lediglich ein deutscher Mittelstreckler im Einsatz. Der Mann vom SC DHfK Leipzig war im zweiten von vier Vorläufen dran. Im ersten Rennen war Top-Favorit Jakob Ingebrigtsen am Start. Der Weltrekordhalter aus Norwegen sortierte sich in der Anfangsphase des Rennens im hinteren Teil des Feldes ein und hielt sich aus allen Positionskämpfen raus. Wenig später schaltete er ein paar Gänge hoch, lief nach vorne und machte mit guten 3:38,42 Minuten problemlos die Finalteilnahme klar. Auf den letzten Metern ließ es der Gold-Anwärter austrudeln und störte sich auch nicht daran, dass er noch von Tedesse Lemi (ETH/3:38,25 min.) überlaufen wurde.

Im zweiten Vorlauf wurde es dann für Robert Farken ernst. Auch hier galt es, zu den Top-Zwei zu gehören, um auf direktem Wege ins Finale einzuziehen. Nachdem Ignacio Fontes (ESP) die 800 Meter in eher lockeren 2:06,28 Minuten passierte, arbeitete sich der Leipziger Farken nach vorne, zog das Tempo an und übernahm die Führung. Es war jedoch klar, dass aus diesem Lauf wahrscheinlich kein Mittelstreckler über die Zeitregel würde weiterkommen.

Robert Farken - Foto © Jens Priedemuth (DM Leipzig)

Auch in der Schlussrunde führte der deutsche Meister das Feld an, ehe er auf der letzten Metern dem Briten Neil Gourley (3:42,79 min.) knapp den Vortritt lassen musste. Als Zweiter hatte Farken mit 3:43,10 Minuten das Finalticket aber sicher und konnte auch die Attacke des Spaniers Fontes (3:43,75 min.) abwehren, der in Sachen Endlauf mit leeren Händen dastand.

"Unterm Strich steht die Finalteilnahme. Das war das Ziel, egal auf welchem Weg. Das kann man im Vorhinein nicht planen, schließlich ist es eine Weltmeisterschaft. Es hat mit dem Finale geklappt, auch wenn das Rennen wehgetan hat. Jetzt kann ich morgen angreifen", freute sich Farken, der sich über die 1500 Meter in der Halle in diesem Jahr auf tolle 3:35,44 Minuten verbessern konnte.

Gleich vier Läufer vertraten die europäischen Farben im 800-Meter-Finale der Männer. Der Kanadier Marco Arop opferte sich als Tempomacher und lief das Rennen auf den beiden ersten Runden mit 23,97 bzw. 50,34 Sekunden flott an. Dann brachte sich der Spanier Mariano Garcia in Position. Auf der letzten Runde schwanden bei dem Kanadier die Kräfte und er wurde auf den letzten 100 Metern von allen Gegnern überlaufen. Den besten Spurt auf der Zielgeraden hatte Garcia, der mit 1:46,20 Minuten den ersten Hallen-WM-Titel auf der klassischen Mittelstrecke für Spanien bejubeln konnte. Das Podium komplettierten Noah Kibet (KEN/1:46,25 min.) sowie Bryce Hoppel (USA/1:46,51 min.). Alvaro de Ariba, dem zweiten Iberer im Feld, fehlten am Ende lediglich 0,08 Sekunden zu Bronze.

Äthiopien gegen den Rest der Feld, so könnte man das 1500-Meter- Finale der Frauen betiteln. Mit gleich drei Athletinnen, darunter die Weltrekordlerin Gudaf Tesgay, waren die Ostafrikanerinnen präsent. Es war dann auch die Rekordhalterin die das Heft des Geschehens in die Hand nahm, sich gleich nach dem Start an die Spitze des Feldes setzte und aufs Tempo drückte. Es sollte eine beeindruckende Demonstration ihrer Überlegenheit werden. Die 800 Meter passierte sie in 2:06,17 Minuten mit rund zwanzig Metern Vorsprung auf ihre beiden Landsfrauen.

Auch zwei Runden vor Schluss lautete die Reihenfolge noch "1-2-3" für Äthiopien. Daran änderte sich auch nichts mehr. Tesgay stürmte im Alleingang mit dem neuen WM-Rekord von 3:57,19 Minuten über die Ziellinie. In ihrem Sog sorgten Axumawit Embaye (4:02,29 min.) sowie Hirut Meshesha (4:03,39 min.) für ein astreines Äthiopien-Tripel. Durch Winnie Nanyondo aus Uganda (4:04,60 Minuten) ging auch der vierte Platz nach Afrika. Beste Europäerin war auf Rang neun die Rumänin Claudia Mihaela Bobocea (4:09,64 min.).

