28.2.26 - 32. Marburger LahntallaufSchnelle Zeiten, Strecken- und Teilnehmer-Rekorde |
| von Helmut Serowy |
Die Erfolgsgeschichte des vom Ultra-Sport-Club Marburg organisierten Lahntallaufes setzte sich auch 2026 fort. Zwar wurde die Entwicklung durch Corona unterbrochen, nahm danach aber schnell wieder Fahrt auf.
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Zum 30. Lahntallauf 2024 sorgten 1220 Starter für einen neuen Teilnehmer-Rekord. 1913 Meldungen übertrafen im letzten Jahr die kühnsten Erwartungen. Um dem Ansturm gerecht zu werden, organisierte das Ultra-Sport-Club-Team um Arne Pflüger mit seinen 100 Helfern die Startnummern-Ausgabe neu, führte Teilnehmer-Limits von jeweils 1000 Startern für die am stärksten frequentierten Distanzen 10 Kilometer und Halbmarathon ein und entzerrte das Start-Prozedere etwas durch zwei zeitlich versetzte Starts. Mit über 2300 Startern registrierten die Organisatoren erneut eine deutliche Teilnehmer-Steigerung. Und auch der Fan-Zulauf nimmt offensichtlich zu. |
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| Ein bunter Lindwurm schlängelt sich durch das Lahntal ... | ... ehe die Läuferinnen und Läufer mit dem Fluss nach Süden entschwinden |
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Veranstaltungszentrum des Marburger Lahntallaufes ist die Sporthalle neben dem Georg-Gaßmann-Stadion. Der Start- und Zielbereich befindet sich rund 600 Meter entfernt in den Lahnwiesen. Die breit gefächerte Palette des Traditionslaufes umfasst Wettbewerbe über 10 Kilometer, Halbmarathon, 30 Kilometer, Marathon und 50 Kilometer. Ein attraktives Angebot für ambitionierte Läuferinnen und Läufer aller Leistungsklassen sowie für die vielen Breitensportler und Genuss-Läufer. Das zudem durch eine weitgehend flache, amtlich vermessene Strecke punktet. Ein 10-km-Rundkurs führt links und rechts der Lahn auf Radwegen durch die Auen und entlang des Stadtbereichs. Halbmarathon- und Marathonläufer erwartet vor dem Zieleinlauf noch eine zusätzliche Wendepunkt-Schleife, um die korrekte Streckenlänge zu erreichen. |
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| 50-km-, Marathon- und 30-km-Läufer eröffnen den 32. Marburger Lahntallauf | |
Erstmals starteten bei der 32. Auflage des Lahntallaufes um 10 Uhr nur die Wettbewerbe über 30 Kilometer, Marathon und 50 Kilometer gemeinsam. Zwanzig Minuten später schickte der Starter die Halbmarathon- und 10-km-Läufer auf ihre Runden.
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Ständige Begleiterin der Läuferinnen und Läufer auf ihrer 10-km-Runde durch die Auen ist die Lahn. Mit einer Länge von 245 Kilometern liegt sie an siebter Stelle der Rhein-Nebenflüsse. Die im östlichen Siegerland gelegene Lahn-Quelle - der Lahntopf - befindet sich etwa 603 Meter über NN südwestlich des 624 Meter hoch gelegenen Lahnkopf bei Netphen. In der Nähe entspringen auch die Eder und die Sieg, die ihre Wege allerdings in andere Richtungen finden. |
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| Die Spitze des Starterfeldes über Halbmarathon und 10 km mit über 1500 Startern ist bereits weit auseinander gezogen |
Die Lahn schlängelt sich von der Quelle über 23 Kilometer durch Nordrhein-Westfalen, anschließend über 165 Kilometer durch Hessen und schließlich bis zur Mündung in den Rhein über 57 Kilometer durch Rheinland-Pfalz. Bei einem Gefälle von 567 Metern mündet die Lahn unterhalb der Burg Lahneck zwischen Nieder- und Oberlahnstein in den Rhein. Zuvor hat sie auf ihrer langen Reise selbst 104 Bäche und Flüsse aufgenommen. Als längster Nebenfluss fließt bei Cölbe - oberhalb von Marburg - die knapp 60 Kilometer lange Ohm in die Lahn.
Das Obere Lahntal beginnt bei Bad Laasphe, führt über Biedenkopf und Lahntal in Richtung Marburg. Auf ihrem Weg durchbricht die Lahn eine Bundsandstein-Tafel. Der Marburger Rücken im Westen und die Lahnberge im Osten begrenzen ihr Tal im gesamten Gebiet der Stadt Marburg und ihrer Stadtteile.
