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Sonntags Tagebuch Eintragung vom 31.1.2017
Nachruf Allan Steinfeld

Sehr geehrte LaufReport Redaktion,

mit grossem Interesse habe ich auch diesmal Werner Sonntag's Kolumne gelesen (darauf freue ich mich jeden Dienstag).

Ich habe allerdings gefunden, dass Allan Steinfeld an einer neurologischen Krankheit gestorben sei: https://www.nytimes.com

Trotzdem, keine Kritik, nur ein Hinweis, und viele Gruesse an Herrn Sonntag!

Viele Gruesse,
Karsten Koehler (31.1.17)

Ich fürchte, den Krebs bei Steinfeld habe ich erfunden. Die Fehlfunktion läßt sich so erklären: Mir ist aufgefallen, daß drei benannte Personen auf dem Bild an Krebs gestorben sind, nämlich Lebow, Gorman und Waitz. Im letzten Arbeitsgang des Nachrufs, bei dem Bildtext, habe ich jedoch die drei Krebstoten auf lebende Personen bezogen und ohne Recherchen Steinfeld hinzugefügt und den Krebs in den Nachruf-Text eingefügt. Eine offenkundige Fehlleistung, für die ich um Entschuldigung bitte.

Die besten Grüße
Werner Sonntag

Rheinzabern Winterlaufserie im LaufReport

Liebes LaufReport-Team,

Wie immer ein toller Bericht… aber, dass Rheinzabern in der Westpfalz ist mir neu.
Da hat wohl jemand West mit Süd verwechselt.

Wie sagte schon Andy Möller:
Mailand oder Madrid, Hauptsache Spanien

Mit sportlichen Grüßen aus dem Nachbarort von Rheinzabern

Michael Fischer (12.12.16)
Neupotz

Anm.d.R.: Es sollte bereits vor der Veröffentlichung geändert sein, war es aber nicht. Ein weiterer Freudenfehler ist dank Dir nun aber doch Geschichte.

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Marathon-Analyse 2016

Hallo liebe LaufReport.de-Redaktion,

seit einigen Jahren lese ich sehr gerne die jährliche Marathon-Analyse - sehr schön aufbereitet und informativ. Vielen Dank dafür!

Zur diesjährigen (noch nicht ganz fertigen Analyse) habe ich eine Bemerkung:

Beim Lesen dieser Textselle …

Einzig in Leipzig geht man auf einem Zwei-Runden-Kurs diesen Weg - wobei aber bei einem Startverschub von 2:45 wirklich nur Läufer deutlich jenseits einer Endzeit von vier Stunden die Belebung noch wirklich zu spüren bekommen. Und ob es alleine darauf zurück zu führen ist, dass der Quotient der Sachsen seit einem vollen Jahrzehnt mit Werten zwischen eins zu drei und eins zu vier praktisch konstant blieb, während er sich bei vielen Mitbewerbern deutlich zur kürzeren Distanz verschob, dürfte kaum zu belegen sein.

Ohnehin scheint die zweite nennenswerte deutsche Veranstaltung, bei der die Halbdistanzler deutlich nach den Marathonläufern starten, den positiven Effekt eines solchen Zeitplanes gleich wieder zu widerlegen. Denn wieder handelt es sich ausgerechnet um Heilbronn. Doch treffen dort beide Strecken aufgrund der verschiedenen Kurssetzungen erst wenige Kilometer vor dem Ziel wieder aufeinander.

... habe ich mich gefragt, wo Hannover bleibt. Ich kann nicht beurteilen, ob es Wert ist, noch einen Absatz einzubauen, doch wollte ich sie gerne darauf hinweisen, dass auch in Hannover die 'Halben' mit ~90min Verspätung starten.

Beste Grüße aus Berlin

Roman Kemmler (9.12.16)

Anm.d.R.: Lieber Roman, danke für Deinen Hinweis. Selbstverständlich haben wir noch einen Absatz eingefügt. Der Hannover Marathon war uns tatsächlich an dieser Stelle durchgerutscht.

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Hessische Meisterschaften Halbmarathon beim Offenbacher Mainuferlauf

Hallo Markus,

vor dem Start bei den Hessischen Meisterschaften habe ich mir überlegt, warum nur 85 von 1.100 Läufern für die Meisterschaft gemeldet sind. Bei so einem großen Läuferfeld müssten doch viel mehr Läufer mit Startberechtigung für die "Hessischen" am Start stehen. Sind die Meisterschaften inzwischen so unattraktiv?

Spätestens seit der verspäteten Siegerehrung (die für die Altersklassenmannschaften ausgefallen ist weil man es nicht geschafft hat, die richtig gemeldeten Altersklassen bei den Ergebnissen zu berücksichtigen) kenne nun auch ich den Stellenwert der Verbandsmeisterschaften.

Ebenfalls erwähnenswert: Ein verspäteter Start, weil noch zu viele Läufer auf dem Klo sind (wer die lange Schlange vor der Toilette gesehen hat kann sich vorstellen, dass das zeitlich für viele eng wurde) ist nicht fair gegenüber den Vielen, die rechtzeitig und warmgelaufen an der Startlinie stehen.

Viele Grüße
Simon Bertsch (17.10.16)

24 Stunden Grenzgänger in Orscholz/Saar

Hallo Axel,

Respekt - ein starker Bericht mit einer flotten Schreibe und guten Impressionen.

Beste Grüße

Martin (Prasch) (12.10.16)

Bericht vom Kölnmarathon 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Freude habe ich ihren Bericht vom Kölnmarathon gelesen, den ich völlig überraschend, nachdem einige Topläufer aufgegeben hatten, auf dem dritten Platz beendet habe. Ich bin zufällig über ihre Seite LaufReport gestolpert und bin begeistert von den vielen Berichten, da sind die Schmerzen gleich vergessen und man möchte gleich den nächsten Marathon in Angriff nehmen. So ein Trail Marathon wäre auch sicher eine interessante Herausforderung :-)

Es gibt leider kaum Fotos von meinem persönlichen Rekordlauf, die wenigen die meine Freunde mit ihren Smartphones vom Streckenrand gemacht haben, sind leider qualitativ ziemlich schlecht. Ich würde mich sehr freuen, wenn sie mir das Foto aus ihrem Bericht für private Zwecke wie Fotobuch und Kalender für meine Familie zur Verfügung stellen würden.

Viele Grüße aus Köln

Claudia Maria Henneken (7.10.16)

Münster Marathon 2016

Guten Abend aus Osnabrück,

ich danke Euch für den tollen Bericht über den MüMa, den ich als 15 Fach- Täter genauso empfunden habe wie Ihr ihn beschrieben habt.

Eigentlich glaubt man jedes Mal, das Vorjahr ist nicht zu toppen, und wird immer wieder eines Besseren belehrt.

Seit Jahren bin ich als inoffizieller 5Stunden- Pacer am Start und freue mich, wenn ich unterwegs den Rookies, die sich an meine Fersen heften, aus meinem Marathonleben berichten kann und es schaffe, sie pünktlich ins Ziel zu quatschen.

Mittlerweile denkt Michael an, nicht nur einen 2:30, sondern auch einen 5:00 Zug- und Bremsläufer offiziell zu installieren, mal sehen, ob es so kommt.

Ein entspanntes Wochenende wünscht

der HaWe (Rehers) aus OS - 23.9.16

Sonntags Tagebuch Eintragung vom 16.8.16 - Was ist nach dem Frauenmarathon das läuferische Gesprächsthema in Deutschland?

Werner Sonntag hat geschrieben:
Sehr gut abgeschnitten hat Anja Scherl aus Regensburg mit 2:37:23 Stunden und damit dem 44. Platz. Das ist eine echte Amateurin, die selbst dem Coubertinschen Maßstab gerecht geworden wäre. Sie ist als Software-Entwicklerin voll berufstätig. Wenigen wird ihr Name geläufig sein; aber mit ihr können wir Amateure uns voll und ganz identifizieren.

Dem kann und möchte ich 100% zustimmen.

Alfred Gross (18.8.16)

Halbmarathon-Anfrage

Liebes LaufReport - Team,

ich habe mal eine Frage an Euch: wisst Ihr, wo der erste Halbmarathon der Welt oder in Europa oder in Deutschland gelaufen wurde? Ich will in den nächsten Jahren meinen letzten Halbmarathon laufen (meinen 211.) und suche einen Besonderen. Meinen letzten Marathon bin ich von Marathon nach Athen gelaufen. Wäre prima, wenn ihr mir helfen könntet.

Übrigens, den Rüben-Halbmarathon bin ich natürlich schon gelaufen - im Rübenkönig-Kostüm!! :-)

Und macht weiter so: der LaufReport ist echt klasse!

Mit sportlichen Grüßen,
Michael Rübenkönig (13.5.16)

Was den ältesten Halbmarathon angeht, gibt ARRS in der Rubrik "longest running races" als ältesten Lauf, der noch heute einen Halbmarathon bietet, den Kungsbackaloppet inSchweden an. Der hatte mit 27 Kilometern angefangen. Bei den meisten anderen Traditionsrennen sieht das ähnlich aus. Die älteste bei ARRS verzeichnete Bestmarke stammt aus Romford in Großbritannien, aufgestellt mit 1:07:01 von Brian Hill-Cottingham am 9. April 1960. (Ralf Klink für LaufReport - 13.5.2016)

Sonntags Tagebuch Eintragung vom 12.1.16 -
Thema: Wie werden aus Sportversagern engagierte Läufer?

Hallo Werner,

ja, auch ich bin ein nasser Sack (gewesen).
Auch ohne sportlichen Vater (weder Schiedsrichter noch Spieler noch sonstwie aktiv) und ohne (mir heute noch bewussten) besonders negativen Sportlehrer.

