15.10.17 - 46. Int. Wolfgangseelauf - Salzkammergut Marathon

Märchenhaft und grenzenlos verbindend

Seriensieger weiterhin auf Erfolgskurs
von Constanze & Walter Wagner 

Foto-Impressionen im LaufReport zum 46. Int. Wolfgangseelauf & Salzkammergut Marathon HIER

Geschichten, die vom Wolfgangsee oder vom Heiligen Wolfgang handeln, die gibt es in einer nicht endenden Fülle, gleichwohl sind sie anregend und unterhaltend. Zu den jüngsten Erzählungen zählen die vom Wolfgangseelauf. Mythos und Leidenschaft, ist auch sein Motto. Dies allein erklärt nicht die Anziehungskraft, den Erfolg dieses 27 Kilometer langen grenzüberschreitenden Klassikers, der Oberösterreich und das Salzkammergut vereint, und dessen enormer Beliebtheit.

Warum manche Läufe gut angenommen werden, manche den Durchbruch aber nie schaffen, dafür gibt es Gründe. Diese liegen mitunter auf der Hand, sind aber nicht immer auszumachen. Landschaftliche Reize sind Pluspunkte. Die hat man am Wolfgangsee, kein Zweifel. In Metropolregionen muss man oft die Stellschraube drehen und erdrückende Industriekomplexe zur Realkultur hochstilisieren.

 

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Erfolg oder Misserfolg ist in jedweder Lokation möglich. Es gibt teilnehmerstarke Läufe, deren Anziehungskraft aus dem Hut der Werbestrategen gezaubert ist, anders erklärt sich der Zuspruch nicht. Interessenlosigkeit oder gar Widerstand aus der Bevölkerung können ein Todesurteil aller Mühen sein. Und am Wolfgangsee? Hier gibt es nur einen Grund ihn nicht zu mögen, der Falkenstein!

Die größte Herausforderung für die Läufer ist der Anstieg hinauf zum Falkenstein. Man wandelt auf einem Teil des Pilgerwegs des Heiligen Wolfgang. Es gibt einiges zu sehen und zu lesen: die Falkensteinkapelle, eine ganze Reihe von Pilgertafeln und eine erstaunliche Ansammlung von Sündensteinen. Hier z. B. die Schlafkapelle des Heiligen Wolfgang mit 7 Szenen aus seinem Leben. Er soll sich an die Felswand gelehnt haben und die Spuren davon sind heute noch deutlich zu sehen
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Lieblich geht es um den See, beliebt auch als Radtour für die ganze Familie. Die Orte am Ufer sind ausnahmslos einladend, die Küchen hervorragend, die Menschen offen und liebenswürdig. Jahrhunderte lang geprägt vom Pilgerstrom, der neuerdings mehrheitlich mit dem Reisebus vielleicht vom Flughafen Salzburg einfällt. Weltreisende, die vielleicht das Abendessen bereits in Paris, London oder Rom einnehmen. Auf die internationalen Besucher hat man sich eingestellt. Die Tourismusverbände am See und in der Region sind wachsam und rege. Kultur und Natur in einmaliger Koexistenz sind die Basis, Achtsamkeit und Qualität heißen die Erfolgsgaranten. Dies alles bei angemessener Preispolitik in weiter Bandbreite.

Drei Kilometer nach dem Start stellt sich der Falkenstein in den Weg und muss überwunden werden. Da hilft auch kein Handy-Navi, das einem E-Biker eine Möglichkeit an der Felswand vorbei aufzeigt.

 

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Sicher, in den Köpfen der touristischen Landschaftsgestalter schwirrt ein seeseitiger Steig, wie der am Bürglstein, doch existent ist er nicht. Also, steil rauf auf den Berg, rund 200 Höhenmeter, vorbei an den mystischen Plätzen und Indizien so manchen Wunders, die dem heiligen Wolfgang zugesprochen werden. Noch ein wenig steiler wieder hinunter zur Schiffstation Fürberg. Geschafft, Läuferin und Läufer, als auch die einzig schwierigere Teilstrecke.

Aussicht von der Laufstrecke am Falkenstein, dessen Anstieg nach rund 3 km für Teilnehmer des Klassikers und für Marathonläufer nach ca. 18 beginnt Im späteren Verlauf des Rennens an der Franzosenschanze blickt frau dem längst gemeisterten Falkenstein am anderen Ufer gelassen hinterher. Dem Lauf um den bis 114 m tiefen Wolfgangsee gibt der steil in den See abfallende Kalkfelsen, um den es kein Herum gibt, besonderen Charakter

Das fordernde Nadelöhr hat Flair, war bereits in Urzeiten Kultstätte und wurde von christlichen Missionaren gern übernommen. Von oben soll der heilige Wolfgang ein Beil geschleudert haben, um dort wo es aufschlug eine Kirche zu erbauen. Mit dem Bau war der Grundstein für Wallfahrten gelegt, die schon früh 100.000 Pilger im Jahr an den Abersee lockte, denn erst im letzten Jahrhundert setzte sich der Name Wolfgangsee durch.Jährlich um eine Million Übernachtungen belegen, dass viele Feriengäste Zeit investieren um entschleunigt Kultur und Ausflugsziele zu studieren. Dies scheint im Widerspruch zum Wolfgangseelauf zu stehen, doch räumen gestandene Feriengäste ein, erst dank des Laufs den beschwerlichen Weg über den Falkenstein erlebt zu haben.