Archäologische Funde zeigen, dass das Lahntal bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war. In römischen Zeiten diente der Fluss als natürliche Grenze und Transportweg. Während des Mittelalters entwickelte sich die Lahn zu einer wichtigen Handelsroute, insbesondere für Erze, Salz und landwirtschaftliche Produkte. Zahlreiche Burgen, Klöster und Städte entstanden entlang des Flusses. Besonders die Grafen von Nassau nutzten die strategische Lage der Lahn zur Sicherung ihrer Herrschaft.
Im 18. und 19. Jahrhundert gewann die Lahn erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Der Abbau von Eisenerz und die Eisenverarbeitung im Lahn-Dill-Gebiet führten zur Entstehung früher Industrie-Zentren. Die Schiffbarmachung der Lahn ermöglichte dem Transport von Rohstoffen und Waren. Mit dem Ausbau der Bahn verlor die Lahn jedoch allmählich an Bedeutung als Hauptverkehrsweg.
Das Lahntal zählt aber weiterhin mit seiner abwechslungsreichen Landschaft zu den schönsten Nebentälern des Rheins. Das Ufer säumen mehr als 300 Renaissance- und Barockschlösser, Ritterburgen, Wehrbauten, Türme, Ruinen. In Marburg begeistert das hoch über dem Tal thronende, markante Landgrafenschloss. Die historische Altstadt am Schlossberg mit ihren engen Gassen, die Alte Universität, das Rathaus, die frühgotische Elisabethkirche bereichern das Stadtbild. Lahntal-Radweg, Kanu-Touren, Wanderwege und historische Altstädte tragen mit dazu bei, dass sich das Lahntal inzwischen als bedeutende Tourismus-Region darstellt. Zunehmend steht dabei der sanfte Tourismus im Fokus regionaler Entwicklungskonzepte.
Sanften Tourismus haben sich die 50-km-Starter wohl eher nicht auf ihre Fahnen geschrieben. Fünf 10-km-Runden sind schließlich eine sportliche Herausforderung - selbst wenn die Strecke verhältnismäßig flach ist. Bei ansonsten guten Bedingungen hatten die Starter ab der zweiten Runde in den weiten Auen zusätzlich mit einem kräftig aufkommenden Wind zu kämpfen.
Nicht beeindrucken ließ sich hierdurch der Ultralangstreckler Anno Dallmann vom TuS Deuz. Nach 39:15 min in der ersten Runde zog er sein Tempo auch auf den weiteren Schleifen gleichmäßig durch. Der M40-Läufer belohnte sich nach 3:16:53 Stunden mit einem überlegenen Erfolg auf der "Königsdisziplin". Als Duo waren auf den beiden ersten Runden seine Verfolger Sven Theis (Nine Sub 9/Sisu Training) und Jan Schött (SG Landenhausen) unterwegs. Sven Theis konnte sich anschließend lösen, setzte sich immer weiter ab und sicherte sich mit 3:38:18 Stunden den zweiten Rang. Jan Schött lief nach 3:48:53 Stunden zu Bronze und dem zweiten Rang in der M40.
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| Anno Dallmann gewinnt das 50-km-Rennen und die M40 souverän | Den zweiten Rang bei den Männern sichert sich Sven Theis | Bronze bei den Männern über 50 km holt sich Jan Schött |
Als Vierter und M40-Dritter folgte Andy Beck (RLT Rodgau) - der die Frauen-Zweite Sabine Beck fast 40 Kilometer begleitete - in 3:54:22 Stunden. Hinter Zhan Georgiev (Dautphetal, 3:55:35 Stunden) erkämpften sich Luis Vieyra (Exatec Running) mit 3:59:45 Stunden und Ulrich Sieke aus Herborn mit 4:01:55 Stunden die Siege in der M45 und der M55. Lockerer ließ es diesmal der Vorjahres-Zweite Florin König (LT Roßbachtal) mit 4:02:09 Stunden und dem zweiten Rang in der M45 angehen. Die M60 gewann Mehmet Tanriverdi (MTV Gießen) in 4:43:06 Stunden (Netto).
Weitere Klassensiege erliefen sich mit Nettozeiten Kamal Jeyarajah (Gießen, 4:36:59) in der M35, Thimo Dangmann (LG Rüsselsheim, 4:44:58) in der M30, Martin Roos (Oestrich-Winkel, 4:54:50) in der M65, Stephan Hanf (Wiesbaden, 5:07:30) in der M50.