> Ob die Sporterziehung heute eine Erziehung zum Sport, zum lebenslangen Sport, ist?
> Ich fürchte, die Leistungsmessung durch Benotung ist auf diesem Wege ein Hindernis.

Ich bin jetzt 54, kann also auch nicht für den heutigen Sportunterricht sprechen, aber ich würde die erste Frage verneinen und die Hypothese bestätigen.

> Wie werden aus Sportversagern engagierte Läufer? Ich habe keine Erklärung.

Die (allgemeine) Erklärung wäre sicher interessant. Ich persönlich bin viele Jahre relativ kurze Strecken gelaufen (5 bis 10 km), mal alleine, mal zu zweit. Ohne Leistungsdruck, mal alleine, mal zu zweit oder dritt, locker quatschend.

> Wir selbst waren die Entdecker.

Ja. Und ohne Druck, Zuschauer, blöde Kommentare.

Druck brauche ich immer noch nicht - oder eher selten. Wettkämpfe sind für mich die Ausnahme geworden, Gruppenläufe immer häufiger. (Und die Wettkämpfe sind meist ein Kampf gegen mich selbst, nicht gegen andere.) Deshalb fühlte ich mich auch bei steppenhahn.de besser aufgehoben als bei der DUV.

Und last not least: Alles Gute zum neuen Jahr sowie eine bessere Gesundheit! Ohne die ist alles nichts.

Helmut Hardy (13.1.16)

Sonntags Tagebuch: Eintragung vom 28. Juli 15 zum Swissalpine Davos

Lieber Werner,

Vielen Dank für Deine - wie immer! - schöne Tagebucheintragung. Gerne würde ich einen Kommentar zum "Lauf der Verrückten" machen.

Ich habe vom Swiss Alpine zum ersten Mal 1990 gehört, als ich in Heidelberg studierte und ein absoluter Flachlandläufer war. Die Idee hat mich und einen bahnlaufenden Freund (5000 immerhin unter 15 Minuten) spontan fasziniert. Aus dem Material wurde zwar deutlich, dass das etwas für Verrückte war, der Lauf jedoch als "Bergspringen" tituliert. Da in der Deutschschweiz "Läufer" als "Springer" bezeichnet werden, gehe ich davon aus, dass die Bezeichnung zuerst von Einheimischen kreiert wurde.

Persönlich anwesend waren wir erst drei Jahre später als absolute Greenhorns, was das Verhalten in hochalpiner Umgebung angeht (ich kannte Berge nur vom Skifahren). Der Swiss Alpine hat uns dann bei knüppelharten Bedingungen einen unvergesslichen Crashkurs beschert, bei dem wir immerhin gefinished haben. Ich selbst bin in den nächsten zehn Jahren noch drei Mal zurückgekehrt - ein Mal mit wirklich guter Form und spezifischer Vorbereitung, und noch zwei Mal aus dem Bauch heraus mit sehr wenig Training. Da das keine wirklich gute Idee ist, entschied ich mich 2003, auf derartige Belastungen in Zukunft zu verzichten.

Jetzt, im viel reiferen Läuferalter, kommt der Gedanke, nochmal eine Runde um Davos zu drehen, zurück. Texte und Reflexionen wie Deine unterstützen das und motivieren mich zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit der Idee.

Herzliche Grüsse aus Zürich,
Stefan
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Dr. Stefan Ruile (28.7.15)

Laufreportagen von Hannes Blank

Liebe Redaktion,

bitte richten Sie dem Kollegen Hannes Blank doch mal mein großes Lob für seine stets informativen und gut zu lesenden Laufberichte aus. Besonders freut mich, dass er auch nicht vor angebrachter Kritik zurücksteckt. Er soll so weitermachen und ich freue mich auf noch viele interessante Laufberichte von ihm.

Mit freundlichen Grüßen,
- Ralf Toth (27.7.15)

Reisen+LaufReport zum Two Oceans Marathon in Südafrika

Lieber Axel,

wir wollen Dir als erstes zu Deinem sehr, sehr guten Bericht über den Two Oceans Marathon gratulieren. Endlich einmal ein Sportjournalist, der sachlich gut und lebendig schreibt - einfach super. Und dann danken wir Dir von ganzem Herzen, dass Du uns so gut herausgehoben hast und zwar so, dass es glaubwürdig klingt. Ein großes Lob auch für die tollen Fotos. Daher nochmals: ein ganz großes Dankeschön.

Herzliche Grüße
Werner & Matthias
Werner Otto Sportreisen (15.4.15)

Sonntags Tagebuch: Eintragung vom 7.4.15 zum Thema Unlust

Lieber Werner,

wie immer habe ich mich sehr gefreut, im LaufReport von Dir zu lesen. Dein Blog ist extrem vielschichtig und persönlich, sowie durch Deine bestimmte und wertkonservative Art sehr erfrischend. Laufen ist ein weites Feld, eine Leidenschaft, die wir seit Jahrzehnten teilen, und eine prima Waffe im unerbittlichen Rückzugsgefecht gegen das Altern (hier habe ich noch relativ leicht reden, da ich noch nicht mal 50 bin).

Zu Deinem letzten Eintrag möchte ich nur sagen: mach Dir keine Sorgen, und suche schon gar keine Erklärungen und Entschuldigungen. Es kommt eben gelegentlich vor, dass man schlicht und einfach keine Lust hat, manchmal sogar - in sehr seltenen Fällen - ein paar Tage hintereinander. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, mir diese Unlust zu erlauben und bewusst nichts zu machen. Das Ergebnis war bisher immer, dass ich nach einer solchen gelegentlichen Extrapause motivierter und frischer zurück gekommen bin.

Umgekehrt weiss ich natürlich auch genau, dass am Ende alles aufsummiert wird: jede Kalorie zählt, jeder Kilometer, jede verpasste Trainingseinheit (vor allem bei aufeinanderfolgenden Tagen), und je grösser die Lücke, desto länger, bis sie wieder geschlossen ist. Der Kampf mit dem inneren Schweinehund also. Der wird grösser und kommt aus seiner Ecke, wenn man ihn ein paarmal gewinnen lässt. Danach muss er halt wieder so richtig zurecht gestutzt werden.

In diesem Sinne: solange gesundheitlich alles ok ist, keine Sorge - der Frühling kommt bestimmt, und damit die Lust auf Bewegung!

Herzliche Grüsse aus Zürich,
Stefan
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Dr. Stefan Ruile (9.4.15)

Berichte von Helmut Serowy

Hab gerade den Bericht von den Läufen in Brechen gelesen. Helmut schreibt Klasse Berichte, muß ihn hiermit einmal besonders loben!!!! Ebenfalls Super sind die Fotos.

Robert Blum (30.3.15)

Sonntags Tagebuch: Eintragung vom 24.2.15 zum Thema Cholesterin

Liebes LaufReport-Team,

Bezug nehmend auf den Artikel

http://laufreport.de/vermischtes/sonntag/sonntag.htm

müsste etwas klargestellt werden - der Autor vermischt bzw. verwechselt Cholesterinaufnahme durch Nahrungsaufnahme mit dem Cholesterinspiegel im Blut.

Die erwähnte Studie aus den USA belegt meines Erachtens nur, dass cholesterinhaltige Lebensmittel den Cholesterinspiegel nicht wesentlich beeinflussen und man ruhigen Gewissens wieder Eier essen kann. Ein hoher Cholesterinspiegel bei einer Blutuntersuchung ist jedoch trotzdem Ernst zu nehmen und zu beobachten.

Ich würde um eine Klarstellung bitten.

Viele Grüße,
Andreas Weber (25.2.15)

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Hallo Werner,

ich habe gerade deine Kolumne bei LaufReport gelesen - wie immer.

Was ich vermisse, ist die Unterscheidung zwischen 'Cholesterin in der Nahrung' und 'Cholesterin im Blut'. Wenn ich diese amerikanische Studie, bzw. das, was ich darüber gelesen habe, richtig verstehe, gibt sie Entwarnung vor 'Cholesterin in der Nahrung' - aber nicht vor 'Cholesterin im Blut'. Weil 'Cholesterin im Blut' wohl andere Ursachen hat als 'Cholesterin in der Nahrung'.

Also kann ich Eier, Butter und Steaks essen, wie ich will. Vollwertig oder auch nicht. Das wird mein Blut-Cholesterin wohl nicht viel ändern. Insofern stützt die Studie gerade keine Vollwert-Ernährung. Leider.

Ich selbst bin seit gut 30 Jahren Vegetarier und ernähre mich, neben Schokolade und Kartoffelchips :-), ziemlich vollwertig.

Mfg

Helmut Hardy (25.2.15)

Hier die Klarstellung: Beide Leser haben recht. Die zitierte Studie bezieht sich auf die Cholesterin-Aufnahme aus der Nahrung. Genau das war mein Thema. Insbesondere die Nahrungsmittelindustrie hat Nahrungsmittel, insbesondere Margarine, damit beworben, sie seien cholesterinfrei oder cholesterinarm. Die amerikanische Studie hat die Behauptung, dies diene der Herabsetzung des Cholesterinspiegels, wohl nun endgültig als Märchen entlarvt. Die Messung des Cholesteringehaltes im Blut wird damit nicht überflüssig; vielmehr muß nach der wahren Ursache eines hohen Cholesterinspiegels, einem gestörten Stoffwechsel, geforscht werden. Eine Verwechslung der "Cholesterinaufnahme durch Nahrungsaufnahme mit dem Cholesterinspiegel im Blut" hat mir ferngelegen. Ich gebe gern zu, daß bei meiner Eintragung die Fakten zu kurz gekommen sind.