 

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Mit Live-Musik und Bildern aus 46 Jahren Wolfgangseelauf beginnt am Abend zuvor beim "Griaß Eich" der 46. Int. Wolfgangseelauf. Tipps und Infos zum Laufwochenende gibt es durch Gesamtleiter Franz Sperrer (links) und Kurdirektor Hans Wieser International beliebt: In diesem Jahr reiste unter anderem eine 26köpfige Abordnung des EU-Lauf Clubs CACE aus Brüssel an, um beim Lauffest am Wolfgangsee dabei zu sein

Es geht selbstverständlich auch bequem und weitaus höher hinaus, etwa mit der 124 Jahre alten, und damit weltweit ältesten fahrtüchtigen Zahnrad-Dampflokomotive, sowie Österreichs steilster Bahntrasse, von St. Wolfgang auf den 1782 m hohen Schafberg. Atemraubende Blicke in die Tiefe auf sieben Seen des Salzkammerguts und auf die vereiste alpine Gipfelwelt der Welterberegion Hallstatt-Dachstein, den Hochkönig und das Steinerne Meer. Am gegenüberliegenden Ufer führt ein Sessellift von St. Gilgen aufs 1522 m hohe Zwölferhorn.

"Wer kennt ihn nicht?" Frage von Hans Wieser ins Publikum. Zu Gast war der österreischische Marathon-Rekordhalter Günther Weidlinger (2:10:47 gelaufen in Frankfurt 2009) Läufer-Ehrungen langjähriger Teilnehmer beim "Griaß Eich": Die Lauftrefffreunde aus Traismauer in Niederösterreich reisen seit 20 Jahren zum Wolfgangseelauf und sind natürlich auch läuferisch dabei Rudolf Hinterdörfer (links) lief letztes Jahr seinen ersten Wettkampf, den Halbmarathon beim Linz Marathon, bei dem Günther Weidlinger als Mitorganisator fungiert. Morgen soll es mit dem Wolfgangseelauf sein zweiter Wettkampf werden, für Günther Weidlinger der Erste beim 27km Klassiker

Ausgestattet sind die Orte rund um den See mit Anlegeplätzen der Wolfgangsee Schifffahrt. Das Schiff ist auch das empfehlenswerte Transportmittel am Renntag zumal die Startnummer zur freien Fahrt berechtigt. Auch die Anfahrt von St. Wolfgang zu den Starts in Strobl und Gschwendt ist per Schiff zu empfehlen. Parkplätze werden vorgehalten, aber ganz stressfrei verläuft die Suche danach dann doch nicht immer, zumal in St. Wolfgang selbst.

 

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Am Samstagmittag wurden die Kinder-, Schüler- und Jugendläufe auf der Promenade in Strobl ausgetragen, am Abend fand im Pacherhaus das ‚Griaß Eich', die Begrüßung, erste Ehrungen sowie die traditionelle Nudelparty statt. Vorgestellt wird die Medaille, deren Rückseite das Konterfei von Franz Zimmermann ziert und den Laufgründer ehrt, dessen 80. Geburtstag am 26. Dezember 2017 bevorsteht. "Medaillen sind eigentlich vorgesehen für Personen die längst verstorben sind", so gerührt und auch etwas genannt der Vater des Wolfgangseelaufs und Premierengewinner.

Eröffnet wird das Erlebnis- und Landschaftslauf-Wochenende in Strobl mit Nachwuchsläufern beim 'Junior-Marathon'. Dabei legte Jonas als Pacemaker bei allen Läufen von 200m bis 800m (12 Stück !) wohl die meisten Laufkilometer zurück, bei den 4 Läufen über 1200m übernahm er die Führung dann aber auf einem Fahrrad Zahlreich traten die Fußballer/innen des SV St. Wolfgang an. Livia Unterberger (rechts) gewann den Lauf der WU13/14 über 1200m. Am nächsten Tag wurde sie im Rennen über 10km 2. der U18 Foto-Impressionen von den Nachwuchsläufen beim 'Junior-Marathon' im LaufReport HIER