Belgrad Tag 1

Licht und Schatten hielten sich für die deutschen Läufer am ersten Tag der Hallen-Weltmeisterschaften im serbischen Belgrad die Waage. Für einen der "hellen" Momente sorgte Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen). Über 3000 Meter bevölkerten gleich 20 Athletinnen das Oval in der Stark-Arena. Die Psychologie-Studentin rollte in der Mitte des riesigen Feldes, ehe drei Runden vor Schluss das Tempo etwas angezogen wurde und der Kontakt ein wenig abriss. Mit guten 8:48,73 Minuten belegte die deutsche Meisterin von Leipzig den elften Platz und war damit die schnellste Europäerin. Der WM Titel ging mit Saisonbestzeit von 8:41,82 Minuten an Lemlem Hailu (ETH). Elinor Purrier St. Pierre (USA) setzte sich im Spurt um Silber mit 8:42,04 Minuten gegen Ejgayehu Taye (ETH/8:42,23 min.) durch. Damit Seyaum (ebenfalls ETH), die mit 8:23,24 Minuten die Weltjahresbestenliste anführt, musste nach 8:44,55 Minuten mit dem fünfte Platz zufrieden sein.

Hanna Klein - Foto © Jens Priedemuth (DM Leipzig)

"Es war ein sehr schwieriges Rennen. Ich glaube, man hat's gesehen: 20 Mädels auf einer 200 Meter-Rundbahn sind sehr viele, auch wenn wir vielleicht etwas schmaler als die Männer sind. Ich hatte jede Runde was zu tun, Positionskämpfe, mal nach innen, mal nach außen. Vielleicht hätte ich ein bisschen Kraft sparen können, wenn ich von Anfang an weiter vorne gewesen wäre. Vielleicht wäre es dann ein bisschen runder geworden. Aber ich denke trotzdem, dass ich bei jeder Tempoverschärfung mit dabei und wach war. Mir fehlen noch ein paar Rennen und ich brauchte das Rennen, um Selbstvertrauen zu tanken. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Klar wären die Top Ten auch schön gewesen. Aber ich denke, in dem Rennen kann ich mir nicht viel vorwerfen", so Klein in ihrem WM-Fazit.

Alles richtig gemacht hat auch einer der beiden deutschen Männer über die 3000 Meter. Hier gab es gleich drei Vorläufe. Die Top-Vier je Rennen sowie drei Läufer über die Zeit konnten sich hier die Tickets fürs Finale sichern. Im letzten Vorlauf war Maximilian Thorwirth (SFD 75 Düsseldorf-Süd) mit von der Partie, der eine tolle WM-Premiere hatte. Das Tempo war hier mit 2:48,65 Minuten bei 1000 Metern sowie 5:28,25 Minuten bei der 2000-Meter-Marke nicht übermäßig schnell. Thorwirth, der in Tübingen wohnt, konnte sich in einem sehr unruhigen Rennen mit diversen Schubsern und Positionswechseln aber aus allen Rangeleien raushalten. Thorwirth war lange Zeit in der Mitte des Feldes auf der Innenbahn unterwegs, in der entscheidenden Phase aber voll da. Auf den letzten 400 Metern wurde das Tempo dann deutlich angezogen. Der amtierende deutsche Meister konnte sich aber "freilaufen", spurtete im Windschatten des Top-Trios mit 7:56,20 Minuten auf den vierten Platz und packte damit die direkte Final-Qualifikation. Aus diesem Rennen kam kein Athlet über die Zeitregel weiter. Im wahrsten Sinne des Wortes "auf der Strecke" blieb in diesem Rennen auch Goldfavorit Berihu Aregawi. Der Weltjahresbeste aus Äthiopien (7:26,20 min.) lief absolut enttäuschende 7:58,59 Minuten und kann nun die Heimreise antreten.

"Ich bin super happy mit meinem Finaleinzug bei meiner ersten Weltmeisterschaft, das war das große Ziel. Dass ich das auch in einem langsamen Rennen so hinkriege, ist natürlich top! Es war sehr, sehr viel Gerangel, weil es langsam war - obwohl wir im dritten Vorlauf waren und eigentlich wussten, wie schnell wir für die Qualifikation über die Zeit laufen mussten. Ich bin auch einmal kurz in den Innenraum geschubst worden, aber ich bin mir sehr, sehr sicher, dass das nicht meine Schuld war - da mache ich mir keine Sorge. Ich freue mich, dass ich mich in so einem für mich schwierigen Rennen auf so hohem Niveau, alle so eng zusammen, durchsetzen und das große Q für Deutschland holen konnte", jubelte Thorwirth.