Werner Sonntag am 26.2.2015

Berichterstattung Winterlaufserie Rheinzabern

In dem Bericht wird erwähnt, dass die Summe der drei erzielten Zeiten (10 - 15 - 20 km) bei einem Marathonstart die Endzeit ergibt. Das passt aber nicht ganz. Wir hatten in Hamm früher auch genau diese drei Strecken und haben dann auf Halbmarathon umgestellt. Diese Distanz ist auch attraktiver. Bei einem Frühjahrsmarathon (März oder April) erzielen unsere Teilnehmer dann Marathonzeiten, die ganz dicht an der Serienzeit liegen. Das wird uns immer wieder bestätigt.

Gunter Hünerhoff (10.2.15)

Sonntags Tagebuch: Eintragung vom 23. Dezember 14

Lieber Werner Sonntag,

mit riesiger Freude im Herzen habe ich so eben in Ihrem Tagebuch gelesen, das sie 2015 nach Biel kommen werden. Ich glaube zu fühlen wie schön es für Sie sein muß, das von Seiten der Organisation der Erlebnislauf Biel - Aarberg ins Leben gerufen wurde.

Nein, die Überholenden werden keine Schwierigkeiten mit Ihnen und Ihren Mitläufern haben. Es wird eine Freude sein, Sie eventuell zu treffen.

Wenn der ´´Verletzungsgott´´ gnädig ist, werde ich meinen vierten Bieler unter die Hufe nehmen.

Liebe Laufgrüße , keep on moving ..............

Thomas Fagler 30.12.14

Sonntags Tagebuch: Eintragung vom 25. November 14

Süddeutscher Läufer Bund e.V. i.G.

Hallo Werner,

wenn man auf der von dir zitierten Webseite http://suedlb.de/ mit der rechten Maustaste klickt und sich die Seiteninformationen anzeigen läßt (zumindest im Firefox), so sieht man, dass die Seite zuletzt am 25. Juli 2003 modifiziert wurde. Da ist also die letzten 10 Jahre nichts passiert...

Schöne Grüße aus Aachen!

Helmut Hardy (26.11.14)

Sonntags Tagebuch: Eintragung vom 26. August 14 - Berlin Mauerweglauf

Lieber Werner Sonntag,

ich habe Deine Schlussbemerkung im aktuellen Tagebuch beim LaufReport
gelesen.

"Was lernen wir daraus? In der aktiven Zeit keinen Lauf auslassen, den wir
laufen wollen und können!"

Ich selbst war einer der Kinder-Marathonläufer der 1970er und blieb bei
Marathon und Kürzer. Gemeinsam mit der von Geburt an vollständig blinden
Läuferin Regina Vollbrecht bin ich letztes Frühjahr zum ersten mal 100 km
gelaufen, 9:47:01, für sie Deutsche Meisterschaft der W35.

Jetzt bin ich meinen ersten 100-Meiler gelaufen. Ohne viel Training.
Gegenüber Lauffreunden habe ich gesagt, dass man einen Marathon mit den
Beinen läuft, Hundert Meilen mit dem Kopf. Aber das stimmt natürlich
nicht, man läuft mit Beinen und Kopf und Bauch. Du weißt das schon immer.

Schloß Sacrow bei km 91 war für mich ein wichtiger Punkt für die
emotionale Bewältigung der Strecke. Dort wollte ich mich kurz setzen, doch
als ich ankam hat es geregnet und es gab keine überdachten Bänke. Aber
schon im nächsten Moment hat der Regen aufgehört und ich habe mir eine
Bank trockengewischt.

Du standest unter der Plane bei den "dropbacks" als ich ankam und Du sahst
so glücklich aus. Ob ich irgendwann noch nach Biel muss, oder nur bis zur
Ostsee laufe, das weiß ich heute noch nicht, aber Deine Botschaft ist
angekommen. Harry Arndt habe ich seit fast 40 Jahren gekannt, aber erst
jetzt nach den 100 Meilen bin ich auch der DUV beigetreten.

Herzliche Grüße,

Ralf Milke (1.9.14)

Sonntags Tagebuch: Eintragung vom 18. Februar 2014

Lieber Werner,

je mehr einer hat, je mehr möchte er haben ist allen bekannt. Und wer hat nicht schon erlebt, daß man selbst oder auch Freunde und Bekannte darauf aus ist, den eigenen materiellen Vorteil zu ergattern. Ob das der Müllprodukte - nicht alle Derivate oder Zertifikate mögen dazu zählen - verkaufende Bankberater, der Sozialbetrüger oder der die zu seinem Vorteil falsche Rechnungen akzeptierende Käufer in der Supermarktschlange ist, haben im Prinzip das gleiche Vergehen auf sich geladen. Der nimmersatte Staat stellt seine Forderungen, erhebt beliebige Steuern, was die Phantasie so alles hergibt, und erfindet abgestufte Strafen zur Abschreckung wie früher die Raubritter. Die Strafen sind egal ob Fall Sommer oder Fall Hoeneß für mich nicht nachzuvollziehen, wenn man bedenkt, daß es materielle Strafen auch täten und wenn man vor allem bedenkt, wie die Haftstrafen wegen des Steuerschadens im Vergleich zu Haftstrafen wegen Untaten, die mit Mord, Kinderschändung und Körperverletzung zu tun haben, ein unglaubliches Mißverhältnis darstellen. Es bleibt als Erklärung nur Abschreckung und Einschüchterung. Und klar in einem Gemeinwesen bzw. einer Massengesellschaft braucht der Staat das Geld, um die vielfachen Ausgaben, die für Kultur, Soziales, Infrastruktur, äußere und innere Sicherheit und Verwaltung zu tätigen. Wenn es sich auf die originären Aufgaben beschränken würde, hätten die meisten auch keine Bedenken, die Steuern sogar gern zu zahlen. Aber mit diesen Zwangsabgaben geben wir den Kommunal-, Landtags-, Budestags- und Europaabgeordneten einen Blankoscheck. Mit diesem können diese Abgeordneten und Gremien in enormer Art und Weise straf- und risikofrei schalten und walten. Zur Not werden eben entsprechende Gesetze gemacht oder vorhandene anders interpretiert. Ich denke dieses Ungleichgewicht zwischen Steuerzahler und Steuerverwender bzw. zwischen Steuerhinterzieher und Steuerverschwender wird viel zu wenig von uns wahrgenommen und bekämpft. Der Steuerzahlerbund deckt sicher nur die Spitze vom Eisberg auf.

Es war mir ein Bedürfnis das mal hier loszuwerden, was ich Dir lieber Werner zu verdanken habe.

Gruß Ingo

Dr. Ingo Heiskel (23.3.14)

Sonntags Tagebuch vom 25.2.2014 - TV KEIN HÖRGENUSS

Lieber Werner,

seit wir uns im Dezember über dieses Thema ausgetauscht haben, habe ich auch noch mehr auf dieses Problem geachtet. Am liebsten würde ich Kurse im Fach Gebärdensprache bzw. Mundablesetechnik machen oder aber gar nicht TV konsumieren, obwohl ich es zwangsfinanzieren muß.

Ein Toningenieur hat sich auch auf einer Webseite dazu geäußert:

Offener Brief an Toningenieure von TV/Fernsehen und Radio von Dieter Gnad

In einem Zitat von Wilhelm Busch heißt es treffend: "Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden". Abwandeln möchte ich dieses Zitat folgendermaßen:

Sprache wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden. Hier genau liegt das Problem bei Fernsehzuschauern mit Hörproblemen. Und das sind immerhin in unserem Lande ca. 15 Millionen Menschen. Die Sprache wird überlagert von lauter Musik und lauten Geräuschen, das heißt, die Sprache wird unverständlich für Fernsehzuschauer mit Hörproblemen. Das Mischungsverhältnis zwischen Sprache, Musik und Geräuschen stimmt bei vielen Produktionen nicht!

Ich selbst habe als Toningenieur beim Fernsehen diese Problematik zu Zeiten meines vollen Hörvermögens auch nicht so gesehen. Doch heute habe ich selbst Hörprobleme und muss leider erkennen, dass der volle Hörgenuss bei etlichen Fernsehsendungen leider nicht mehr vorhanden ist. Viele Zuschauer bestätigen diese Meinung durch Leserbriefe in Zeitungen und Zeitschriften.

Meine Bitte an die Toningenieure und auch an die verantwortlichen Redakteure: Musik und Geräusche beleben eine Produktion, doch bitte in einem gesunden Mischungsverhältnis zur Sprache.

Fachartikel beim Schwerhörigenverein Bonn
www.schwerhoerigenverein-bonn.de/fachartikel-aufsatz-medizin-ansicht.php?ID=1

Es können doch die Fernsehmacher nicht verlangen, daß man bei Flüster- oder Gemurmelsprache den Ton so laut stellt, daß man den Text mitbekommt aber im weiteren Verlauf, sobald Normallautstärke praktiziert wird, die Sprache unsere Ohren noch mehr vertaubt. Ich werde nochmals beim HNO-Verband anfragen, ob denn irgendwelche konkreten Schritte in dieser Richtung zu vermelden sind.

Lb Gruß
Ingo

(Dr. med. Ingo Heiskel 26.2.14)

***

Lieber Werner Sonntag,

ich kann Ihrem Eintrag nur voll zustimmen, mir geht es aehnlich, obwohl ich noch ein paar Jahre juenger bin. Das aergert mich auch, ich spule in der Mediathek oefter die Filme usw. zurueck, weil ich nicht alles verstanden habe.

Einen Aspekt haben Sie nicht erwaehnt und das ist die sogenannte Hintergrundmusik. Sie ueberlagert, weil zu laut, sehr oft das Gesprochene der Darsteller. Woran das liegt, weiss ich auch nicht, waere aber sicher zu aendern, wenn gewollt.