Nach erfolgreichen Marathonläufen stürmte Laurine Freitag von der LGV Marathon Gießen über die 50-km-Distanz mit 3:37:31 Stunden zu einer Top-Zeit und dem zweiten Rang im Gesamteinlauf. Die 2015 bei den Deutschen 50-km-Meisterschaften von Nele Alder Baerens (Ultra-Sport-Club Marburg) festgeschriebene Zeit von 3:37:23 Stunden verpasste die 30-km-Dritte des Vorjahres nur hauchdünn. Stark präsentierte sich als Zweite der Frauen-Wertung und Fünfte des Gesamt-Klassement auch die W40-Siegerin Sabine Beck (RLT Rodgau). Die Vorjahres-Dritte verbesserte sich auf 3:50:00 Stunden. Mit gleichmäßiger Renneinteilung sicherte sich Elisabeth Grund aus Berlin in 4:08:13 Stunden Bronze und den Erfolg in der W30.
Nach Bronze und Silber in der Frauen-Wertung 2024 und 2025 erreichte Jasmin König (LT Roßbachtal) diesmal als Vierte den Zielbogen unterhalb des Landgrafenschlosses. Mit ausgeglichener Renneinteilung bestätigte sie nach 4:21:25 Stunden ihre Vorjahres-Leistung. Auf den Plätzen fünf und sechs folgten die W35-Siegerin Katharina Janz (Wiesbaden, 4:45:20) und die W45-Siegerin Annet Schäfer (RLT Rodgau, 4:50:32). Als Siebte belegte Noemi Diebold (Leipzig, 4:54:12) den zweiten Rang in der W30.
Weitere Seniorinnen-Erfolge verbuchten in der W60 Brigitte Mollnar (pheidippides.de, 5:05:35), in der W50 Gulnara Möller (5:58:00) und in der W55 Daisy Rossbach (A-Team, 6:01:23).
Seine aufsteigende Form münzte Philip Scharck (M35) von der LGV Marathon Gießen zum überlegenen Marathonsieg um. Das Einstiegstempo über 10 Kilometer in 38:48 min zog er konsequent bis zum Zieleinlauf in 2:44:42 Stunden durch. Damit war er bereits früh seinen Mitstreitern enteilt. Diese führte über 30 Kilometer hinaus der spätere Sechste und M40-Sieger Sven Höller (LT Florstadt, 3:00:02 Stunden) an. Letztlich führte der anfänglich Drittplatzierte Max Schneider aus Marburg die ausgeglichene Verfolger-Truppe an. Der Gesamt-Zweite gewann nach 2:56:25 Stunden die Hauptklasse. Bronze holte sich der zweite M35-Starter Daniel Alexander Bizjak in 2:57:11 Stunden vor dem M35-Dritten Lars Müller (Bischoffen, 2:58:40).
Unter der Drei-Stunden-Marke blieb zudem als Fünfter der schnellste M55-Läufer Muharrem Yilmaz (Ayyo Team Essen, 2:58:46). Hinter Sven Höller freute sich Till Schüchen (Steinebach/Sieg, 3:08:26) über den Junioren-Erfolg (U23).
Erfolgreich waren zudem (mit Nettozeiten) Stefan Rhiel (3:30:04) in der M45, Roman Bizjak (3:38:51) in der M60, Frank Hansmann (Warburger SV, 3:44:21) in der M50, Klaus-Peter Roth (TSG Nordwest Frankfurt, 4:22:27) in der M65.
Im letzten Jahr hatte die W45-Starterin Petra Herrmann vom Lübecker Marathon e.V. den Marathon-Streckenrekord beim Lahntallauf mit 2:59:30 Stunden erstmals unter die Drei-Stunden-Marke gedrückt. Mit 41:42 min startete sie bei der 32. Auflage noch etwas schneller und steigerte ihre Strecken-Bestzeit um 49 Sekunden auf 2:58:41 Stunden. Im Gesamteinlauf glänzte sie damit zusätzlich als Fünfte.
Lange lag Clarissa Lehmeyer vom Polizei SV Berlin auf der Silber-Position. Die ruhiger anlaufende Verena Henze vom Warburger SV rückte ihr im Verlaufe des Rennens immer dichter auf den Pelz und zog auf der letzten Runde schließlich vorbei. Nach 3:26:29 Stunden erkämpfte sie sich den zweiten Rang und Gold in der W40. Clarissa Lehmeyer gewann als Dritte in 3:28:23 Stunden die W30.
