Hannes Blank

 

Sportlich gesehen kein Talent für nix, aber trotzdem viel gemacht - so könnte man meine Sportlaufbahn beschreiben. Meine Eltern waren Paddler, meine frühesten Sporterinnerungen sind "Eltern-und-Kind-Turnen" in einer muffigen Schulturnhalle und ein Schwimmkurs im nächstgelegenen Hallenbad. Von Hause aus bin allerdings Ruderer. Als 11-Jähriger trat ich 1982 dem Karlsruher Ruderverein Wiking bei und wurde dort kürzlich schon als "Altmitglied" bezeichnet...

Davor hatte ich es mal ein Jahr mit Fußball versucht, aber das machte mir keinen rechten Spaß. Meine größte Begeisterung gilt bis heute dem Ausdauer- und Amateursport. Nach rund 6 Jahren als Steuermann und Ruderer hatte ich die Nase voll und nahm eine kurze Pause vom (Leistungs-)Sport. Was nicht heißen soll, dass ich keine schönen Regatta-Erlebnisse hatte. Darunter auch kleine Erfolge wie den Landesmeistertitel im Junioren-Einer 1987 und im Jahr davor hatte ich als Steuermann des Vereinsachters bei der Deutschen U23-Meisterschaft auf der Olympia-Regattastrecke in München-Oberschleißheim eine Bronzemedaille gewonnen.

Laufen war von Anfang an immer irgendwie dabei, und sei es nur, weil Mannschaftsmitglieder in der Leichtgewichtsklasse starten wollten, aber zuviel wogen und deswegen kurz vor dem Gang zum offiziellen Wiegetermin noch Gewicht wegschwitzen mussten.

Ziemlich blauäugig, aber halbwegs gut vorbereitet, nahm ich am 17. September 1989 an meinem ersten Marathon teil, die 42,195 km in Karlsruhe, und kam nach knapp 4 Stunden ins Ziel. Der Ausdauerdreikmapf Triathlon wurde ab 1990 immer populärer und ich schloss mich dem SSC Karlsruhe an, der damals wie heute gute Trainingsbedingungen bietet. Wenn's gut lief, landete ich im vorderen Mittelfeld, wenn nicht ganz mein Tag war, fand ich mich im hinteren wieder. Die Kurzdistanz (meist 1,5-40-10) war meine Lieblingsstrecke. Zweimal nahm ich auch an Mitteldistanzwettbewerben teil (Dornstetten und Leimersheim). Außerhalb der Triathlonsaison waren Volksläufe mein Ziel: Neben dem Karlsruher Marathon und einer einmaligen Teilnahme am Schwarzwaldmarathon noch oft der Forchheimer Silvesterlauf und die Rheinzaberner Winterlaufserie. Bestzeiten möchte ich hier nicht nennen müssen, sie sind nicht gut genug, um mit ihnen angeben zu können...

Als ich zum Zwecke des Studiums nach Köln zog, gab ich den Triathlonsport auf. Laufen blieb mir aber erhalten, ich nahm an den ersten beiden Köln Marathons 1997 und 1998 teil. Etwa ein Jahr trainierte ich mit den Rugby-Spielern vom ASV Köln. Außerdem fuhr ich Rad, nicht nur auf der Straße: Die Radbahn der Sportuni in Köln-Müngersdorf zog mich in ihrem Bann. Gegen Ende meiner Zeit in der Domstadt nahm ich 2005 an der Deutschen Hochschulmeisterschaft Rad teil und erreichte in der Hobbyfahrerklasse einen netten Platz im vorderen Mittelfeld.

Nach der Rückkehr nach Karlsruhe wußte ich zunächst nichts so recht mit mir anzufangen. 2007 fing ich an, für ein Kulturmagazin zu schreiben. 2010 legte ich alle bis dahin gemachten Nebentätigkeiten ab und bin seitdem ausschließlich als freier Journalist für verschiedene Medien unterwegs. 2012 erwarb ich an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe nach vier Semestern Studium generale und einem Vortrag über "Amazonen in Film und Fernsehen" das Profibürger-Diplom "Beauftragter des Volkes für die Bestärkung der Hoffnung, dass Aufklärung dennoch gelingt".