Weiter so mit Ihrem Tagebuch und weiterhin alles Gute

Ihr Wolfgang Kempf
jetzt Bangkok frueher Mannheim (26.2.14)

Sonntags Tagebuch: Eintragung vom 11. Februar 2014

Hallo Herr Sonntag,

Ich lese ihre Artikel auf LaufReport schon seit Jahren mit Begeisterung. Der aktuelle Artikel über Sotschi ist einfach brillant. Großes Lob. Als Leser bin ich froh, dass es auch im Netz noch Qualitäts-Journalismus gibt.

Machen sie weiter so. Sie sind eine echte Bereicherung der Medienszene.

Lg
Sigi I. (16.2.14)

Sonntags Tagebuch: Eintragung vom 26. November 2013

Hallo Herr Sonntag,

ein wichtiger und richtiger Tagebucheintrag, in der Tat sollte man Laufveranstaltungen nicht verschieben, sondern laufen solange es geht.

Ich bin 30 Jahre jünger als Sie und habe auch etliche Marathon weniger, merke jedoch zur Zeit - da ich nur beschränkt laufen kann- wie sehr das Lauferlebnis fehlt. Ich musste mich im August einer Bypassoperation unterziehen und vor kurzem noch einem invasiven Eingriff. Das Ziel, im Frühjahr wieder einen Halbmarathon laufen zu können (Marathon Deutsche Weinstraße) gibt mir Motivation und Mut auch für alle anderen Lebensbereiche.

So, jetzt werde ich mir die Walkingstöcke nehmen und eine halbe Stunde durch den Wald eilen. Es ist ja dunkel und es sieht mich keiner mit den Stöcken :).

Viele Grüße

Dieter Schleyer (7.12.13)

Samsø Marathon

Liebe LaufReport-Redaktion,

am 24. August habe ich am Samsø-Marathon in Dänemark teilgenommen und dort Euren Mitarbeiter Ralf Klink kennengelernt. Mit Begeisterung las ich dann nach meinem Urlaub seinen "Reisen + Laufen"-Bericht über die Veranstaltung, in dem er auch mich mit Wort und Bild "verewigt" hat. Insbesondere aber seine Beschreibung der Insel, über die es sonst kaum Literatur gibt, schon gar nicht deutschsprachige, ist wirklich unglaublich umfangreich, hervorragend recherchiert und ganz toll zu lesen!

Bisher hatte ich Eure Seite nur ganz sporadisch mal besucht, ab jetzt werde ich "Dauergast" sein. Denn nicht nur die Reportagen vom Ralf Klink sind hervorragend, sondern auch die anderen Berichte, Kolumnen ("Sonntags Tagebuch"!) und übrigen Angebote. VIELEN DANK für dieses herausragende Lauf-Portal!

Mit sportlichen Grüßen,

Berthold Flocke (12.09.13)

Sonntags Tagebuch: Eintragung vom 24. Juni 13 - Stuttgart-Lauf 2013

Lieber Herr Sonntag,

habe gerade Ihren Kommentar zu dem jungen Toten in Stuttgart gelesen.

Seit Jahren beobachte und lese ich diese Berichte über Todesfälle beim Sport in den unterschiedlichen Disziplinen aus persönlichem und fachlichem Interesse.

Das Problem ist: man wird wohl nie so weit kommen, eine von den Kosten her akzeptable zielorientierte Risikostratifizierung für Hobby- und insbesondere Hobby-Leistungssportler zu kreieren und einzuführen. Schon bei Profis wird in manchen Ländern und Sportarten nur sehr dünn gescreent. Die Diskussion beginnt bei Anamnese und körperlicher Untersuchung und endet oft schon bei der Echokardiografie als schnelle und nebenwirkungsfreie Untersuchung. Auch ein Ruhe-EKG wird vielerorts von Fach- und Sportverbänden als übertrieben und zu teuer angesehen.

So lange aber kein Interesse daran besteht, ein internationales Register (wer will das bezahlen, wer hat wirklich (wirtschaftliches) Interesse daran? Keiner!) über diese "Sport-Toten" zu gründen, wird man nie erfahren, was letztendlich das persönliche Risiko bzw. die Todesursache des einzelnen Opfers war. Somit erfolgt auch keine statistische Auswertung. Und so keinerlei Lerneffekt.

Es kommt zu einem Todesfall, der wird in der Presse groß erwähnt. Aber die (hoffentlich dann durchgeführte) Obduktion geschieht oft in der Gerichtsmedizin mit dem primären Ziel der Feststellung natürliche / nicht natürliche Todesursache. Und nicht, um die definitive Todesursache herauszufinden. Da wird sicherlich z.B. nicht routinemäßig eine Untersuchung auf Ionenkanalerkrankungen etc. durchgeführt. Eine Myokardhypertrophie hingegen wird ja schon makroskopisch gesehen.

In vielen Jahren internistischer Kaderuntersuchungen von unzähligen Nachwuchssportlern muss ich bilanzieren, dass natürlich (zum Glück) die große Masse ohne pathologischen Befund war. Und der Umfang der Untersuchung (z.B. eine obligate Echokardiografie) lag in der dortigen Einrichtung schon über dem international empfohlenen Standard.

Ich hätte jedoch nie gedacht, dass man subjektiv doch so oft (oft ist natürlich relativ…..gerade für die Betroffenen) einen relevanten pathologischen Befund erhoben hat. Der dann effektiv mit erhöhtem Risiko und somit Folgen für die Zukunft bzw. eine Herausnahme aus dem leistungsorientierten Sport hatte.

Und so wird es immer wieder internistische Todesfälle bei Sport geben, ohne dass man im Vorfeld etwas unternehmen könnte.

Mit freundlichen Grüßen,

Klaus Muser (28.6.13)

Tagebuch Eintragung vom 6.5.13 - Hannover Marathon Übertragung

Lieber Werner Sonntag,

ich habe den Hannover-Marathon auch live verfolgt. Mit der Nichterwähnung der "Hottas-Gruppe" liegen Sie leider falsch. Ziemlich am Anfang wurde die Gruppe gezeigt und auch von den Sprechern erwähnt, wenn auch nur von Bildern aus dem Hubschrauber.

Na ja kann mal passieren, Sie waren vielleicht kurz für "kleine Jungs".

Weiterhin alles Gute, lese Ihr Tagebuch immer gern.

Ihr Wolfgang Kempf (7.5.13)

früher Mannheim jetzt im Ruhestand in Bangkok

Sonntags Tagebuch vom 05.11.12: Absage New York Marathon

Sehr geehrter Herr Sonntag,

ihr Tagebucheintrag vom 05.11.12 betrachtet nur die Interessen der Läufer. Das Leid und Elend der Menschen in Island wird übersehen. Nur Ihre Ausführungen im 3. Absatz kann ich zustimmen.

Mit freundlichen Grüßen
Hermann Lütke Schelhowe - 7.11.12

10 Jahre LaufReport

Lieber Walter,

ich möchte einen großen Glückwunsch zum 10jährigen Jubiläum an Redaktion LaufReport senden! Diese Gratulation wäre schon im Februar angebracht, da habe ich leider den Zeitpunkt verpasst. Dank Werner Sonntags Tagebucheintragung vom 15. Oktober 12 wurde ich wieder daran erinnert und möchte mein Versäumnis korrigieren.

Liebe Redaktion LaufReport,
herzliche Glückwünsche zum Jubiläum und zum nachhaltigen Erfolg!!!
Danke für kontinuierliche Ideenvielfalt, für temperamentvolles Engagement, für breites Spektrum an Reportagen, Informationen, Tipps, Kolumnen, Kommentaren und die schönsten Fotos!!!
Danke für tiefe und anhaltende Liebe rund ums Thema Laufen!!!
Viel Erfolg weiterhin wünsche ich Euch vom Herzen!!!

Natalia Gamm-Fuchs (17.10.12)

P.S. Ihr seid meine virtuelle Heimat, die ich nie mehr missen möchte.

Stockholm Jubiläumsmarathon

Hallo Ralf,

wieder ein toller Bericht von Dir.

Es fehlt nur der Hinweis, dass es außer dem Jubiläum in Stockholm noch ein weiteres persönliches Jubiläum zu feiern gab.

Herzlichen Glückwunsch zu Deiner runden Marathonzahl (die ich jetzt nicht nenne, weil Du es in Deiner Bescheidenheit auch nicht machst).

2112 laufe ich dann mit Dir zusammen dort ...

Gruß Ralf Becker (11.8.12)

Verdi-Marathon

Lieber Ralf Klink,

als laufender Musiker eine kleine Anmerkung zum sehr schönen Bericht über den Verdi-Marathon: dass Rossini nicht einmal eine handvoll bekannter Stücke geschrieben habe, darf nicht unwidersprochen bleiben. Ganz Europa lag ihm zu Füßen und was heute gespielt wird, ist nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was es gibt. Den Barbier von Sevilla kennt wahrscheinlich auch der kunstfernste Zeitgenosse dem Namen nach. 1813 ist Verdi geboren und so wäre ein Start im Jahre 2013 zum 200. Geburtsjahr eine schöne Sache. Vielen Dank für den anregenden Tipp.

Mit herzlichen Grüßen

Alfred Gross (10.3.12)

Portät Susanne Hahn

Hallo, lieber Marcus Imbsweiler,

vielen Dank für das kompetent geschriebene Porträt. Da hat Susanne einen erstklassigen Porträtisten erwischt. Egal, ob Musik (Franz Liszt und andere) oder Sport (Susanne Hahn), das Lesen ist ein Vergnügen.

Alfred Gross (LAV Tübingen) - 20.1.12

Sonntags Tagebuch - Eintragung vom 3. Januar 12

Hallo Werner,

Immer wieder gerne lese ich Deine Artikel in LaufReport.