Dass er mit Franz Sperrer, Laufjournalist und Kenner der Laufszene weit über die Grenzen Österreichs hinaus, einen tüchtigen Nachfolger gefunden hat und alles so gut klappt, ist ihm außerordentlich wichtig. Und tatsächlich ist der Wolfgangseelauf mit 46. Austragungen noch immer ein junges Event, das sich alljährlich weiter entwickelt und sich nicht - wie leider viele andere Traditionsläufe - am dünnen Seil zum nahenden Jubiläum quält. Sieben Mal gutes Wetter in Folge, ist das Glück des Tüchtigen. Doch die Anspannung von Sperrer und seinem Orgateam ist spürbar. Fehler will man sich nicht leisten. Und wieder gelingt der Spagat, internationalen Spitzensport und Freizeitvergnügen zu vereinen.

Die Rennen

Mit Ausnahme des Salzkammergut-Marathon, der um 9.20 Uhr in Bad Ischl angeschossen wird, starten zeitgleich ab 10.30 Uhr die Läufe in Gschwendt (10 km Uferlauf, Strobl (5,2 km Panoramalauf) und in St. Wolfgang die klassische 27 km lange See-Umrundung. Beliebte Sonderwertung dabei ist die Marathonstaffel, bei der die Zeiten jeweils eines Teilnehmers dieser drei Distanzen addiert werden. Die Streckenvielfalt ist nicht selten entscheidender Faktor bei der Wahl eines Vereinsausflugs, denn somit ist quasi für alle eine Teilnahmemöglichkeit geboten.

Der Wolfgangsee als verbindendes Element - mit Linienschiffen sind alle Starts erreichbar. Im Nenngeld des Wolfgangseelauf ist u.a. der Schifftransfer für die 5,2- und 10km Läufer enthalten Der Homberger TV aus Duisburg war mit 64 Leuten angereist, davon nahmen 52 am Wolfgangseelauf von 5,2 bis 27km teil. Rolli (2.v.l.) ist mit 83 Jahren zweitältester Teilnehmer am 5,2 km langen Panoramalauf, er wurde 2. der M80. Ein weiterer Altersklassenstar aus dieser Truppe feierte heute seinen 83. Geburtstag auf der 10km Strecke - Leo Achteresch wurde dabei 4. M80. Schnellster vom Homberger TV auf der 27km Strecke war Ralf Lange in 2:17:56

5,2-km-Panoramalauf

Wo tags zuvor der Junior-Marathon durchgeführt wurde, nehmen nun in Strobl die Teilnehmer des Panoramalaufs Aufstellung. Am Samstag war der zähe Nebel erst zur Mittagsstunde aufgestiegen. Das hätte sich mancher Läufer auch für den Sonntag gewünscht, doch die Sonne fegte rasch die Schwaden weg. Zum Start zeigte sich der See in tiefem Blau und mit lachender Sonne am Himmel. Das Ziel in St. Wolfgang haben die Kurzstreckler auch am Bürglstein vor Augen, denn diesen ins Wasser stürzenden Fels umrunden ausschließlich diese seeseitig. Über mehrere Holzstege ist dieser empfehlenswerte Wanderweg ermöglicht worden. Beim Panoramalauf ist er eine Engstelle, die dank zeitversetzten Startblocks die bis zu 800 zugelassenen Läuferinnen und Läufer schluckt.

 

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Tobias Rattinger vom LAC Amateure Steyr gewinnt den 5,2 km Panoramalauf. Hinter ihm Michael Föttinger vom WSV Strobl, der 3. wird Philipp Gintenstorfer (ULC Sparkasse Langenlois) läuft auf Rang 2 Bei den Frauen ist Irmi Kubicka von der Honeder Naturbackstube die schnellste Panoramaläuferin Lena Baumgartner vom PSV Tri Linz wird 2.

Hat man Gewinnabsichten, muss man am Bürglstein in aussichtsreicher Position liegen, denn Überholstellen ergeben sich erst wieder dahinter und man läuft Gefahr, dann nicht mehr an die Spitze heranlaufen zu können. Der Zieleinlauf im Schatten der Wallfahrtskirche, einen Besuch sollte man sich nicht entgehen lassen, lässt vermuten, dass die Akteure ihre Chancen nicht im Gedränge am Bürglstein verspielten. Eindeutig war Tobias Rattinger seinen Gegnern überlegen. Er siegte in 17:23 min vor Philipp Gintenstorfer (18:04) und Michael Föttinger in 18:22 Minuten. Daniel Rattinger wurde als Vierter in 18:34 U18-Sieger.