 

Neben Leichtathletik schreibe ich noch oft über Rudern und Triathlon sowie über Frauenfußball. Daneben stehen lokale und kulturelle Themen auf meiner Auftragsliste. Hin- und wieder nehme ich an Breitensport-Ruderregatten teil, z.B. am Düsseldorfer Marathonrudern (42,6 km) oder am Mainzer Nikolausvierer (4 km). Seit Ende März 2014 bin ich Referatsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Landesruderverband Baden-Württemberg

Foto: Bernd Attner

Was das Laufen betrifft, so trainiere ich in Karlsruhe gerne beim Lauftreff "memler.de". Meine Hobbys sind Kaffeetrinken und die Fremdsprachen Spanisch und Französisc

 

Holger Czäczine

Ich bin Jahrgang 1962 und in Zeitz (Sachsen-Anhalt) geboren. Aufgewachsen bin ich in der Gemeinde Profen (ca. 30 km südlich von Leipzig). Mit dem Laufen kam ich schon sehr intensiv in der Kindheit in Berührung, da mein Vater das Leichtathletik-Training im Sportverein Aktivist Profen (jetzt Eintracht Profen) leitete. Meine beiden Geschwister waren ebenfalls in diesem Verein aktiv, wobei mein Bruder Karsten sportlich am erfolgreichsten war.

Im Jahre 1983 wurde er DDR-Jugendcrossmeister und lief unter die Top 5 über 2000m Hindernis in 6:00 Minuten. Der Familienrekord meines Vaters über 5000m, der bei 15:16 Minuten steht, blieb aber durch Karsten und mich unangetastet. Ich kam zumindest im Jahr 1984 im Leipziger Zentralstadion mit 15:36 Minuten bis auf 20 Sekunden an den Familienrekord heran. Im gleichen Jahr lief ich auch noch die 10.000m im damaligen Karl-Marx-Stadt (jetzt Chemnitz) in 32:51 Minuten. Mein Marathondebüt In Weißwasser (Lausitz) im Herbst 1984 fiel dann nach den guten Unterdistanzleistungen in 2:47:07 auch sehr vielversprechend aus. Einmal lief ich noch eine 2:52 im Jahre 1986 beim Internationalen Stadtparkmarathon in Karl-Marx-Stadt.

Über die Stationen Freiberg in Sachsen (Studium der Verfahrenstechnik) und Hoyerswerda bei Cottbus kam ich im November 1991 in die schöne Südpfalz nach Rheinzabern. Hier nahm ich im Dezember 1991 am 10km-Winterlauf des TV Rheinzabern teil. Unser damaliger Lauftreffleiter Walter Fichtenkamm sprach mich gleich an und seit Januar 1992 trainiere ich im Lauftreff des TVR. Hier betreue ich auch immer wieder Anfänger und Neueinsteiger. Es liegt mir sehr am Herzen meine reichhaltigen Erfahrungen an Laufnovizen weiterzugeben. Natürlich verdinge ich mich dann auch gern mal als Tempomacher für meine Schützlinge bei einem Halbmarathon oder Volkslauf. Schließlich bin ich von 1984 bis 2004 20 Marathons gelaufen. So nutze ich mein sehr gutes Tempogefühl um meine Vereinskollegen/innen zu neuen Bestzeiten zu ziehen.

Sehr stolz bin ich auf meine 22jährige Tochter Tina, die die sportliche Tradition der Familie Czäczine als Leichtathletik-Übungsleiterin im TV Rheinzabern fortsetzt. Als Schülerin war sie auch eine gute Straßenläuferin mit einer 10km-Bestzeit um die 47 Minuten.