Heute musste ich mal wieder richtig lachen als ich Deine Beschreibung der Regeln des 1. Dirndltal Extrem Ultramarathon las.

Zunaechst freut es mich immer wenn ein Lauforganisator das Wort Extrem benutzt. Das macht den Lauf wohl haerter und spannender. Eine schoene Liste von Regeln ist das, manche sicher sinnvoller als andere . Aber Regeln sind immer so gut wie ihre Umsetzung und ich wage mal zu bezweifeln, dass die Strecke komplett mit Videokameras ausgestattet ist. Wie will den Gerhard Lusskandl das alles staendig ueberpruefen?

Dann blieb mir leider das Lachen im Hals stecken, als mir siedendheiss einfiel, dass beim LA-NY Footrace 2011, es auch eine ellenlange Liste von Regeln und Regelverstoessen gab, die jeder Teilnehmer vor dem Start unterschreiben musste. In den folgenden 45 Tagen hoerte man praktisch nichts mehr darueber. Im letzten Drittel des Rennens aber, gab es dann leider unschoene Diskusionen, als ausgerechnet der beruemteste franzoesische Laeufer, sich nicht an die Regeln halten wollte. Zwei Laeufer ( darunter meine Wenigkeit) die darauf aufmerksam machten, wurden nicht so nett behandelt. Die Regel um die es ging, wurde dann auf Wunsch des Laeufers geaendert.

Nach all meinen Erfahrungen mit Regeln in 27 Laufjahren sind mir Laeufe mit wenigen oder keinen Regeln deutlich lieber. An Veranstalter kann ich nur appelieren: Stelle nur Regeln auf die Du auch wirklich ausfuehren kannst und wirst.

Gruesse aus Eagle, Colorado

Markus Müller (5.1.12)

http://markusmuellerultrarunning.com

http://markusrunsamerica.blogspot.com

Sonntags Tagebuch - Eintrag vom 26.10.2011

Zum Marathon des Fauja Singh hätte ich auch etwas zu mäkeln:

Mich wundert, dass immer alles geglaubt wird, was einmal in der Zeitung steht.

Ich behaupte, dass Fauja Singh niemals 100 Jahre alt ist. Nach den Angaben aus der Presse ist Fauja Singh 1981 von Indien nach London gekommen. Dabei hat er wohl behauptet, 70 Jahre alt zu sein, und man hat es - ohne es nachprüfen zu können oder zu wollen - zu den Akten genommen.

Schaut man sich die verschiedenen Bilder von Fauja Singh genau an, sieht man einen etwa 75 bis 80 Jahre alten Sikh. Älter ist er sicher nicht, und das würde auch das Trainings-Pensum laut Trainer Harmander Singh glaubwürdiger machen: "Früher lief Fauja mehr und ging weniger. Heute geht er mehr, läuft deutlich weniger. Aber es sind noch immer 10 Meilen jeden Tag" (taz vom 29/30 Oktober).

112 Trainingskilometer die Woche - die Regenerations- und die Belastungsfähigkeit des Bewegungsapparates eines 100 Jährigen - einfach fantastisch. Das erinnert ein wenig an frühere Altersklassenläufer, die aus dem Nichts auftauchten und den Marathon mit 66 Jahren in unter 2 3/4 Stunden zurücklegten.

Nein, nein, der Fauja Singh ist ebensowenig 100 Jahre alt, wie der andere Inder, der kürzlich durch die Schlagzeilen geisterte, weil er eine "blutjunge" 60Jährige heiratete, 120 Jahre alt ist.

Übrigens: Als Geburtsdatum wird der 1. April 1911 angegeben. Das ist es wohl auch: Ein Aprilscherz.

Mit freundliche Grüßen

Matthias Bittermann
(noch knapp unter 100) - 4.10.2011

Ultralauf nach Trainingsplan von Constanze, Rainer und Walter

Habe mich nach eurem Trainingsplan für Biel auf den "Hollenlauf" über 101 km in Boedefeld vorbereitet. Dieses war mein erster Hunderter-Ultra und bin glücklich nach 13 Std . 48 min. ins Ziel eingelaufen.

Für eure prima Tipps und Anleitungen vielen, vielen Dank. Somit kann ich wohl meinen Traum in Biel zu starten im nächsten Jahr wohl wahrmachen.

An dieser Stelle auch dank an Werner Sonntag, durch dessen Buch "Spaß am Laufen" ich mit dem Laufen vor einigen Jährchen überhaupt erst angefangen habe.

Mit sportlichen Grüßen
Norbert Thorschmidt (18.5.11)

Sonntags Tagebuch Eintragung vom 7.3.11 - Thema: zu Guttenberg

Lieber Werner Sonntag,

gedrängt von der heutigen Dokumentation des DLF (Deutschlandfunk), den ich immer noch für eine mediale Erstinstanz in inländischen politischen Dingen halte, komme ich nicht umhin, Dein Statement zu Guttenberg für vordergründig emotional und hintergründig schwach informiert zu halten. Kollege Krehl war da intuitiv schon einige Kilometer weiter (ist ja auch bei seiner läuferischen Qualität kein Wunder J). Generell finde ich es nicht ganz befriedigend, wenn im Laufforum politische Erörterungen Raum greifen. Warum? Weil man reagieren muss, wenn man anderer Meinung ist, es an dieser Stelle aber eigentlich nicht möchte. Also ganz ehrlich: Du bist nicht auf der Höhe der Diskussion, insbesondere nicht in der Fragestellung um wissenschaftliche Problematik. Hier wäre ganz wenig sehr viel mehr gewesen.

Beste Grüße

Alfred Gross (7.3.11)

Dank für das Engagement

Liebe Constanze, lieber Walter und liebes Team im Laufreport,

als nicht mehr aktiv laufend aber immer noch sehr am Laufsport interessierte möchte ich nun endlich einmal "Danke" sagen, für die stets tollen Fotos, die informativen Berichte und die vielfältigen Artikel rund ums Laufen. Sonntags Tagebuch, der ärztliche Rat von Dr. Ziegler und die hervorragenden Artikel von Ralf Klink bilden mit den Reportagen die ganze Vielfalt des Läufer(er)lebens ab. Ihr habt ein Magazin geschaffen, das "Hand und Herz" vereinbart - und auf dem sich immer gut stöbern lässt.

Euch vielen Dank für das Engagement, das in jeder Zeile spürbar ist und die stets aktuelle Information zu den Läufen.

Ihr seid großartig.

Herzliche Grüße
Martina Franke (6.2.11)

Tipps aus dem LaufReport

Erstmal wünsche ich Euch ein gutes neues Jahr!

Eine kleine Erfahrung möchte ich mitteilen: Mitte November hatte ich eine Meniskus-OP (nach einem dummen Unfall). Nun habe ich am 31.12. einen ersten Lauf gewagt (nach Freigabe vom Arzt). Die ersten Schritte auf dem vom Schnee geräumten Bürgersteig waren noch recht unbeholfen, doch das Knie hielt. Dann die ersten Versuche, auch über Schnee zu laufen: Dank der YAKTRAX ging das hervorragend; auch auf vereisten Stellen hatte ich einen super Halt. So wurden aus erhoffen 1km dann zwei Runden. Und es hätte weiter gehen können, doch zunächst gilt immer noch: Langsam aufbauen, nicht übernehmen. Nun habe ich zwei weitere Läufe über 5 + 6 km hinter mir und bin immer noch von dem Halt, den die Ketten geben, begeistert. Also alles in Allem: Ein prima Tipp von Euch! Den hatte ich im Spätsommer gelesen und nachdem schon letztes Jahr viel Schnee und Eis ein sinnvolles Lauftraining fast unmöglich gemacht hatte, hatte ich mich schon mit den Ketten eingedeckt. War zwar skeptisch, habe sie aber ausprobiert und freue mich nun auf die nächsten Läufe. Auch habe ich wieder Mut gefasst im Hinblick auf eine vernünftige Saisonplanung - vielleicht gelingt mir ja noch der Sprung in den 13-Stundenplan für Biel; so ab Februar. Darauf freue ich mich.

Herzliche Grüße
Rüdiger Schaller (6.1.2011)

P.S.: Auch der Laufdoktor hat mir bei Euch prima Informationen gegeben: Zum Thema Omega-3-Fettsäuren - Macht weiter so!

Die therapeutische Wirkung vom Laufen

Anmerkung zu Werner Sonntags Tagebuch-Eintragung vom 8.11.10

Er kam als Ehrengast, bestand aber darauf, den New York Marathon in Angriff zu nehmen. Der 34-jährige Edison Peña, einer der chilenischen Bergleute, die in einer berggeschichtlich einmaligen Rettungsaktion aus 700 m Tiefe befreit wurden, erreicht freudestrahlend im Mittelfeld das Ziel im Central Park. Herzlichen Dank an Werner Sonntag, der in einem seiner Beiträge in LaufReport diese besondere Leistung würdigt.