Mit dem Thema "vorzeitige Heimreise" muss sich leider Sam Parsons beschäftigen. Der Läufer von der Frankfurter Eintracht sorgte im zweiten Vorlauf eine ganze Weile selbst für die Tempoarbeit, nachdem Ali Moussa Barak (Tschad) nach 500 Metern das Rennen vorzeitig beendete. Auch hier war die Fahrt mit 2:43,11 (1000 m) bzw. 5:24,69 Minuten (2000 m) nicht sonderlich schnell. Parsons der sechs Runden an der Spitze lief, konnte 600 Meter jedoch nicht mehr mitgehen.

Kurz zuvor hatte Selemon Berga (ETH) die Regie übernommen und das Renne in 7:51,42 Minuten sicher heimgelaufen. Bei dem in Boulder (Colorado) wohnenden Eintrachtler, der diese Hallensaison bereits starke 7:44,99 Minuten gezeigt hatte, war in der entscheidenden Phase der Akku leer. Lediglich 7:55,97 Minuten und nur ein siebter Platz sind absolut enttäuschend. Den letzten Platz über die Zeitregel sicherte sich mit 7:51,89 Minuten der Belgier Michael Somers.

"Ich wollte ein starkes Rennen zeigen. Ich wusste, dass die erste Gruppe ziemlich schnell gelaufen ist, daher wollte ich von vorne Vollgas geben. Ich weiß, dass das keine ideale Position bei einer Weltmeisterschaft ist. Aber es war nur ein erster Wettkampf in einem langen Jahr, und ich weiß, dass ich noch besser werden kann und bei der EM in München ein noch besserer Läufer sein kann. Mein großes Ziel in dieser Saison war es vor allem gesund zu bleiben - und das habe ich geschafft", versuchte der Adlerträger eine Erklärung.

Marc Reuther Foto © Jens Priedemuth Über 3000m qualifizierte sich Maximilian Thorwirth fürs Finale. Sam Parsons tritt wie Marc Reuther vorzeitig die Heimreise an
Fotos © Jens Priedemuth (DM Leipzig)
Ausführliche und einladend präsentierte Laufankündigungen im LaufReport HIER

Enttäuschend war auch der Auftritt eines weiteren Eintracht-Athleten in der serbischen Metropole. Marc Reuther war im vierten und letzten Vorlauf über 800 Meter dran. Nur die jeweils beiden Erstplatzierten durften im Finale erneut ran. Die Zeit spielte also keine Rolle. Reuther gestaltete das Rennen auf den ersten beiden Runden gut, hatte er sich Collins Kipruto (KEN) einsortiert und konnte frei laufen. In der dritten Runde attackierte dann der US-Amerikaner Isaiah Harris und zog locker an Reuther vorbei. Der hatte wenig später dann noch kurz "Körperkontakt" mit dem Spanier Alvaro de Ariba, der für beide Mittelstreckler aber ohne Folgen blieb. Als sich dann das Feld auf der Gegengerade der letzten Runde zum entscheidenden Spurt um die Final-Tickets in Position brachte, hatte Reuther schon Schwierigkeiten. Auf der Zielgeraden war der Akku dann richtig leer und der 25-Jährige Eintrachtler, ähnlich wie beim DM-Finale von Leipzig, chancenlos. Mit 1:48,63 Minuten blieb der Hesse als Fünfter unter sechs Startern klar unter seiner Saisonbestmarke von 1:46,47 Minuten.

"Es war ein ordentliches Gerangel eingangs der letzten Runde. Ich habe versucht die Position zu halten, weil nur die ersten Beiden weiterkommen. Dadurch wird es natürlich hart, wenn man den kompletten Schritt verliert. Nichtsdestotrotz bin ich taktisch ganz gut gelaufen, war vorne und muss einfach sagen, dass hinten `raus auf den letzten Metern der Kick nicht mehr da war. Ich denke, ich weiß, woran ich arbeiten muss und es war ein wichtiger Zwischenschritt für die Freiluft-Saison", schildert Reuther seine Sicht der Dinge.

18.3. - 20.3.22 - Hallen-Weltmeisterschaften in Belgrad (Serbien)
Frauen 3000 m

1.

Lemlem HAILU (ETH)

8:41.82

2.

Elinor PURRIER ST. PIERRE (USA)

8:42.04

3.