Die Vorjahres-Zweite Sylke Kuhn (100 Marathon Club, 3:51:24) lag als Vierte in der W55 in Front. Es folgten die W55-Zweite Annette Sattler (Team Klinikum Nürnberg, 3:52:18), die W40-Zweite Verena Staubitz-Mink (Team Sieseby, 3:54:15) und die W30-Zweite Eva Semmler (TG Hallgarten, 3:56:40). Astrid Janz (SKC Deutsche Bundesbank, 4:10:58) siegte in der W50, Susanne Hein (LG Kindelsberg-Kreuztal, 4:27:24) in der W60.
Vom Start weg übernahm der Hessenmeister im 10-km-Straßenlauf der M40 - Andreas Poppe von der LG Reinhardswald - das Kommando im gemeinsamen Rennen der Starter der Wettbewerbe über 30 Kilometer, Marathon und 50 Kilometer. Nach der Einstiegsrunde in 35:58 min schloss er sein Solo nach 1:50:22 Stunden mit über sechs Minuten Vorsprung ab. Wie im Vorjahr strebte Timo Kortemeyer (Läuferherz Darmstadt) ungefährdet mit 1:56:36 Stunden zum zweiten Rang und dem Hauptklassen-Erfolg. Andreas Ogrizek von der LGV Marathon Gießen wiederholte nach 1:59:35 Stunden ebenfalls seinen dritten Rang und setzte sich in der M35 an die Spitze.
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| Über 30 km lässt Andreas Poppe (M40) mit 1:50:22 Stunden nichts anbrennen | Timo Kortemeyer erreicht den zweiten Rang | Als Vierter gewinnt Markus Mockenhaupt die M45 |
Markus Mockenhaupt von der SG Wenden - Marathon-Zweiter von 2025 - gewann als Vierter in 2:00:06 Stunden die M45. Stärkste Läufer der M50 und der M30 waren dahinter Nils Tore Gjone (Oslo, 2:11:18) und Daniel Heß (Frankfurt/M, 2:11:59). Es folgten der Zweite und Dritte der M40 - Renè Engel (RSV Ernsthausen, 2:12:37) und Manuel Maiburg (Stadtallendorf, 2:12:52).
Weitere Klassensiege holten sich mit Netto-Zeiten in der M55 Joachim Sommer (Wölfersheim, 2:18:23), in der M60 Edward Hugh Williams (ASG Teutoburger Wald, 2:26:19), in der M65 Karl Roth (Team Naunheim, 2:43:05), in der M70 Michael Brunner (TSV Cappel, 3:22:53) und in der M75 Dieter Weber (Homberg, 4:12:50).
Ana Birkenhauer von Spiridon Frankfurt hatte die Frauen-Konkurrenz über 30 Kilometer unter Kontrolle und mischte zusätzlich als Gesamt-Fünfte auch die Männer-Konkurrenz auf. Ihr gleichmäßiges Rennen mit dem 10-km-Einstieg in 42:08 min zog sie voll durch. Nach ausgezeichneten 2:05:38 Stunden feierte sie einen Vorsprung von 17 Minuten vor der Zweiplatzierten Rike Donges aus Marburg, die nach 2:22:39 Stunden finishte.
Eng wurde es bei der Entscheidung um die Bronze-Platzierung. Einen kleinen Vorsprung nach der ersten Runde verteidigte die W30-Siegerin Vanessa Oster vom TuS Deuz mit 2:27:52 Stunden bis ins Ziel. Carina Salzmann (TSV Niederelsungen, 2:28:17) gewann als Vierte die W40, Maleen Bienek (SG Chattengau-Triathlon, 2:28.42) erreichte dichtauf den dritten Rang in der Hauptklasse. Die W35 führte Elena Zavalko (Friedberg, 2:29:52) an.
Weitere Klassensiege (Nettozeit) wurden für Bettina Solero (TLV Eichenzell, 2:35:34) in der W45, für Anja Schneider-Schaffarczik (ASC Weißbachtal, 2:38:59) in der W55, für Simone Stöppler (SCC Hanau-Rodenbach, 2:52:00) in der W60, für Nadine Klein (Biedenkopf-Wallau, 2:55:57) in der W50 und für Marion Eyßer (Wohratal, 3:24:25) in der W70 registriert.