In der kargen Landschaft der Atacama-Wüste im Norden Chiles bietet eigentlich nur der Bergbau stabile Arbeitsplätze für die in sehr bescheidenen Verhältnissen lebende Bevölkerung. Um ihre Familien ernähren zu können, arbeiten die Männer seit Generationen in den zahlreichen in Privatbesitz befindlichen kleineren Kupfergruben. Im Gegensatz zu den großen in Staatbesitz befindlichen Minen, die mit modernster Technologie arbeiten, sind die Arbeitsbedingungen in diesem Privatsektor, wie z.B. auch in der Unglücksmine San José, oft geradezu unmenschlich. Permanente Einsturzgefahr, wegen ungenügender Absicherung, untertage hohe Temperaturen bis 40°C und Luftfeuchtigkeit bis 90% bei ungenügender Belüftung sind an der Tagesordnung. Dennoch, wie sich nach der Rettung herausstellte, waren die 33 geretteten Kumpel körperlich erstaunlich fitt und mental stabil. Worauf ist das wohl zurückzuführen? Neben günstigen genetischen Voraussetzungen und der in diesem Beruf ausgeprägte Solidarität miteinander, wohl aus der Tatsache, dass die meisten von ihnen in ihrer Freizeit Ausdauersport betreiben. Viele von ihnen sind aktive Fußballspieler. Zu erwähnen wäre z. B. auch, dass von den 18 Vereinen der 1.Chilenischen Fußball-Liga zwei Vereine die nördliche Bergbauregion vertreten. Diese beiden Vereine stellen mit ihren Namen Cobreloa und Cobresal (cobre = Kupfer) den Bezug zum lokal aus der Tiefe der Berge gewonnenen Metall her. Edison Peña, unser New Yorker Marathonläufer, lief täglich seine 10 Km als körperlichen Ausgleich und zur mentaler Erholung. Sogar während der 70 Tage der Tragödie unter Tage versuchte er so gut es ging sein Programm durchzuziehen. All dies ist ein Beweis mehr, dass praktizierter Ausdauersport, speziell Laufen, sich nicht nur auf die körperliche Fitness, sondern auch auf die Bewältigung extremer Stresssituationen außerordentlich positiv auswirken kann. Das gilt wohl auch im gleichen Maße für die Bewältigung der zu erwartenden posttraumatischen Auswirkungen nach diesen 70 Tagen in der Tiefe der Mine. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine Initiative der "33" anlässlich ihrer offiziellen Ehrung durch den Staatpräsidenten. Sie bestanden darauf, ein Fußballspiel gegen den Stab des Präsidenten zu absolvieren. Das Spiel fand dann auch mit viel Gaudi in Anwesenheit ihrer Familien statt. Seinerseits hat unser Lauffreund Edison Peña mit seiner Leistung in New York mit Sicherheit bereits einen entscheidenden Schritt für eine reibungslose Rehabilitation getan. Ihm und seinen Kollegen hierfür sei weiterhin mucha suerte, viel Glück, gewünscht.

Rainer Frieland (10.11.10)

Sonntags Tagebuch Eintragung vom 4. Oktober 2010

Lieber Werner,

Du schreibst am 4.10.

"Den Rückgang gibt es, wenn auch nicht gerade beim Berlin-Marathon, der mit 40.195 Anmeldungen wieder eine Spitze erreicht hat. Wieviel genau gestartet sind, kann man nur dann erfahren, wenn man weiß, wie viele ausgestiegen sind. 34.056 sind angekommen; 6.000 sind mit Sicherheit nicht ausgestiegen, sondern der größere Teil der Zahlendifferenz wird - zumal in Anbetracht des Regens - gar nicht erst gestartet sein."

Dazu diese Info:
Man kann es genau erfahren, muss aber noch ein bißchen warten, bis es für alle publiziert ist, denn es steht jedesmal im Statistikteil des Ergebnisheftes. An die Medien ging am Tag nach dem Marathon (27.9.) eine (unbereinigte) Zahl von Finishern. Eine bereinigte Zahl (minus Betrugsfälle usw.) kommt dann nach einer länger dauernden Auswertung ins Ergebnisheft.

Die vorläufigen Zahlen aus 2010:
Meldungen - 40.945
Starter - 35.227
Finisher - 34.225

Viele Grüße
Thomas

Thomas Steffens, Kommunikationsleiter von SCC EVENTS - 19.10.10

Sonntags Bielbericht (siehe Tagebuch-Eintragung vom 15.6.10)

Werner Sonntags Bielbericht hat mich sehr in der Seele berührt und ich bin seit dessen Erscheinen darum bemüht, die richtigen Worte in einen Leserbrief zu bringen.
Ein Mann mit fast 84 mit Zustand nach Herzeingriff mit Biellaufpflichtgefühl schreibt selbstkritisch, selbstironisch und ehrlich, was ihm als Läufer (Geher) durch den Kopf ging. Das kann man natürlich alles nachlesen. Weshalb ich jetzt reagieren möchte, ist auch die Botschaft, die in dem Bericht enthalten ist. Sie sagt uns, daß man alters- und gesundheitsmäßig mit Willen und Disziplin den Körper auf einer relativen Qualitätshöhe halten kann. Und das hat Vorbildfunktion bzw. sollte es haben.

Nun bin ich selbst 12 Jahre altersmäßig nach Werner und so wie Werner für uns alle Vorbild ist, so bin ich es als bald 72jähriger Läufer im örtlichen Bereich und verbreite auch bei den 10 oder 20 Jahre jüngeren Läufern die Hoffnung, daß es doch weitergehen kann. Auch wenn hier und da einige Freunde oder Bekannte sich mockieren, daß man in dem Alter mit dem Sport übertreibe und ein sehr hohes Risiko eingehe, zumal da doch auch noch der Rollator als mittlerweile beliebtes Fortbewegungsmittel zur Verfügung steht.

Ich kann wie wohl alle anderen auch nur wünschen, daß es Werner Sonntag noch lange gut geht und er das Ziel im Auge behält, seine beiden Beine sozusagen als seine zwei wunderheilenden Ärzte in Anspruch zu nehmen, auch damit er uns weiterhin mit seinen Berichten erfreut.

Leider konnte ich, obwohl in Biel gemeldet, wegen einer schweren Muskelzerrung die Bieler Nacht wie 2006 und 2008 nicht durchleiden bzw genießen (es ist ja beides).

Gemäß dem Rat eines sportkompetenten orthopädischen Kollegen habe ich noch etwa 4 Wochen Laufverbot und grüße daher die Laufgemeinde als Laufrehabilitant.

Dr. Ingo Heiskel - 22.6.2010

Comrades-Marathon Historie

Liebe Redaktion,

über den großartigen Bericht von LaufReporter Ralf Klink über den Comrades-Marathon habe ich mich sehr gefreut. Weckte er doch für mich alte Erinnerungen (1993)...

Und wie schön es war. Mein Gott war das gut!

Die Comrades-Marathon-update-Zeitung titelte damals : ""Charly Doles out Lesson to locals...". German Charly Doll on his way to victory."

Mit herzlichen Grüßen!
Hans-Dieter Braun - 10.6.10

Bericht zum Aabenraa Bjergmarathon

Hallo Ralf (Klink),

ich bin wieder einmal begeistert von Deinem Bericht. Genau so stelle ich
mir eine gut recherchierte Reportage vor. Es gilt nicht nur das Rennen,
sondern das politische, kulturelle und organisatorische Umfeld zu
beleuchten. Die Zeiten und Platzierungen allein kann ich auch in den
Ergbnislisten finden, aber so macht es Lust das Umfeld der Veranstaltung
zu erkunden.

Du hast mir richtig Lust gemacht, vielleicht doch noch mal einen
Marathon im hyggeligen Dänemark zu versuchen. Wir haben im Juni 2010
schon einen Skaninavien-Urlaub geplant.

Viele Grüße aus Jügesheim
und bis bald bei der Winterlaufserie
Günter Schließmann - 20.10.09

Sonntags Tagebuch zum 250. Geburtstag von GutsMuths

Vielen Dank für diesen interessanten und gehaltvollen Beitrag über Johann Christoph Friedrich GutsMuths! Es war eine Freude, ihn zu lesen. Ganz im Gegensatz zu den Einträgen, die nun wirklich nichts mit dem Laufsport zu tun haben und oft einfach nur momentane persönliche Befindlichkeiten wiedergeben (und an dieser Stelle m.E. eher weniger interessieren). Nichts für ungut.

Mit laufenden Grüßen

Dr. Wolfgang Metzger - 12.08.09

Sonntags Tagebuch - Eintragung vom 6.7.09

Wie sehr schätze ich den Laufreport und wie sehr die Beiträge von Werner Sonntag. Auch wenn letztere sich vom Thema Laufsport manchmal weit entfernen. Das macht dann das Antworten darauf schwierig, denn meine Antwort auf seine jüngsten Anmerkungen hat nun wirklich nichts mehr auf einer Laufseite zu suchen, aber wo sonst soll ich sie denn loswerden? Also, lieber Werner, die Zeche für die letzten Verirrungen des Marktwahns zahlen nicht die Rentner, sondern alle. Deine Rente zahlt per Umlageverfahren eine Einzahlergeneration, die selbst in die Röhre gucken wird. Nie zuvor ist es Rentnern in Deutschland so gut gegangen wie heute, und auf absehbare Sicht wird es nie wieder einer Generation so gut gehen. Du jammerst auf höchstmöglichem Niveau.

Ich verstehe, welche Härten Du durchgemacht und überlebt hast, mit denen ich beim Erwachsenwerden nicht konfrontiert wurde. Andererseits kennt niemand von uns die Härten, die die Zukunft vielleicht bringen wird, insofern ist durchlebte Härte keine tragfähige Kategorie für die Bemessung der Rentenhöhe.

Ich könnte jetzt einen Bogen zurück zum Laufsport schlagen, aber das wäre ohnehin ein durchsichtiges Manöver.

Ralf Milke - 12.7.09

Sonntags Tagebuch - Eintragung vom 15.6.09

Hallo Herr Sonntag,

habe eben Ihren Bericht vom diesjährigen Ultra - Lauf in Biel dreimal gelesen , so sehr haben mich Ihre Zeilen berührt.

Allerherzlichsten Glückwunsch zu dieser fabelhaften Leistung.

Keep on running and walking...........

Laufgruß,

Thomas Fagler

Sonntags Tagebuch - Eintragung vom 8.6.09

Guten Tag, Werner,

wie immer lese ich mit Gewinn Deine Kolumne unter www.laufreport.de. Diesmal geht es u.a. um Krebs.