Seit 1993/1994 bin ich als Pressewart der Leichtathleten des TV Rheinzabern tätig. Das Schreiben über Sportveranstaltungen machte mir schon immer Spaß. Schon während meines Studiums schrieb ich kleine Artikel für die Unizeitung. Im November 1995 war ich mit dem TV Rheinzabern beim New York Marathon und die Story darüber war mein Einstieg beim damaligen Laufmagazin "Lauf mit". Hier lernte ich unter anderem auch die jetzigen LaufReporter Beritta Zeil und Johann Till kennen. Vor allem bei den Rheinzaberner Laufveranstaltungen tauschten wir uns oft aus, da ich dort im Zielbereich mit den Siegern ins Gespräch kam, um ein paar O-Töne für unsere vereinsinterne Presse einzufangen. Beim diesjährigen Osterlauf kam ich dann mit Constanze Wagner ins Gespräch und im April gab ich mein LaufReport-Debüt mit den 20km de Lausanne. Neben der Schreiberei betätige ich mich seit ein paar Jahren nun auch bei den Rheinzaberner Laufveranstaltungen als Sprecher. Auch das macht mir sehr viel Spaß und ich genieße es, die Stimmung im Zielbereich richtig auszukosten.

 

Reinhold Daab

Eigentlich wollte ich nur ein paar Fotos machen. Kaum hatte ich diese Anregung in den Raum gestellt, fand ich mich wenige Tage später mit Kamera und Notizblock ausgerüstet an der Strecke beim Pokallauf in Reinheim wieder. Das Ergebnis ist bekannt.

Ich, Jahrgang 1953, verheiratet, 3 erwachsene Kinder und schon sechs Mal Opa, bin beruflich seit 20 Jahren für die F.A.Z. tätig und dort für das Mahnwesen verantwortlich.

Meine ersten Lauferfahrungen habe ich vor etwa 35 Jahren gesammelt und schon damals an Volksläufen teilgenommen. Aus dieser Zeit existiert sogar noch ein gemeinsames Foto mit Lutz Philipp (...nach einem Lauf). Aus beruflichen und familiären Gründen gab es danach immer mal wieder längere Laufpausen, aber seit 15 Jahren bin ich jetzt ohne Unterbrechung unterwegs. In dieser Zeit habe ich die regionale Laufszene kennengelernt und an allen möglichen Veranstaltungen zwischen 10 km und 25 km teilgenommen, mit Erreichen der AK 50/55 zuletzt manchmal sogar ein wenig erfolgreich. Was noch fehlt ist ein Marathon, aber das ist nicht so wichtig.

Markus Heidl

Zur Leichtathletik gekommen bin ich schon als Teenager, zunächst aber als Mehrkämpfer. Nicht der schlechteste Weg, von der koordinativen Seite profitiere ich noch heute: sowohl als Läufer als auch als Trainer. Ich behaupte, dass die Hirnhälften meiner Schützlinge überdurchschnittlich gut vernetzt sind.

2004 ging es dann in der elften Klasse in die USA. Dort wurde dann zum ersten Mal richtig gelaufen, in einem großen Team (ca. 20 Jungs), mit Training jeden Tag direkt nach der Schule im John Bryan State Park. Samstags ging es dann immer mit dem Schulbus und dem ganzen Team zu Wettkämpfen. Im Cross Country werden in der High School 5 km über Stock und Stein gelaufen. Aber nicht wie hier in Deutschland mit nur vereinzelten Startern, sondern mit 200 und mehr Läufern pro Rennen. Genial! Ich war vom Laufvirus infiziert.

Zurück in Deutschland fehlten mir aber zunächst die Mitläufer und so war es wieder der Mehrkampf, bis ich mir 2006 mit einem Kumpel überlegte, in Frankfurt Marathon laufen zu wollen. Das Ziel war die Bestzeit meines Vaters von 3:12 h zu unterbieten. Mit Gehpausen wurden es dann 3:31 h, aber es hatte mich gepackt, das Laufen sollte meine Disziplin werden. Für das Fernziel, dieselbe Distanz einmal eine Stunde schneller laufen zu können sollten zunächst die Unterdistanzzeiten verbessert werden; dafür schloss ich mich der Mittelstreckengruppe der LG Neu-Isenburg/Heusenstamm unter Rainer Ulrich an. Mit den Jahren wurden dann die Zeiten schneller, unsere Gruppe löste sich aber leider auf. Mit dem Wechsel zu Spiridon Frankfurt verabschiedete ich mich auch von den Mittelstrecken und laufe nun hauptsächlich die längeren Kanten. Und nachdem ich 2012 durch einen gewonnenen Freistart beim Jungfrau-Marathon positive Marathonerfahrungen gesammelt hatte, habe ich mich auch schon zwei Mal (2013 + 2014) wieder in Frankfurt versucht, will mich aber noch weiter steigern. Wer mehr wissen will (wie Bestzeiten etc.) oder aktuelle Wettkampfberichte aus meiner Sichtweise lesen will, ist herzlich auf meiner URL laufenhilft.de willkommen.