Auch aufs Frauenpodium kamen nur Österreicherinnen. Irma Kubicka, Jahrgang 1960, siegte in 20:33 min gefolgt von U18-Siegerin Lena Baumgartner, Jahrgang 2001, in 20:44 min. Den dritten Platz erkämpfte sich hauchdünn Therese Wagenleitner (W35) in 22:11 min gefolgt von Vanessa Sorg, Jg. 1996, drei Sekunden zurück.

Wild-romantisch, der 5,2 km lange Panoramalauf, dessen Pfade um den Felsen des Bürglsteins seeseitig herum führen

Im wieder ausverkauften Rennen, das 656 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich beendeten, sah man jeweils die Zweitplatzierten des Vorjahres diesmal ganz vorn.

10-km-Uferlauf

Gegenüber von St. Wolfgang mündet der Zinkenbach, dessen Sedimenteintrag den sonst 2 km breiten See auf 250 Meter verengt hat. Mit einer Wassertiefe von nur 20 Metern bleibt diese Stelle weit hinter den 114 Metern zurück, die an der tiefsten Stelle des Sees gemessen werden. Hier, an der noch immer Abersee genannten Landzunge, verlässt der Klassiker das Ufer für beinahe drei Kilometer bis Gschwendt. Für die 10 km Uferläufer beginnt das Rennen also erst danach.

 

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Bernadette Schuster von der Honeder Naturbackstube ist zum 7. Mal schnellste Frau beim 10-km-Uferlauf Die Deutsche Susanne Hafner aus Westerstetten wird 2. Verena Jax vom TriRun Linz läuft auf Rang 3

Knapp 2.000 Anmeldungen wurden für den beliebten Uferlauf abgeben, die auf der Originalseerunde durch das Naturschutzgebiet Blinklingmoos nach Strobl laufen. Nach der Labestelle folgt die Brücke über den Ischl, dem Abfluss des Wolfgangsees, und nun links ab, eben andersherum um den Bürglstein und weiter nach St. Wolfgang.

Wieder lieferte Oberösterreich die Sieger. Mit Bernadette Schuster musste man rechnen, und wer auf die Seriensiegerin gesetzt hatte, wusste 36:51 Minuten nach dem Startschuss um diese richtige Entscheidung. Die Deutsche Susanne Hafner folgte in 39:00 min vor Verena Jax in 42:39 min. Geehrt wurde zudem Livia Unterberger, die in der U18 in 48:12 min hinter Lea Hillebrand (47:45) Zweite wurde. Livia war am Samstag Schnellste der WU13/14 über 1200 Meter.

Jürgen Aigner (LAG Genböck Haus Ried) ist beim 10km-Uferlauf nicht zu schlagen. Hinter ihm läuft Alex Demse (LAC Amateure Steyr) auf Platz 2 Alexander Weiß von der LG Kirchdorf gewinnt als 3. die M40 Der schnellste Deutsche Swen Lorenz von der SG Neukirchen/Erzgebirge läuft auf Rang 8 und wird damit 2. der M45

Nichts anbrennen ließ Jürgen Aigner bei den Männern, Vorjahressieger mit Streckenrekord über 5,2 km. Der 3000m-Hindernis-Staatsmeister siegte in 33:18 min vor Alex Demse (33:28) und M40-Sieger Alexander Weiß in 34:43 min. Wieder ein rein österreichisches Podium. Bester Ausländer war auf Platz 8 Swen Lorenz aus dem Erzgebirge in 36:23 min.

Die 10-km-Uferläufer durchlaufen Strobl mit Blick quer über den See nach St. Wolfgang. Nach dem Start in Gschwendt haben sie hier noch ca. 5 km vor sich, verlassen unter der Obhut des allgegenwärtigen Heiligen Wolfgang den Ort Strobl und laufen nun landseits um den Bürglstein

Geschäftsführer der Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft Hans Wieser konnte von seiner ‚Kanzel' am Pilgerbrunnen vor der Wallfahrtskirche und über dem Marktplatz 1690 10-km-Uferläufer im Zieleinlauf ankündigen. Ein geübter, charmanter Moderator, der diese Tätigkeit bereits bei der ersten Berichterstattung im LaufReport 2002 ausführte. Über seine Lippen verbreitet sich gelegentlich eine Aussage, die er so gar nicht gesagt haben will. Humorvoll nahm man den ‚Einlauf-Selfie' als Joke 2017, hoffentlich auch die so angekündigte filmende Finisherin.