Dazu schreibst Du:

"Es zeigt sich, daß Krebs viele und unterschiedliche Ursachen haben kann, nicht zuletzt in zunehmendem Maße auch umweltbedingt. Ich meine, daß daher auch der Krebs an vielen Fronten bekämpft werden muß. Die einst gescholtene "Polypragmasie" hat vielleicht doch ihre Berechtigung; Bewegungstraining ist ein kleiner Teil davon."

Sicher ist die Haltung dem Krebs gegenüber auch eine Frage der Perspektive. In unserer beider Fall wird diese durch mein geringeres Alter bestimmt. Aber ich denke, dass es nicht zutreffend und auch nicht zielführend ist, in puncto Krebs alleine Demut walten zu lassen. Denn das Prinzip "Selbstverantwortung" ist mit Schicksalsergebenheit nicht vereinbar.

Ich habe kürzlich das wunderbare Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren", geschrieben von zwei kanadischen Krebsforschern, gelesen. Ich finde vor allem dessen erstes Kapitel wertvoll, indem eine andere Sicht auf den Krebs nahegelegt wird. Dort wird nämlich gezeigt, dass der Krebs mit seinen verschiedenen Unterarten höchst ungleichmäßig über den Globus verteilt ist, und dass die Krebsraten vor allem mit bestimmten, in Folge genauer dargelegten, Ernährungsgewohnheiten korrelieren. Interessanterweise ist nach diesen Auswertungen nur ein geringer Anteil (15%, wenn ich mich recht erinnere) der Krebserkrankungen genetisch bedingt. Umweltfaktoren wie zB Pestizide spielen eine zu vernachlässigende Rolle.

Kurz gesagt formuliert das erste Kapitel schon einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Krebs (Entschuldigung für dieses abgegriffene Wort). Nämlich weg von Angst und Hilflosigkeit, hin zu einem zuversichtlichen und selbstverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper.

Um zum Schluss doch noch aufs Laufen zu kommen: die tägliche Bewegung ist eine Hauptpräventionsmaßnahme gegen Darmkrebs :-)

Viele Grüße,
Dr. Jörg Rieling - 11.06.09

Bergläufe im LaufReport

Ich möchte hier mal ein großes Lob an Winfried Stinn aussprechen. Da ich selber begeisterter Bergläufer bin lese ich seine Berichte, gespickt mit sehr schönen Bildern, mit großer Begeisterung. Bitte mach weiter so denn es ist absolute Klasse.

Lg Michael Weigel (27.3.09)

Sonntags Tagebuch - Eintragung vom 16.3.09

Lieber Werner Sonntag,

die Kolumne zum Thema „Amok“ ist so wohltuend besonnen geschrieben und beleuchtet das Problem aus derart verschieden Perspektiven, dass man nur sagen kann: brillant, erhellend und - was den letzten Satz angeht – bewegend. Vielen Dank dafür

Alfred Gross (16.3.09)

Editorial vom 12.03.09 - Brutto-Netto-Zeiten

Hallo Walter,

die Problematik hast Du sehr gut beschrieben und auch gestern abend im Training waren bei unseren LäuferInnen die Brutto- und Nettozeiten-Wertungen großes Gesprächsthema. Früher gab es auch keine Nettozeiten und ich würde konsequent nur Bruttozeiten für Platzierungen gelten lassen. Nettozeiten können ja ergänzend in den Ergebnislisten zur Information für die LäuferInnen aufgeführt bleiben, mehr aber auch nicht und wenn sich ein/e Spitzenläufer/in nicht vorne in der Nähe der Startlinie aufstellt, ist diese dann selbst schuld, wenn sie/er dadurch den Sieg oder eine vordere Platzierung "verpaßt".

Viele Grüße und ein schönes Wochenende!!!

Reiner Müller (13.3.09)

Zum Editorial im LaufReport klick HIER

Sonntags Tagebuch - Eintragung vom 26.1.09

Sehr geehrter Herr Sonntag,

habe eben Ihren Bericht vom 26.1.2009 gelesen, wunderbar! So ist das in der Tat, wenn man so langsam vom Läufer zum Geher wird. Aber wie wahr, sind wir nicht gut dran, dass wir uns ohne Stock bewegen können! Ich genieße das jedenfalls, obwohl ich noch einige Jährchen jünger bin als Sie. Ich bewundere Ihre Aktivitäten und Ihre Berichte lese ich mit Begeisterung. Ich selbst laufe seit ca. 30 Jahren, war früher einmal ein "knapp unter 3 Stunden-Läufer", seit mehr als 14 Jahren laufe ich mit einer Sammelbüchse für kranke und behinderte Kinder. Mehr als 300.000 Euro konnte ich so zusammentragen und persönlich übergeben. Bin ich da nicht gut dran? Ich bin unserem Herrgott dafür sehr dankbar.

Viele Sportliche Grüße und weiterhin alles Gute wünscht Ihnen

Peter Borsdorff (26.1.09)

Info: www.runningforkids.de.vu

Sonntags Tagebuch - Eintragung vom 22.12.08

Hallo,

ich finde den Gedanken mit den Laufschuhen interessant und richtig. Ich habe mir selbst dieses Jahr erstmals zwei Paar (normal und Trail) beim Aldi für 16.00 € gekauft und bin bisher sehr zufrieden. Die Goretex ist sogar besser als bei wesentlich teureren NorthFace Schuhen. Ich bin in 2008 übrigens ca. 3.800 km gelaufen, unter anderem in Biel. Da ich ständig 4 bis 5 Schuhe abwechslend trage, kann ich gut die Qualitäten vergleichen. Die Laufleistung ??? ich nutze die Schuhe zwischen 1.000 und 1.500 km pro Paar, bei letzteren hatte ich dann schon den Eindruck, das ich langsam nur noch ein Brett unter den Füßen hatte, aber ob es geschadte hat ?

Gruß vom Bodensee und ein frohes Fest

Jörg Nawrocki (24.12.08)

Anm.d.Red.: Bleibt die Tatsache, dass der genannte Discounter weder berät, noch ein Sortiment anbietet. Selbst Zwischengrößen sucht man vergeblich. Man muss schon die passenden Füße zum Schuh mitbringen. Auch will ich den Markenanbietern nicht ganz absprechen, Entwicklungsarbeit zu leisten. Wenn auch der Verdacht entsteht, es ginge dabei verstärkt um Farbgebung sowie um die mit abgespeckten Nachfolgemodellen gewinnträchtige Ausschlachtung eines zuvor mit einem aufwendigen Einführungsmodell bereiteten Marktes.

Vielen Dank für die Zuschrift. Walter Wagner

Editorial vom 13.11.2008 - Risikomanagement gefordert?

Nach meinen Informationen hat die Staatsanwaltschaft den Erlass eines Strafbefehls beantragt. In der Regel wird ein solcher vom Gericht "durchgewunken". Zu einer Hauptverhandlung kommt es nur dann, wenn der Veranstalter Einspruch einlegt. Ansonsten gilt der Strafbefehl wie ein Urteil.

Ich denke, das Strafmaß wurde von der Staatsanwaltschaft mit Augenmaß gewählt.

Insbesondere wurde ein nicht unerhebliches Mitverschulden der Opfer angenommen.

Denn ansonsten gibt es bei 2 Toten und 9 Verletzten nicht annähernd lediglich 90 Tagessätze, sondern ggf sogar Freiheitsstrafe (auf Bewährung). Genau ein solches beidseitiges Verschulden (Opfer und Veranstalter) halte ich - nach meinem Eindruck aus der Ferne - auch für die Ursache der Ereignisse.

Eine Verurteilung soll - so meine ich - den Laufveranstaltern, insbesondere von gefahrträchtigen Events - auch verdeutlichen, dass sie nicht im rechtsfreien Raum agieren, sondern den völlig üblichen juristischen Anforderungen unterliegen, wie jeder andere Veranstalter auch.

So hat sich sicherlich noch niemand darüber beschwert, dass von Betreibern einer Kartbahn aller höchste Sorgfalt verlangt wird und bei Nichtachtung hart durchgegriffen wird.

Mir ist auch noch nicht zu Ohren gekommen, dass für nachlässige Kartbahnbetreiber Straffreiheit verlangt wird, weil ansonsten niemand mehr eine Kartbahn betreibt.

Peter Walter (14.11.08)

Zum Tagebucheintrag von Herrn Sonntag vom 31.08.08

Hallo Herr Sonntag,

zu ihrem Tagebucheintrag vom 30.08.2008 möchte ich kurz Stellung nehmen.

Als lehrender Theologe und begeisterter Läufer habe ich ihren Artikel mit geteilten Gefühlen gelesen. Doch gerade deshalb möchte ich ihnen gerne eine kritische Rückmeldung geben. So wie sie die Fitness-Feindlichkeit des Herrn Dr. Lütz angreifen und seine einseitige Darstellung unseres geliebten Sportes missbilligen, genauso einseitig beschränken sie sich leider auf die schwarzen Eckpunkte der katholischen Kirche.

Die Polemik mit der sie katholische Sexualmoral in Kategorien wie Marienkult und die Erotisierung der Gottesmutter, sowie die Haltung bzw. Nichthaltung der katholischen Kirche zur Sexualität vor der Ehe anprangern, so sollten sie nicht vergessen, dass die katholische Kirche von Heute nicht diese ist, die sie noch zu ihrer Jugendzeit mit ihrem restriktiv frömmelnden Katechismus war.

Als Religionslehrer versuche ich meinen Schülern zu vermitteln was uns die biblische Person "Jesus Christus" als menschenliebende und damit nächstenliebende Person auf unseren Weg mitgeben will und gerade diese humanistische Vorstellung findet auch ihren Ausdruck in unserer Kirche und wurde von ihnen leider vergessen zu erwähnen.