Auch wenn sich das vielleicht so anhört, laufe ich nicht nur, um einen Marathon für meine Verhältnisse schnell laufen zu können. Laufen macht mir Spaß, dadurch habe ich die perfekte intrinsische Motivation. Ich bin gerne draußen an der Luft und kann währenddessen a) bei den lockeren Läufen sehr gut nachdenken und Ideen generieren und b) mich bei den Tempoeinheiten auspowern und dadurch Stress und Sorgen abbauen. Beruflich bin ich ganz anders unterwegs: als Maschinenbau-Ingenieur arbeite ich derzeit als Doktorand bei der Robert Bosch GmbH.

Foto: Thomas Guthmann

Ralf Klink

Selbstdarstellung ist nicht gerade meine Spezialität. Deshalb sollten ein paar Stichpunkte reichen!

Geburtsdatum: 14.7.1965 in Darmstadt
(sag bloß keiner ich wäre gebürtiger Darmstädter, ich bin gebürtiger Goller (Goddelauer))
Wohnort: schon immer Goddelau
(leider seit 25 Jahren zu "Riedstadt" wegfusioniert)
Familienstand: ledig
Beruf: Mathematiker, tätig im EDV-Bereich der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba)
Verein: seit fast 40 Jahren TSV Goddelau

Sportliche "Laufbahn":

"Schreiber-Laufbahn":

Seit etlichen Jahren Berichte über unseren Lauftreff „Rheudommtrombler“ fürs Ortsblättchen (der wöchentliche "Gemeindebote" mit Amts-, Kirchen- und Vereinsnachrichten). Erster Einstieg bei Laufreport durch Korrektur eines zufällig entdeckten kleinen Fehlers. Später systematisches Korrekturlesen und schließlich auch Schreiben eigener Artikel.

Heiko Krause

Am 15. 12. 1968 wurde ich im oberhessischen Marburg an der Lahn geboren und bin bis heute nicht hier weggekommen. Aber eine Stadt, in der man es nie weiter als eine Viertelstunde ins Grüne hat, will ich auch nicht unbedingt verlassen. So habe ich dann auch an der hiesigen Philippsuniversität Deutsch und Geschichte auf Lehramt studiert. Nach dem Referendariat gab es für mich zunächst keine Stelle als Lehrer, aber von irgendwas muss man ja leben. Also wurde ich freier Journalist. Zurzeit arbeite ich hauptsächlich für die Marburger Neue Zeitung, aber inzwischen auch für einige Laufmagazine und andere Fachblätter.

Geholfen hat mir dabei meine "Karriere" beim LaufReport. Seit 2004 hier aktiv macht es mir immer noch unheimlich Spaß zu fotografieren und Berichte zu schreiben. Besonders schön ist es natürlich, wenn man, wie schon oft geschehen, ein positives Feedback von Läufern und Veranstaltern bekommt.

Meine sportliche Laufbahn begann sehr abwechslungsreich. Angefangen vom Kinderturnen über Fußball, Basketball und Schwimmen bis zur Leichtathletik probierte ich alles mehr oder weniger erfolgreich aus. Bei der Leichtathletik bin ich dann hängen geblieben ohne mich aber auf eine Disziplin zu spezialisieren. Aufgrund einer Verletzung verlor ich mit 15 allerdings die Lust am Sport, außerdem hat man in dem Alter ja auch so viele andere Interessen.

So blieb nur noch meine Leidenschaft Skilaufen, vor allem das Tourengehen in den Dolomiten und ab und an das Wandern. Wie das aber so ist, zeigt sich Unsportlichkeit mit zunehmendem Alter an bestimmten Stellen des Körpers und so fing ich mit 30 dann doch wieder an, mich ein wenig sportlich zu betätigen. Zunächst mit Krafttraining, später dann auf Initiative meiner Frau auch mit Laufen. Bei meinem ersten Volkslauf hatte ich noch Bedenken Letzter zu werden. Weil mein Ergebnis davon aber weit entfernt war, bekam ich Lust auf mehr. Ich schloss mich der Laufgruppe des TSV Cappel an und begann mit regelmäßigem Training. Der erste Marathon folgte bald und inzwischen bin ich beim Ultra Sport Club Marburg gelandet und habe auch Gefallen an Distanzen jenseits des Marathons gefunden.