Zielschuss ins tosende Publikumsmeer, wo Kurdirektor Hans Wieser als Zielmoderator von der "Kanzel" am Pilgerbrunnen vor der Wallfahrtskirche St. Wolfgang jeden Teilnehmer begrüßt

27-km-Wolfgangseelauf - Der Klassiker

An der Stelle, die später das Ziel markierte, nahmen jene Startaufstellung, die für das Vorhaben den See im Laufschritt zu umrunden, gemeldet hatten. Nach drei Kilometern verließen diese im Ort Ried das Ufer um den Falkenstein zu erklimmen. Eine Parallele zum Panoramalauf: Wer auf Platz oder Zeit schielte, sollte den Anstieg erreichen, bevor die Masse aus dem Lauf eine vorübergehende Wanderveranstaltung macht. Andererseits ist es gerade der Ehrgeiz am Falkenstein, der den verbleibenden Halbmarathon qualvoll gestalten kann. Sich die Körner richtig einzuteilen, ist die Kunst, will man gar ins Preisgeld laufen.

Trail-Lauf im Naturschutzgebiet Wolfgangsee-Blinklingmoos, wo einst die Salzkammergut Lokalbahn fuhr und vorbei am Pilznerhof, dessen Geschichte bis ins 14 Jahrhundert reicht und auf dessen Grundstück eine 1852 errichtete Wallfahrtskapelle steht

Topfavorit war Hosea Tuei, der bei bisher neun Teilnahmen, nur einmal Zweiter wurde, ansonsten immer gewann. Doch der 30jährige Kenianer aus Eldoret, hatte beim Kassel Marathon schon eine lange Strecke zurückgelegt, ehe dort die Spitze aus dem Rennen genommen wurde, nach dem sie falsch geleitet worden war. Die Entscheidung in Kassel - der Veranstalter entschädigte die Betroffenen zudem zufriedenstellend - sollte nun Früchte tragen. Doch drei weitere Kenianer vom run2gether-Team waren mit Thomas Krejci nach St. Wolfgang gekommen.

Mit Valentin Pfeil war zudem ein Österreicher am Start, dem man den Sieg zutrauen konnte. Vielbeachtet seine WM-Teilnahme in London, wo er in 2:16:18 h den 23. Rang belegte. Seine aktuelle Fitness hatte er gerade in Berlin über 10 km mit 29:25 min unter Beweis gestellt. Organisationsleiter Franz Sperrer war dies ein kleiner Ritterschlag, das der derzeit beste Österreicher beim Wolfgangseelauf startete.

Marathon-Rekordmann Günther Weidlinger läuft bei seiner Teilnahme als Genussläufer 2:01:07 Hosea Tuei (2) siegt zum 9. Mal. Benard Kiplangat Bett wird bei seinem Debüt Zweiter Der Österreicher Valentin Pfeil vom LAC Amateure Steyr läuft aufs Podest. Maritim Kipkoech wird 4.

Doch damit nicht genug, auch Günther Weidlinger pinnte sich eine Startnummer ans Hemd, wenngleich er seine Leistungssportkarriere beendet hat. Noch hält der mit 53 Österreichischen Meistertiteln dekorierte alle Landesrekorde von 1500m (3:34,69) bis Marathon (2:10:47 h - 2009 in Frankfurt). Beim ‚Griaß Eich' war er diesmal der Stargast und wurde mit viel Applaus gewürdigt. Bei drei Olympischen Spielen nahm er teil, war im olympischen Finale über 3000m Hindernis und wurde Achter. Mit seiner PB von 8:10,83 min über 3000m Hindernis traute man ihm sogar den Europameistertitel zu. Ein fürchterlicher Sturz bei den Weltmeisterschaften 2007 am Hindernis schreckte die Fans auf. Danach setzte er seine einmalige Karriere bei Straßenrennen fort. Am Wolfgangsee wurde er in 2:01:04 netto 77ter.

Der schnellste M40er Robert Gruber aus Hof bei Salzburg fuhr mit dem Fahrrad an den Start und kam nach 27km Laufen auf Platz 7 Der schnellste Deutsche Klaus Estermaier von der LG Gendorf Wacker Burghausen gewinnt als 9. die M45

Bei den Frauen schien alles darauf hinaus zu laufen, dass Tereza Zuzánková im vierten Anlauf den Sieg davon trägt. Außer es gäbe ein noch nicht entdecktes Talent im Feld.

Ob sich das kenianische Quartett eine Taktik überlegte, den Österreicher zu distanzieren? Jedenfalls wurde vorne vom Führungsduo sogleich eine Lücke gerissen. Im Blinklingmoos, nach 18 Kilometern, führte Hosea Tuei mit dem dicht aufgerückten Benard Kiplangat Bett, allein unterwegs folgte Amos Kibiwot Kurgat, dahinter wieder als Duo, Tierarzt Valentin Pfeil und Maritim Kipkoech, letzterer erstmals in Europa am Start.

Tereza Zuzánková aus Tschechein siegt bei ihrer 4. Teilnahme erstmals Die Deutsche Jessica Kuchenbecker von der LG Stadtwerke München läuft auf Rang 2 Mit Gabriela Loskotova wird eine weitere Tschechin 3. Schnellste Österreicherin wird Monika Winkler auf Platz 4 Die Salzkammergutwertung gewinnt Claudia Wimmer von der LG St. Wolfgang als 7.