Caritative Einrichtungen, seelsorgerliche Betreuung und ehrenamtliches Engagement werden, durch ihren Vorstoss in die dunklen Seiten der katholischen Kirchengeschichte, abgekanzelt. Millionen Menschen stehen im Namen der katholischen Kirche für den Dienst am Nächsten, was unter anderem der unter katholischer Trägerschaft stehende, größte private Arbeitgeber Deutschlands, die Caritas beweist.

Vergessen sie daher nicht, dass sie mit ihrem einseitigem Bericht ein falsches Bild von Kirche vermitteln. Einer Kirche in der vereinzelte Menschen zwar im Mittelalter stehen geblieben sind (leider auch führende Persönlichkeiten), der Großteil der weltweiten Kirchengemeinde sich dennoch nicht der Teufelsaustreibung oder Hexenverbennung widmet, sondern sehr wohl im 21. Jahrhundert angekommen ist und die Kluft von Wohlstand und Armut durch Hilfsprojekte, Sammelaktionen und den Dienst am Ärmeren zu bekämpfen versucht.

So freue ich mich weiterhin auf ihre Tagebucheinträge und hoffe, dass sie darin auch gegenüber der Institution Kirche und dem tiefen Glauben vieler Menschen Objektivität und Sensibilität walten lassen.

Mit freundlichen Gruß, Philipp Groll (5.9.08)

Sonntags Tagebuch: Eintragung vom 3. Juli 2008

Lieber Werner Sonntag,

vielen Dank für den letzten Tagebucheintrag. Wie wahr, wie wahr. Was braucht das Volk? Panem et circenses.

Auch für Fußballanhänger war die mit den Printmedien nicht übereinstimmende kritische und sachverständige Diskussion durchaus berechtigt.

Weiterhin alles Gute
Martin Linek (7.7.08)

Sonntags Tagebuch - Eintragung vom 3.6.08

Zu "Sonntags Tagebuch" (Eintragung vom 3.6.08) möchte ich einen Kommentar abgeben...

Ich lese diese Kolumne immer wieder gerne... auch wenn mich manche Aussagen doch provozieren und ärgern.

Nun stand in dieser Woche ein Satz drin, welchen ich mir sofort ausgeschnitten und gespeichert habe: "Das Leben wird reicher, wenn wir Gleichgültigkeit aus ihm verbannen." Dieses kann ich nur unterstreichen. Und muss mich trotzdem auch an meine eigene Nase fassen. Und wenn das jeder machen würde, wären die daraus entstehnden Konsequenzen unvorstellbar. Aber garantiert sehr gut.

In dem Sinne, Danke Hr. Sonntag für die Anregungen die Sie hier aufschreiben und uns zukommenlassen. Machen Sie weiter so...

Mit freundlichen Grüßen
Harald Waldschmidt

Sonntags Tagebuch - Eintrag vom 23.4.08: EU/Griechenland

Sehr geehrter Herr Sonntag,

als regelmässiger und aufmerksamer Leser Ihres Tagebuchs erlaube ich mir eine Anmerkung : Nach meiner Erinnerung hat Griechenland sich die Einführung des Euro mit falschen Zahlen erschlichen, der EU-Beitritt dagegen war wohl regulär.

Mit läuferischem Gruss aus der Schweiz
B. Wendt

Anm.d.Red.: Nach Rücksprache mit Werner Sonntag wurde die Eintragung entsprechend geändert. Nicht der Eintritt Griechenlands in die EWG im Jahr 1981, sondern der Beitritt zur Eurozone im Jahr 2000 wurde erschlichen

Sonntags Tagebuch Eintragung vom 4. März 2008

Lieber Werner,

auch diesmal wieder meinen Respekt vor deinem Artikel über die „Wilhelm Gustloff“. Dazu muss ich aber sagen, dass ich in einem Goldmann-Taschenbuch!!! die Hintergründe schon als geschichtlich interessierter Vorabiturient Ende der sechziger Jahre lesen konnte. Information ist eigentlich immer zugänglich, man muss sie nur wollen. Damals war meine Wut darüber, dass das NS-Regime eine große Kultur (fast) vernichtet hat, fast nicht zu bändigen. 1967/68 war dann mein erstes Semester. Darüber könnte man lange diskutieren. Jetzt denke ich aber lieber darüber nach, wie schnell ich am Sonntag in Kandel den HM angehen soll….

Schreib bitte weiter solche nachdenkenswerte Beiträge

Herzliche Grüße
Alfred Gross Reutlingen / LAV asics Tübingen (5.3.08)

Editorial vom 17.10.07 - Zeiterfassung & Rangliste abschaffen?

Mit ganzer Härte gegen Betrüger vorgehen

Liebe Laufreporter!

Vielen Dank für die klare Darlegung der Problematik im LaufReport. Nur in einem Punkt möchte ich widersprechen: "Und auch für Veranstalter ist es schwer, und mit viel Aufwand verbunden, Betrügern zu begegnen."

So groß ist der Aufwand gemessen am Gesamtaufwand nicht. Wenn wie in Köln der Championchp eingesetzt wird reicht es, zusätzliche Matten auszulegen. In Biel tun es auch einige Helfer, die überraschend an der Strecke stehen und die Läufer abhaken. Seit dem radelt Konrad Frei nicht mehr mit. Beim Schwäbische-Alb-Marathon (ohne Champion-Chip) wird an drei Stellen eine Startnummerkontrolle durchgeführt.

Die Veranstalter verpflichten sich im Allgemeinen zur Erstellung einer Rangliste. Seit 1997 sind die Startgebühren um mehr als das Dreifache gestiegen. Mein erster Lauf für den ich Startgebühren bezahlte war ein Marathon, der mich damals bei Nachmeldung 18 Euro kostete. Nächstes Jahr wären es 55. Da geht mir der Hut hoch, wenn neben der allgemeinen Veschlechterung bei den zusätzlichen Leistungen der Veranstalter eine verspamte Liste präsentiert und es den einzelnen Teilnehmern überlässt, selbst heraus zu finden, was denn nun wahr ist an den Ergebnissen.

Herzliche Grüsse

Karl Mistelberger (22.10.)

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Eine sehr gelungene Beschreibung des Status Quo vieler Laufveranstaltungen. Bis auf ganz wenige Aussagen spiegelt dieser Beitrag auch meine Ansicht deutlich wieder.

Axel Schaffelhofer (20.10.)

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Lieber Walter,

das ist klasse geschrieben und goldrichtig! Bravo!

Alfred Gross (18.10.)

Zu den Editorials klick HIER

Sonntags Tagebuch Eintragung vom 05. Oktober 2007

Anmerkung zu den Senioren-Weltmeisterschaften

Hallo,

die Sonntagsbriefe lese ich immer sehr gern und kann vieles nachempfinden oder bestätigen. Zu dem letzten Absatz des o.g. Briefes was die Senioren-WM in Riccione betrifft, kann man allerdings auch eine andere Sichtweise haben. Touristikerlebnis ist es schon für wohl alle, aber für etliche Sportler aber auch mehr. Es sind auch sehr gute Leistungen gebracht worden. Und wenn man vielleicht mittels Qualifikation nur Senioreneliten aussieben würde, würde die Teilnahme so abschreckend sein, daß man es auch lassen könnte. Daß aber gerade eine breite Masse von Alterssportlern an den Start gehen kann, ist für die Verbreitung einer sportlichen Betätigung aller Altersklassen auch mit Beispielgebung verbunden. Es war z.B. wirklich ein Erlebnis auf der Tribüne sitzend, einem 95jährigen Mexikaner bei dem 800 m Lauf zuzuschauen, der von knackigen 80jährigen natürlich abgehängt worden ist. Aber er brachte sein Ding zu Ende. Und was die Ehrung im lokalen Rathaus der heimgekehrten Sportler angeht, finde ich es ganz großartig, daß in Bad Soden Salmünster das Ehepaar Blatz geehrt worden ist. Regina Blatz hat im Marathon bei W45 im Einzel Silber (3:10) und mit der Mannschaft Gold, der Hermann Blatz mit der Mannschaft Bronze geholt. Für mich ist die Regina als Mutter von 7 Kindern eine Art Marathonheilige. Daß die ganze Stadt die Familie gefeiert hat, ist gut für die eigenen Kinder aber auch für die Jugend und die übrige Seniorenschaft. Im Übrigen habe ich selbst mit der deutschen Mannschaft die Silbermedaille geholt, was für mich nur insofern eine Herausforderung war, als daß ich mich bei neun gestarteten und einlaufenden deutschen Läufern unter die ersten 3 vorarbeiten mußte. Daß mich nirgendwo und niemand erwähnt oder geehrt hat, macht mir nichts aus. Es wäre mir eher peinlich gewesen.

Es wird auch immer mal wieder was zu kritisieren sein - vielleicht jetzt auch an meiner Kritik - aber ich freue mich schon auf den nächsten Sonntagsbrief.

Es grüßt
Dr. Ingo Heiskel (10/07)

Editorial vom 7.3.07 - Was ist Weltklasse?

Hallo Walter,

zu deinem Editorial vom 07.03.2007 muß ich Dir gratulieren. Es gehört zu den feinsten Beurteilungen der Laufszene und seinem Umfeld. Absolut top.

Anmerkung: Die Freiheit, dein Editorial zu bewerten, nehme ich mir aus dem Quervergleich zwischen den Läuferzeitschriften die ich in den Jahren 1980 bis 2004 interessiert bis kritisch gelesen habe und vielen weiteren Berichten aus dem Internet (national und international).

Eine angenehme Zeit wünscht Dir und Constanze
Herbert Rollwa (3/07)