Günter Krehl

An Silvester 1948 erblickte ich in Stuttgart-Bad Cannstatt das Licht der Welt. Als Schäferbub war mir der Sport nicht gerade in die Wiege gelegt, den entdeckte ich aber dann mit 10 Jahren für mich. Bei den sogenannten „Ackerwettkämpfen“ sprangen wir mit Bohnenstangen bis zu 2 m hoch und mussten auf den Füßen im Gras landen. 1963 gab meine Mutter endlich meinem Drängen nach und ließ mich in die Leichtathletikabteilung von Salamander Kornwestheim eintreten...

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Axel Künkeler

Ich gehöre dem LaufReport-Team seit Oktober 2005 an. Zum Lauf- und Ausdauersport kam ich relativ spät. Meinen ersten Marathon bin ich beim 1. Magdeburg Marathon 2004 im "zarten Alter" von 51 Jahren gelaufen.

Der Sport hat mich allerdings mein ganzes Leben begleitet: erst Straßenfußball, Tischtennis, dann etliche Jahre als aktiver Basketballer in Ober- und Regionalliga, ein Jahr sogar 2. Bundesliga. Doch lang, lang ist's her. Danach der ‚übliche' Freizeitsport: Tennis und Skifahren. Erste läuferische Erfahrungen habe ich Mitte der 90er Jahre gesammelt bis hin zum Halbmarathon bei der Bundesgartenschau 1999 in Magdeburg. Dann hat mich ein Bandscheibenvorfall erst mal aus der Bahn geworfen. Erst Anfang 2004 habe ich mich langsam wieder auf den Weg gemacht.

Diesmal mit besserem Training und mehr Konsequenz! Nicht nur, aber vor allem das Laufen und Rennradfahren haben mir wieder ein richtig positives Lebensgefühl vermittelt. Neben den Marathonläufen habe ich viele 10er, 20er, Halbmarathons bestritten. Sehr gerne bin ich auch bei Landschafts- und Bergläufen unterwegs. Ob Melibokus im Odenwald, Hundseck-Berglauf im Schwarzwald, Biosphärenlauf im Saarland oder Cretes Vosgiennes, die 33km über die Höhenzüge der Vogesen, oder die ‚Tour de Tirol' - es waren wunderschöne Erlebnisse für mich.

Zu meiner Person -hinter dem Läufer- nur in aller Kürze: geboren 1953 in Dillingen/Saar. Nach einem sozial- und politikwissenschaftlichen Studium in Trier/Mannheim bin ich über 30 Jahre in Politik und Verwaltung vor allem im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig: u. a. Pressesprecher im Wirtschaftministerium Saarbrücken; Verantwortlicher für Tourismus- und Standortmarketing im Wirtschaftsministerium Magdeburg; derzeit Projekt-Manager für Tourismus (in Altersteilzeit); nebenbei freier Mitarbeiter für "Saarbrücker Zeitung" und "Starkenburger Echo" und natürlich ‚LaufReport'. Seit 2007 veranstalte ich zudem den Heppenheimer Altstadtlauf.

Meine Wurzeln liegen also im Saarland, Studium und Beruf haben mich 1990 in die neuen Bundesländer nach Magdeburg geführt, die Zufälle des Lebens wieder ein Stück zurück nach Heppenheim an der Bergstraße. Zuweilen fühle ich mich als ‚Pendler zwischen den Welten'.

Und … laufend  bewegt sich was!

Michael Schardt

Geboren, aufgewachsen und nach langer Abwesenheit wieder wohnhaft in Köln. Studium der Germanistik und Philosophie. Buchverleger, Autor und freier Journalist (Sport und Kultur).

Seit der Kindheit immer sportlich unterwegs: u. a. Fußball, Handball, Radfahren, Tischtennis, Leichtathletik. Im Laufbereich rund 900 Wettkämpfe, darunter 75 Marathons und Ultras.