Hosea Tuei kennt den Kurs wie den Inhalt seiner Westentasche aus dem Trachtengeschäft. Die trug er aber erst am Abend. Fünf Tage zuvor war sein 30. Geburtstag, noch im Oktober wird er in Kenia heiraten. Mit seiner Frau hat er bereits zwei Kinder, ein 6jähriges Mädchen und einen 3jährigen Jungen. Die Hochzeitskasse noch etwas aufzufüllen, ließ er sich dann auch nicht mehr nehmen und siegte in 1:30:04 h zum neunten Mal. "Keine Chance gegen Hosea", räumte Benard Kiplangat Bett ein, für den 1:31:22 notiert wurden.

Bereits bei der 47. Austragung könnten die beiden erneut die Kräfte messen, denn Hosea Tuei, alias Mr. Wolfgangsee, will noch ein paar Jahre weitermachen und Bett versprach im nächsten Jahr wieder zu kommen. Dann will er gewinnen, so der 29-Jährige.

An der Franzosenschanze droht am anderen Ufer der längst gemeisterte Falkenstein Vom Naturschutzgebiet Wolfgangsee-Blinklingmoos aus sind es noch 9 km bis zum Ziel in St. Wolfgang auf der anderen Seeseite

Für Valentin Pfeil der im weiteren Verlauf mal auf Position 4, dann auf Rang 5 zu sehen war, ging die Angelegenheit gut aus, denn schon in St. Wolfgang schaffte er mit beherztem Finish auf den dritten Rang vorzustoßen. Der ebenfalls 29-Jährige ist derzeit Profisportler, will sich in Salzburg für die Cross-Europameisterschaft qualifizieren und im nächsten Jahr in Berlin den Europameisterschaftsmarathon laufen. In 1:31:37 h lag er nur drei Sekunden vor Maritim Kipkoech. Amos Kibiwot Kurgat resignierte und landete in 1:32:32 h auf Rang fünf.

Es folgte dahinter Andreas Englbrecht als zweitbester Österreicher in 1:39:40 h. Ihm folgte Robert Gruber, aus Hof bei Salzburg. Dritter der österreichischen Staatsmeisterschaft im Marathon, womit er nicht gänzlich zufrieden war als Titelverteidiger, aber die gereizte Achillessehne ließ zeitweise den üblichen Trainingsumfang nicht zu. In St. Wolfgang wurde er in 1:39:52 h Gesamtsiebter. Er kam auf dem Fahrrad an den Start und freute sich an der langen Autoschlange eingangs St. Wolfgang vorbeiradeln zu können. Den Wolfgangseelauf, fast vor seiner Haustür, hat der 42-Jährige zum siebten Mal absolviert.

Zurück in St. Wolfgang mit seinem berühmten Gasthaus "Im Weissen Rössl", in dessen Nähe das Ziel wartet

16 Jahre jünger sein Landsmann Wolfgang Achleitner in 1:42:52 h auf Platz 8 und direkt vor Klaus Estermaier, dem bestplatzierten Deutschen und M45-Sieger in 1:46:08 h. Besonders auffallend war Hermann Binder, der mit seiner Leistung von 1:55:37 h die M60 schon auf Rang 33 für sich entscheiden konnte.

Bei den Frauen bewahrheitete sich das vorhersehbare Resultat, den die Tschechin Tereza Zuzánková, mit den Vorleistungen, zwei Mal vierte und Vorjahreszweite, siegte in 1:57:32 h und blieb unangefochten als einzige Teilnehmerin unter der 2-Stunden-Marke. Rang zwei ging in 2:03:55 h an die W40-Siegerin Jessica Kuchenbecker von der LG Stadtwerke Stadtwerke München. Im Gesamteinlauf sicherte Gabriela Loskotova als Dritte (2. W40) in 2:05:15 h Tschechien einen weiteren Podestplatz. Netto war Monika Winkler, die beste Österreicherin zeitgleich, brutto in 2:05:27 h gelistet komplettierte sie das W40-Stockerl.

In der Zielkurve am weltberühmten 500 Jahre alten Pilgerbrunnen der Pfarrkirche vorbei, auf seeblauen Teppich ins Ziel

Die Streckenrekorde von 1:40:38 h bei den Frauen (Helena Barocsi 1990) und 1:26:10 h (Hosea Tuei 2012) bei den Männern blieben unangetastet. Bei dafür zu warmer Witterung erreichten 1767 Läuferinnen und Läufer das Ziel. Um Unsicherheit aufgrund gesundheitlicher Vorkommnisse zu begegnen, war erstmals ein Medical Center eingerichtet, bei dem man sich bis vor dem Start den Rat der Rennärzte einholen konnte.