Ejgayehu TAYE (ETH)

8:42.23

...11. .Hanna Klein Tübingen (GER / LAV Stadtwerke Tübingen) 8:48.73

18.3. - 20.3.22 - Hallen-Weltmeisterschaften in Belgrad (Serbien)
Männer 3000 m

1.

Selemon BAREGA ETH

7:41.38

2.

Lamecha GIRMA ETH

7:41.63

3.

Marc SCOTT GBR

7:42.02

...8. Maximilian Thorwirth (SFD 75 Düsseldorf-Süd) 7:45.87

Männer 3000 m Vorläufe

First 4 in each heat (Q) and the next 3 fastest (q)

1. Lauf 2. Lauf 3. Lauf
1. Lamecha GIRMA ETH 7:46.21 Q 1. Selemon BAREGA ETH 7:51.42 Q 1. Marc SCOTT GBR 7:54.90 Q
2. Jacob KROP KEN 7:46.43 Q 2. George BEAMISH NZL 7:51.71 Q 2. Daniel Simiu EBENYO KEN 7:54.97 Q
3. Zouhair TALBI MAR 7:48.03 Q 3. Matthew RAMSDEN AUS 7:52.04 Q 3. Isaac KIMELI BEL 7:55.75 Q
4. Dillon MAGGARD USA 7:48.58 Q 4. Adel MECHAAL ESP 7:52.27 Q 4. Maximilian THORWIRTH GER 7:56.20 Q
5. Jonas RAESS SUI 7:49.31 q    
6. Baldvin MAGNUSSON ISL 7:49.34 q ...7. Sam PARSONS GER 7:55.97  
7. Michael SOMERS BEL 7:51.89 q    

Heat 1 Intermediate Times:
1000m 2:38.23 Nursultan KENESHBEKOV KGZ (9.)
2000m 5:15.41 Lamecha GIRMA
Heat 2 Intermediate Times:
1000m 2:43.11 Sam PARSONS
2000m 5:24.69 Selemon BAREGA
Heat 3 Intermediate Times:
1000m 2:48.65 Daniel Simiu EBENYO
2000m 5:28.25 Daniel Simiu EBENYO

18.3. - 20.3.22 - Hallen-Weltmeisterschaften in Belgrad (Serbien)
Frauen 1500 m

1.

Gudaf TSEGAY ETH

3:57.19 CR

2.

Axumawit EMBAYE ETH

4:02.29

3.

Hirut MESHESHA ETH

4:03.39

Frauen 1500 m Vorläufe

First 3 in each heat (Q) and the next 3 fastest (q)

1. Lauf 2. Lauf 3. Lauf
1. Axumawit EMBAYE ETH 4:04.83 Q 1. Hirut MESHESHA ETH 1 4:05.75 Q 1. Gudaf TSEGAY ETH 4:06.71 Q
2. Winnie NANYONDO UGA 4:06.11 Q 2. Josette NORRIS USA 4:06.27 Q 2. Lucia STAFFORD CAN 4:07.95 Q
3. Claudia Mihaela BOBOCEA ROU 4:06.66 Q 3. Alma Delia CORTES MEX 4:10.95 Q 3. Sara KUIVISTO FIN 4:08.05 Q
4. Linden HALL AUS 4 4:06.69 q   4. Heather MACLEAN USA 4:08.13 q
    5. Marta PÉREZ ESP 4:10.09 q

Heat 1 Intermediate Times:
400m 1:05.76 Claudia Mihaela BOBOCEA
800m 2:12.98 Claudia Mihaela BOBOCEA
1200m 3:19.04 Claudia Mihaela BOBOCEA
Heat 2 Intermediate Times:
400m 1:05.39 Alma Delia CORTES
800m 2:13.18 Hirut MESHESHA
1200m 3:18.86 Hirut MESHESHA
Heat 3 Intermediate Times:
400m 1:06.58 Nozomi TANAKA JPN (6.)
800m
1200m

18.3. - 20.3.22 - Hallen-Weltmeisterschaften in Belgrad (Serbien)
Männer 1500m

1.

Samuel TEFERA ETH

3:32.77 CR

2.

Jakob INGEBRIGTSEN NOR

3:33.02

3.