Seit vielen Jahren Trainertätigkeit mit B-Lizenz "Lauf" und B-Lizenz "Prävention". Betreuung einer Laufgruppe geistig und körperlich gehandicapter Menschen. Organisator von Trainingslagern und Laufreisen.

 

Gustav Schröder †

Freunden und Verwandten gab er gern sein Lebensmotto mit auf den Weg. Ein Spruch des Oxford-Professors Sir Darendorf: „Höre nie auf anzufangen und fange nie an aufzuhören.“

In Gedenken an Gustav Schröder - und zur Erinnerung - das von Theo Rous, Ehrenpräsidenten des DLV, erstellte Portät im LaufReport HIER

 

Johann Till

Als mich Conny und Walter Anfang 2002 fragten, ob ich bei ihrem neuen Projekt, einer Laufzeitschrift nur digital im Internet, mitmachen wolle, habe ich nicht lange überlegt und spontan meine Mitwirkung zugesagt. Dachte ich doch oft und gerne an die Zeit Ende der Achtziger zurück, als wir zusammen mit Georg Supp und Franz Back das heute für die Region schon legendäre "Lauf mit" herausbrachten. In abwechselnder Reihenfolge haben wir damals, mal in der Privatwohnung des Einen oder in den Kellerräumen des Anderen, in mühseliger Kleinarbeit, dabei aber immer fröhlich und in bester Laune, geschnipselt und geklebt, bis auf den aufgestellten Tapeziertischen die neue Ausgabe vor uns lag.

Johann Till, 1990 ohne
sein Wissen vom
Titelbildmacher zum
Titelbild gemacht

Schon beim "Lauf mit" lag der Schwerpunkt meiner Tätigkeit auf dem fotografischen Sektor. Damals noch als Einziger unseres Teams mit einer neueren "Spiegelreflex" ausgestattet war vorbestimmt, wer sich um Bildmaterial etc. zu kümmern hatte. So machte dann auch meine läuferische Fortentwicklung einen jähen Knick, als ich immer öfter statt zu Laufen, an der Strecke stand, hinter einem Gebüsch lauerte oder gar dem Feld den Weg versperrte um das neue Titelfoto zu schießen. Auf dieses war ich dann immer besonders stolz und es half mir zu verschmerzen, dass ich bei 2:55 h über Marathon oder 36:15 min über den Zehner stehen geblieben bin.

Heute, mit den Jahren gereift und auf dem Schädel gelichtet, ist die Jagd auf neue persönliche Bestzeiten gegessen. Schnee von gestern. Im Gegenteil, immer öfter erwische ich mich, dass ich mich insgeheim darüber freue, wenn Conny oder Walter bei mir anrufen und nachfragen, ob ich nicht über den Berglauf in "X" oder den Kirmeslauf in "Y" berichten möchte.

Auf einem Volkslauf in der Pfalz lernte ich so auch 1995 Beritta Zeil kennen, mit der ich nunmehr seit vielen Jahren verpartnert bin. Das mit den Titelfotos hat sich zwischenzeitlich längst erledigt.

Im neuen digitalen LaufReport ist es mit einem Bildchen nicht getan. Während ich mich auf der Strecke um die Fotos kümmere, sammelt Beritta hinter der Ziellinie fleißig erste Informationen ein. So sind wir nun bereits seit vielen Jahren für LaufReport gemeinsam tätig und noch immer macht es uns riesig Spaß.

Ronald Vetter

Hallo! Den Grossteil meines Lebens, das 1964 in Jugenheim / Bergstrasse seinen Anfang nahm, verbrachte ich im Odenwald. Aus Mangel an brauchbaren Alternativen ging ich erst mal so lange wie möglich zur Schule, mit dem Ergebnis, dass ich heute ein Abiturzeugnis in der Schublade habe. Im Anschluss an eine kurze, aber folgenlose Karriere als Hilfsarbeiter im Straßenbau begann meine Ausbildung zum Glasapparatebläser. Von Anfang an nutzte ich die handwerklichen Fähigkeiten des technischen Apparatebaus auch zur Herstellung von kunsthandwerklichen Glasobjekten.