Salzkammergut Marathon

Neben der durch Addition erzielten Team-Marathonzeit, die in 2:42:31 h der Wolf und die Zechis für sich entschieden, gibt es seit 2011 einen ungewöhnlichen Marathon für Solisten. Mit Start an der Trinkhalle in Bad Ischl trifft die Strecke nach 12 Kilometern auf die Wolfgangseerunde und nach drei weiteren Kilometern geht es in St. Wolfgang auf die Klassikerstrecke und eben alsbald auf den Falkenstein. Eine durchaus reizvolle, aber nicht schnelle Strecke, die aufgrund der Bestimmungen allein wegen der Entfernung von Start und Ziel nicht bestenlistenfähig ist. Mit um die 200 Finisher, diesmal 189, bleibt der Marathon ein Nischenevent, mit großer Beachtung. Für die meisten Hobbyläufer ist der über Halbmarathon hinaus gehende Klassiker nicht selten die längste je gelaufene Distanz und weitere 15 Kilometer kaum vorstellbar.

Streckenrekordhalterin Veronika Limberger siegt nach 2014 und 2015 erneut beim Salzkammergut-Marathon Für Andreas Pfandlbauer ist es der 5. Sieg beim Salzkammergut-Marathon

Die als Favoriten ausgespähten griffen auch beim Marathon. Die regionalen Medien waren ganz auf Andreas Pfandlbauer fixiert, der mit vier Siegen als Titelverteidiger und Rekordhalter ins Rennen ging. Bei den Frauen galt Dr. Veronika Limberger nach Siegen 2014 mit Streckenrekord und 2015 als erste Anwärterin auf den Pokal. Im Rennen aber auch Alexandra Heiml, die die beiden ersten Marathons gewonnen hatte.

Bei den Männern kämpfte sich wie erwartet Andreas Pfandlbauer zu seinem fünften Sieg und blieb in 2:49:24 h mit seiner zweitbesten Zeit nur knapp drei Minuten über seiner Rekordmarke. Mit Daniel Kirby in 2:59:09 h und Dominik Egger in 3:03:18 h waren es die Österreicher die sich die Podestplätze teilten.

Die Österreicher Daniel Kirby ... ... und Dominik Egger laufen auf Rang 2 und 3 im Marathon Mit Taha Fadoul folgt der schnellste Nichtösterreicher auf Rang 8. Der einzige Marathonteilnehmer des EU-Lauf Clubs CACE, ist für Belgien gestartet, da sein Arbeitsplatz in Brüssel ist, kommt ursprünglich aus dem Sudan und kann mit einer Marathon Bestzeit von 2:30h aufwarten

Auf Gesamtrang 20 schon die Siegerin Veronika Limberger in 3:24:04 h. Alexandra Heiml wurde in 3:39:34 h Zweite und W40-Siegerin. Bereits in der Klasse W50 startet die drittplatzierte Anna Zauner, die nach 3:41:07 h die Ziellinie überquerte. Auch bei den Frauen dominierten die Österreicherinnen. Die Deutsche Stefanie Gill wurde in 3:43:53 Vierte und Zweite in der W40.

Anna Zauner gewinnt als 3. Marathonfrau die W50 Dank zeitversetzter Starts ein Aufeinandertreffen kurz nach dem Zieleinlauf. Marathonsiegerin Ph. D. Veronika Limberger (3:24 04) und die österreichische Team-Vertreterin des EU-Lauf Clubs CACE aus Brüssel Dominique Sanders (2041), die 2:31:36 für den 27km-Klassiker benötigte Die Siegerin der ersten beiden Salzkammergut-Marathons Alexandra Heiml wird bei der 7. Auflage Zweite. Ihr Freund Gerhard Eigner kam nur ein paar Sekunden hinter ihr ins Ziel

Veronika Limberger ist promovierte Philosophin und könnte demnächst mit einem zweiten Doktorhut für Latein an den Start gehen. Als Beruf gibt die 31-Jährige Lauftrainerin am Universitätssportinstitut Wien an. Eine Verletzung am Sprunggelenk gefährdete fast eine Teilnahme, im letzten Jahr war sie wegen der Ultra-Trail-WM nicht am Wolfgangsee gestartet. Mit ihrem Laufpartner Gerhard Schiemer wurde sie in diesem Jahr beim Transalpine Run in der Mixedwertung Dritte.