Den Halbmarathon über zwei Runden mit einer zusätzlichen Wendepunkt-Strecke vor dem Zieleinlauf - für den sich 941 Sportler beworben hatten - führte Moritz Weiß von der LGV Marathon Gießen mit einem 10-km-Einstieg in 33:34 min souverän an. Der M35-Starter siegte einmal mehr über die 21,1-km-Distanz in 1:11:24 Stunden. Jamal Sanhaji vom SF Blau-Gelb Marburg - der nach längerer Pause bei den mittelhessischen Winterlauf-Serien wieder überraschte - blieb nach 1:14:22 Stunden der zweite Rang und der Erfolg in der M35. Bronze sicherte sich der Hauptklassen-Sieger Silas Becker vom TV Haiger in 1:15:28 Stunden.
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| Moritz Weiß (M30) hat den Halbmarathon in Marburg im Griff | Jamal Sanhaji (M35) erkämpft sich den zweiten Rang | Silas Becker stürmt Richtung Ziel zu Bronze | Vierter und Zweiter der M35 wird Marc Unger |
Als Vierter führte der M35-Zweite Marc Unger (SC Neukirchen, 1:17:54) ein Trio mit Luis Graulich (LGV Marathon Gießen, 1:18:03) und dem Junioren-Sieger Ruben Magalhaes Ferreira (VfL Altenstadt, 1:18:04) an. Als Siebter folgte der M35-Dritte Malte Scholz (Expertensport, 1:19:10) vor dem als M60-Sieger aufgeführten Zeynel Arslan (Ayyo Team Essen, 1:21:53). Die M55 hatte Mark Schneider (TV Roßdorf, 1:26:17) unter Kontrolle. Die M45 gewann Dirk Venter (Power&Pace, 1:27:20), die M40 Christoph Kornhas (SV Emstal, 1:27:31).
Weitere Klassensiege schafften mit Netto-Zeiten Carsten Pales Keil (Bürgerverein Marbach, 1:30:22) in der M50, Volker Walch (Biebertal, 1:40:23) in der M65, Lothar Schneider (LSC Kassel, 1:53:57) in der M70 und Werner Zittlau (TSV Cappel, 2:11:59) in der M75.
Die für die Schwimmabteilung des VfL Marburg startende Johanna Mankel trumpfte beim Halbmarathon der Frauen auf. Nach 37:33 min über 10 Kilometer setzte sie ihr Temporennen weiter fort und blieb mit starken 1:19:39 Stunden unter der 1:20-Marke. Lediglich sieben Männer erreichten vor ihr den Zielbogen. Den zweiten Rang erkämpfte sich die Triathletin Janina Edenhofner vom ACT Kassel, die sich mit 1:24:44 Stunden die Krone in der W30 aufsetzte. Bronze holte sich Jana Echterhoff (W30) von der LG Aachen mit 1:30:45 Stunden vor der Hauptklassen-Zweiten Tara Kiani (LGV Marathon Gießen, 1:31:08) und der W30-Dritten Annika Hartmann (TSV Niederelsungen, 1:31:14).
Weiter auf Erfolgskurs ist beim Halbmarathon die Führende der Deutschen Jahresbestenliste der W70 - Monika Donges vom Team Naunheim. Nach langer Verletzungspause im letzten Jahr meldete sie sich bereits bei den Winterlauf-Serien wieder erstarkt zurück. Mit ihren beim Lahntallauf erreichten 1:41:43 Stunden liegt sie aktuell national wieder vorne. "Eigentlich wollte ich noch etwas schneller laufen. Auf der zweiten Runde hat mich der starke Wind aber leider ausgebremst", bedauerte sie dennoch.
Über weitere Klassenerfolge (Nettozeiten) freuten sich in der W35 Eva Becker (Königstein, 1:40:23), in der W40 Jana Jasmin Stumpp (LGV Marathon Gießen, 1:53:15), in der W45 Nadine Koch (KSV Baunatal, 1:44:10), in der W50 Ruta Ozolina (VfL Marburg, 1:37:16), in der W55 Cornelia Keseling (LG Eder, 1:42:06), in der W60 Martina Kunze (Team Naunheim, 1:55:28), in der W65 Rosi Hausner (Treiser LWT, 1:59:31).
Am stärksten besetzt waren auch beim 32. Marburger Lahntallauf wieder die 10 Kilometer mit 997 Meldungen. Diese lieferten auf ihrer Runde entlang der Lahn aber auch wieder hochklassige Leistungen ab.