Nach dem Zivildienst brach mein Reisefieber aus und ich zur ersten von fünf Afrikareisen auf. Insgesamt verbrachte ich etwa acht Monate in fünf Ländern des südlichen Afrikas. Den Traum von der ersten Glasbläserei in Botswana habe ich aber erst mal auf später verschoben. Immerhin steht der Name schon fest: Blowshop!

Auch beruflich lockte es mich in die Ferne. Für zwei Jahre lebte und arbeitete ich ab 1990 in Zofingen in der Schweiz. Nicht faul und mit dem Ziel mal eine Prüfung besser als das Abitur abzulegen, absolvierte ich 1997 die Meisterprüfung. Heute arbeite ich bei Degussa in Hanau und beschäftige mich mit der Entwicklung und Anfertigung von Glasapparaten, hauptsächlich für die chemische Forschung.

Meine läuferische und journalistische Karriere lässt sich am ehesten mit einem Wort beschreiben: Spätzünder! Zwar bin ich immer wieder mal gejoggt, irgendwas zwischen dreimal die Woche und ein halbes Jahr gar nicht, aber zum Läufer mit Freude, Ehrgeiz und Ausdauer wurde ich erst im Jahr 2002. Der Kontakt zum LaufReport kam eher durch Zufall zustande. Wenn man im gleichen Ort wohnt, laufen einem die Wagners zwangsläufig über den Weg. So kam dann auch die Idee zu Stande meine Laufanfänge im LaufReport zu dokumentieren. Das war gleichzeitig mein Einstieg in die Schreiberei, denn außer Schulaufsätzen und Emails hatte ich bis dahin noch nicht allzu viel zu „Papier“ gebracht. Auch die erst kürzlich erworbene Digitalkamera fand beim Berichten übers Laufen bald eine sinnvolle Beschäftigung.

In sportlicher Hinsicht geht es ebenfalls aufwärts. Ich bin zum fleißigen und begeisterten Volksläufer geworden und habe mittlerweile eine Reihe von Läufen zwischen 5 Km und Marathon bewältigt. Vom Ende der Ergebnislisten arbeite ich mich langsam Richtung Mittelfeld vor. Noch kann ich regelmäßig neue Bestzeiten erzielen. Die sind aber nicht wirklich erwähnenswert.

Walter Wagner

Mit der Idee ein Laufsport-Magazin zu machen wurde ich erstmals 1988 konfrontiert. Ein gerade volljährig gewordener Läufer arbeitete an der Umsetzung der Idee eines regionalen Laufsportmagazins für Baden und die Pfalz und suchte Leichtfertige, die bereit waren, ihm dabei zu helfen. Als Mann der Tat fackelte dieser auch nicht lange, beim ersten Infoabend wurden alle engagiert, gleich mit Terminen ausgestattet und das Magazin "LAUFmit" war geboren. Ein super Team. Wir hatten eine Menge Spaß.

Aber irgendwie stagnierte unser „Heftl“. 1991 gaben wir das Ding an einen Interessenten ab, atmeten alle auf und jeder ging seiner Wege. Ganz aufgehört über Laufen zu schreiben habe ich aber in den folgenden Jahren nie und mit LaufReport ist die alte Liebe wieder voll entbrannt.

Ich bin 1953 geboren und Industrie-Kaufmann. Kaufmännischer Leiter in einem weltweit agierenden mittelständischen Unternehmen, mit der Aufgabe alle aufkommenden Hemmnisse aus dem Wege zu räumen, war Ausgangspunkt meines Entschlusses, den kleinen Sprung vom Prokuristen zum Selbständigen zu wagen und damit den großen Sprung zu verbinden, weg von einer Branche die mich nur mäßig interessierte, mitten hinein in den buntschillernden Freizeit- und Unterhaltungsmarkt.

Das Produkt liegt vor. Ein Laufsportmagazin im Internet von dem bereits nach wenigen Monaten zu lesen ist, dass es zum Besten gehört was man im deutschsprachigen Internet über Laufen findet. Ich kann diese Einschätzung nur uneingeschränkt an das Team weitergeben. Mir ist es gelungen, eine erstklassige Mannschaft von der Idee zu überzeugen und zum Mitmachen zu motivieren.

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