Die Finisher-Medaillen, auf der ein Laufpaar auf den Wellen des Wolfgangsees zu sehen ist, gibt es für jeden Lauf, angefangen vom Junior-Marathon bis zum Marathon, je in einer anderen Farbe. Rot für für den Marathon und in Gelb für den Klassiker "START - ZIEL seit 1972 LAUF RUND UM DEN WOLFGANGSEE" - Andrea Weiler aus Deutschland vom Team PHenomenal Hope erreicht die in der Fußgängerpromenade von St.Wolfgang eingemeißelte Gedenkplatte nach 2:55:40 beim 27km Klassiker Andrea Hübner aus Prien am Chiemsee lief erstmals den 27km Klassiker. Schon vor 24 Jahren hatte sie im Salzkammergut die Ferien verbracht. Nun erfuhr sie von dem Wolfgangseelauf und war begeistert von der abwechslungsreichen und wunderschönen Lauflandschaft - und ihre gewünschte Zielzeit erreichte sie mit 3 h auch Das 84-jährige LG St. Wolfgang Mitglied Josy Simon gewinnt beim 7. Salzkammergut Marathon die M80 in 5:14:10. Der ehemalige luxemburgischer Leistungssportler und Abgeordnete stellte 2013 als 80-Jähriger beim 100-km-Lauf mit 12:17:03 Stunden eine neue Weltbestleistung in der Altersklasse M80 auf

Alle Salzkammergut Marathons mit Ausnahme von 2016 ist Alexandra Heiml mitgelaufen, nach ihren beiden Siegen wurde sie zwei Mal Fünfte und 2015 Sechste. Früher hat sie auch am 27km-Klassiker teilgenommen. Die Zeit heute war ihre Bestzeit beim Salzkammergut Marathon. Ihre persönliche Marathonbestzeit gibt die 41jährige Gerichtssekretärin mit 3:20 h an. 2016 startete sie bei den Weltmeisterschaften im 24-Stunden-Lauf.

Besondere Ehre für Wolfgangseelauf-Erfinder Franz Zimmermann. Die Medaille beim 46. Int. Wolfgangseelauf ziert auf der Rückseite sein Konterfei. Der Lauferfinder, Sieger der ersten Austragung und 40-fache Organisatorleiter (1972-2011) feiert am 26. Dezember seinen 80. Geburtstag und ist nach wie vor wichtiger Ideen- und Ratgeber für den Wolfgangseelauf Der 9-malige Gewinner des Klassikers Hosea Tuei aus Kenia mit der Siegtrophäe, das "Weisse Rössl" aus Porzellan, dessen Skulptur sich über dem Eingang des durch das dort aufgeführte Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky (1930) und zahlreichen Verfilmungen weltberühmten Gasthauses "Weisses Rössl" auf zwei Beine erhebt

Fazit

"Mit erneut knapp 5.500 Teilnehmern aus 40 Nationen dürfen wir - das gesamte Wolfgangseelauf Team - wieder auf ein strahlendes Lauffest am Wolfgangsee zurückblicken. Das sonnige Herbstwetter bescherte uns in diesem Jahr auch ein neues Stimmungshoch entlang der Strecke, von dem alle Athleten schwärmten", so fasste es Organisator Franz Sperrer von der Laufgemeinschaft St. Wolfgang zusammen. Dass dieser enorme Kursanstieg in seiner Amtsperiode anhält, lässt ihn aber nicht zurücklehnen. Jede Anregung nimmt er auf und tüftelt daran, das Perfekte perfekter zu machen. Für ihn war die 46. Austragung eine einzige Freude: "Tausende Handgriffe der vielen Helfer sitzen, unglaublich. Heute habe ich ein gutes Gefühl, denn alles ist gut gegangen."

Mit dem Internationalen Wolfgangseelauf und Salzkammergut Marathon ist die Saison vorbei. Nächster Höhepunkt im touristischen Angebot ist der Wolfgangseer Advent, der ab Ende November in die Seeorte St. Wolfgang, St. Gilgen und Strobl lädt und allein bis zu 300.000 Besucher lockt: www.wolfgangseer-advent.at
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Aussicht

Man bewegt sich am Limit des Fassungsvermögens. Was also könnte sich Franz Sperrer als Ziel setzen? Streckenrekord bei den Frauen? "Ich bin nicht bereit Unsummen in Rekorde zu investieren", winkt er ab. Das Thema Frauen zeigt Parallelen zum Schwarzwald Marathon, denn auch Franz Zimmermann widersetzte sich den Vorstellungen des Verbandes Frauen nicht zuzulassen. 1981 war Charlotte Teske die letzte Deutsche, die am Wolfgangsee siegte. Bei den Männern beendete Heiko Schinkitz deutsche Erfolge mit einem Hattrick von 1991 bis 1993. Nun kann man schlechterdings einen deutschen Erfolg nicht dem Veranstalter zur Aufgabe machen. Man wird sehen was kommt, wenn am 21. Oktober 2018 die Böllerkanonen rings um den See erschallen und die verschiedenen Starts freigeben.

Fotos von Constanze & Walter Wagner

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