Im letzten Jahr hatten gleich vier Läufer den alten Streckenrekord unterboten - angeführt von Lorenz Rau vom ASC Breidenbach mit 30:52 min. Zusammen mit dem ebenfalls für die mittelhessische Läuferhochburg ASC Breidenbach startenden Marathon-Hessenmeister Jannik Weber bestimmte Lorenz Rau erneut das 10-km-Rennen. Zeitgleich stürmten beide nach 31:07 min über die Ziellinie. Der Vorjahres-Dritte und M30-Schnellste Jannik Weber erkämpfte sich in der Millimeter-Entscheidung den Sieg vor Lorenz Rau. Mathias Schneider (TeaM TriranhaS) - 10-km-Sieger von 2024 - sprang als Hauptklassen-Zweiter nach 32:51 min auf das dritte Treppchen.
Das Verfolgerfeld führte der M30-Zweite Pascal Fischer (Laufteam Kassel, 33:17 min) vor den beiden schnellsten M35-Startern Simon Jakob (KSV Baunatal-Triathlon, 33:31 min) und Relin Mehrhoff (TriranhaS Bad Arolsen, 33:48 min), dem M30-Dritten Tobias Heyden (Gießen, 33:50 min) und dem M40-Sieger Marc Feussner (ASC Breidenbach, 33:57 min) an. Zeitgleich stürmten der Junior Pawel Jasica (AZS UEK, 35:40 min) und der M50-Läufer Hüseyin Arslan (Istanbul, 35:41 min) zu Klassen-Erfolgen. Die M45 sicherte sich Timo Bach (TSV Niederelsungen, 35:58 min).
Gold holten sich außerdem in der M55 Erhard Moog (TV Buchenau, 39:28), in der M60 Stefan Kopp (TSV Krofdorf-Gleiberg, 41:47), in der M65 Bernd Janitz (Marburg, 50:33), in der M70 Lutz Schönherr (Langgöns, 56:20), in der M75 Miland Chemini (VfL Marburg, 62:41), in der M80 Walter Horz (Roßbach, 67:23) und in der M85 Norbert Gündling (TV Goldbach, 70:50).
Nina Reuter/Voelckel von Frankfurt Athletics hatte bereits 2023 und 2024 beim 10-km-Rennen im Lahntal neue Streckenrekorde aufgestellt. Nur zwei Wochen nach ihrer Halbmarathon-Bestzeit von 1:11:05 Stunden in Barcelona blies sie in Marburg erneut zum Angriff. Als Gesamt-Achte steigerte sie ihren Streckenrekord nochmals um 17 Sekunden auf glänzende 33:53 min. Das Moderatoren-Duo Markus Bourcarde und Sven Schnitker von den Running-Voices feierten als erneute Zweite auch die Marathon-Hessenmeisterin Verena Goldfuß vom TSV Krofdorf-Gleiberg, die nach 37:24 min das Ziel erreichte.
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Das Duell um den dritten Rang entschied die W40-Siegerin Steffi Lemke vom ACT Kassel mit 40:06 min knapp vor der U20-Siegerin Teresa Dinges vom VfL Marburg (40:11 min) für sich. Hinter der Hauptklassen-Dritten Elisa Köhler (TV Wetter, 40:53 min) gewann die Vorjahres-Zweite über 30 Kilometer - Karin Hahnfeld (MTV Gießen, 41:23 min) - in der Triathlon-Vorbereitung die W50. Die Winterlauf-Seriensiegerin von Pohlheim und Alten-Buseck - Jana Schütt (BG Marburg, 41:30 min) folgte dichtauf als Schnellste der W45. Lea Kleine Vorholt (Running Crew Münster, 41:58) übernahm die Spitze bei den Juniorinnen.
Erfolgreich waren außerdem (Netto-Zeiten) Charlotte Brixius (Schwalmstadt, 43:16) in der W30, Lea Rink (Dauthpetal, 47:46) in der W35, Maria Förster (RSV Dynamo Bortshausen, 45:12) in der W55, Gaby Nagel (TSV Kirchhain, 55:53) in der W50, Christa Emden (Korbach, 54:58) in der W65, Waltraud Gebauer (LAV Halensia, 67:47) in der W70 und Marianne Domes (SV Dodenhausen, 57:38) in der W75.
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Bericht und Fotos von Helmut Serowy Ergebnisse www.volkslauf.de & Infos www.lahntallauf.de Zu aktuellen Inhalten im LaufReport HIER |
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