Abel KIPSANG KEN

3:33.36

...11. Robert Farken (SC DHFK Leipzig) 3:41.29

Männer 1500 m Vorläufe

First 2 in each heat (Q) and the next 4 fastest (q)

1. Lauf 2. Lauf
1. Teddese LEMI ETH 3:38.25 Q 1. Neil GOURLEY GBR 3:42.79 Q
2.Jakob INGEBRIGTSEN NOR 3:38.42 Q 2. Robert FARKEN GER 3:43.10 Q
3. Joshua THOMPSON USA 3:38.61 q  
4. Michal ROZMYS POL 3:38.61 q  
3. Lauf 4. Lauf
1. Samuel TEFERA ETH 3:37.05 Q 1. Abel KIPSANG KEN 3:37.67 Q
2. Pietro ARESE ITA3:37.31 Q 2. Oliver HOARE AUS 3:38.43 Q
3. Isaac NADER POR 3:37.60 q  
4. Samuel PRAKEL USA 3:38.69 q  

Heat 1 Intermediate Times:
400 m 1:01.97Michal ROZMYS
800 m 1:59.59 Ismael DEBJANI BEL (5.)
1200 m 2:56.40 Jakob INGEBRIGTSEN
Heat 2 Intermediate Times:
400 m 1:04.11 Ignacio FONTES ESP (3.)
800 m 2:06.28 Ignacio FONTES
1200 m 3:02.77 Robert FARKEN
Heat 3 Intermediate Times:
400 m 58.48 Federico BRUNO ARG (5.)
800 m 1:57.50 Federico BRUNO
1200 m 2:55.94 Samuel TEFERA
Heat 4 Intermediate Times:
400 m 55.73 Abel KIPSANG
800 m 1:55.87 Andrew COSCORAN IRL (5.)
1200 m 2:56.03 Abel KIPSANG

18.3. - 20.3.22 - Hallen-Weltmeisterschaften in Belgrad (Serbien)
Frauen 800m

1.

Ajee WILSON USA

1:59.09

2.

Freweyni HAILU ETH

2:00.54

3.

Halimah NAKAAYI UGA

2:00.66

Frauen 800 m Vorläufe

First 2 in each heat (Q) and the next 2 fastest (q)

1. Lauf 2. Lauf 3. Lauf
1. Natoya GOULE JAM 2:01.65 Q 1. Ajee WILSON USA 2:03.42 Q 1. Habitam ALEMU ETH 2:01.12 Q
2. Freweyni HAILU ETH 2:01.70 Q 2. Lorena MARTÍN ESP 2:03.85 Q 2. Catriona BISSET AUS 2:01.24 Q
    3. Halimah NAKAAYI UGA 2:01.47 q
    4. Lindsey BUTTERWORTH CAN 2:01.99 q

Heat 1 Intermediate Times:
200 m 28.50 Freweyni HAILU
400 m 59.14 Freweyni HAILU
600 m 1:30.61 Natoya GOULE
Heat 2 Intermediate Times:
200 m 29.48 Hedda HYNNE NOR (4.)
400 m 1:02.19 Hedda HYNNE
600 m 1:33.64 Ajee WILSON
Heat 3 Intermediate Times:
200 m 28.38 Habitam ALEMU
400 m 1:00.15 Habitam ALEMU
600 m 1:31.41 Habitam ALEMU

18.3. - 20.3.22 - Hallen-Weltmeisterschaften in Belgrad (Serbien)
Männer 800m

1.

Mariano GARCÍA ESP

1:46.20

2.

Noah KIBET KEN

1:46.35

3.

Bryce HOPPEL USA

1:46.51

Männer 800 m Vorläufe

First 2 in each heat (Q) and the next 0 fastest (q)

1. Lauf 2. Lauf 3. Lauf
1. Noah KIBET KEN 1:48.31 Q 1. Marco AROP CAN 1:48.13 Q 1. Mariano GARCÍA ESP 1:48.32 Q
2. Bryce HOPPEL USA 1:48.77 Q 2. Andreas KRAMER SWE 1:48.25 Q 2. Eliott CRESTAN BEL 1:48.53 Q

Heat 1 Intermediate Times:
200 m 25.82 Aurele VANDEPUTTE BEL (5.)
400 m 53.90 Aurele VANDEPUTTE
600 m 1:21.23 Guy LEARMONTH GBR (3.)
Heat 2 Intermediate Times:
200 m 25.56 Andreas KRAMER
400 m 53.98 Andreas KRAMER
600 m 1:21.55 Andreas KRAMER
Heat 3 Intermediate Times:
200 m 27.15 Eliott CRESTAN
400 m 54.78 Eliott CRESTAN
600 m 1:22.24 Eliott CRESTAN

Berichte und Archiv-Fotos von Jens Priedemuth

Ergebnisse www.worldathletics.org

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